Burgen im mittelalterlichen Breisgau
Burgruine Lichteneck im Winterschlaf
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Burgruine Lichteneck im Winterschlaf
Burgruine Lichteneck bei Kenzingen-Hecklingen im Januar 2017
Foto © Hans-Jürgen van Akkeren
Mit Beginn des Frühlings starten wieder unsere Burgführen auf der Burgruine Lichteneck bei Kenzingen-Hecklingen.
Für spezielle Gäste die für ihre Hochzeit, Geburtstags- oder Betriebsfeiern etwas Besonderes suchen, bietet sich die Burgruine auch als Veranstaltungsobjekt an.
Näheres erfahren Sie auf unserer Homepage www.burg-lichteneck.de
Förderverein zur Erhaltung der Burgruine Lichteneck e.V.
Infos zur Burg Lichteneck
Geschichte zur Burg Lichteneck
Film über die Burg Lichteneck
Ausstellung in Freiburg 500 Jahre Haus "Zum Walfisch" 8.12.16 bis 27.01.17
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Bekanngabe des Breisgau-Geschichtsvereins "Schau-ins-Land"
Ausstellung
500 Jahre Haus "Zum Walfisch"
8. Dezember 2016 bis 27. Januar 2017
Meckelhalle, Sparkassen Finanzzentrum, Freiburg
Eine Ausstellung anlässlich des 500-jährigen Bestehens des 1516 fertiggestellten Hauses "Zum Walfisch" der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau unter Mitarbeit des Museums für Stadtgeschichte Freiburg und des Stadtarchivs Freiburg.
Unsere Mitglieder Peter Kalchthaler M.A. und Hans Sigmund werden an folgenden Terminen jeweils um 16 Uhr öffentliche Führungen anbieten: 14.12., 21.12. und 28.12.2016 sowie 04.01., 11.01., 18.01. und 25.01.2017
Immer Mittwochs, Anmeldung ist nicht erforderlich. Siehe Flyer im Beitrag
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Breisgau-Geschichtsverein "Schau-ins-Land"
Geschäftsstelle:
Stadtarchiv Freiburg i.Br.
Grünwälderstr. 15
79098 Freiburg
0761/201-2701
www.breisgau-geschichtsverein.de
info[at]breisgau-geschichtsverein.de
Buchvorstellung: "817 – Die urkundliche Ersterwähnung von Villingen und Schwenningen"
Vorstellung des Buchbandes am Freitag, den 21. Oktober 2016
"817 – Die urkundliche Ersterwähnung von Villingen und Schwenningen. Alemannien und das Reich in der Zeit Kaiser Ludwigs des Frommen“
ISBN: 978-3-7995-1166-7
Am kommenden Freitag, den 21. Oktober 2016 werden wir im Chorraum des Franziskaner Kulturzentrums in Villingen der Band „817 – Die urkundliche Ersterwähnung von Villingen und Schwenningen. Alemannien und das Reich in der Zeit Kaiser Ludwigs des Frommen“ der Öffentlichkeit vorstellen, herausgegeben von Jürgen Dendorfer, Heinrich Maulhardt, R. Johanna Regnath und Thomas Zotz.
Dieser Band dokumentiert die Vorträge der gleichnamigen Tagung von 2015, in der die Urkunde von 817 aus Ausgangspunkt dafür diente, ein viel breiteres Feld zu analysieren: „Alemannien und das Reich in der Zeit Kaiser Ludwigs des Frommen“, so lautet auch der Untertitel des Bandes. Dieser Band ist nicht nur Referenzpunkt für das Stadtjubiläum von Villingen-Schwenningen 2017, sondern gleichzeitig auch Spiegel des aktuellen Forschungsstandes zum Frühen Mittelalter in der Region.
Damit ist das Buch einerseits wichtiger Teil und Referenzpunkt für das Stadtjubiläum 2017, aber gleichzeitig auch Spiegel des aktuellen Forschungsstandes zum Frühen Mittelalter in der Region.
Zur Buchübergabe laden die Stadt Villingen und ihr Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon ganz herzlich ein. Prof. Dr. Jürgen Dendorfer wird den Band vorstellen. Beginn ist um 19 Uhr.
Freitag, 21. Oktober 2016, 19.00 h
Buchvorstellung: 817 – Die urkundliche Ersterwähnung von Villingen und Schwenningen
Chorraum des Franziskaner Kulturzentrums, Rietgasse 2, Stadtbezirk Villingen.
Inhaltsverzeichnis: VillingenInhalt.pdf
Buchbestellung
Wir würden uns freuen, wenn Sie das Buch über uns bestellen und damit unsere Arbeit unterstützen würden. Selbstverständlich können Sie den Band auch direkt bei der Buchvorstellung am Freitag vor Ort erwerben.
817 – Die urkundliche Ersterwähnung von Villingen und Schwenningen. Alemannien und das Reich in der Zeit Kaiser Ludwigs des Frommen, hg. von Jürgen Dendorfer, Heinrich Maulhardt, R. Johanna Regnath und Thomas Zotz (Veröffentlichung des Alemannischen Instituts, Nr. 83, zgl. Veröffentlichungen des Stadtarchivs Villingen-Schwenningen, Bd. 39), Ostfildern 2016, 261 Seiten, 24,95 €. Bei Bestellungen bis zum Jahresende versenden wir portofrei!
Mit herzlichen Grüßen
Ihre
R. Johanna Regnath
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Dr. R. Johanna Regnath (Geschäftsführerin)
Alemannisches Institut Freiburg i.Br. e.V.
Bertoldstr. 45
79098 Freiburg
Tel. 0761-15 06 75-70
Ausgrabungen in Freiburg-Neuburg: Mittelalterlicher Stadtplan kann aktualisiert werden - Closnergasse entdeckt
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Freiburg, den 11. Oktober 2016
Archäologische Ausgrabung des Landesamtes für Denkmalpflege
Mittelalterliche Straßen in der Freiburger Vorstadt Neuburg - Closnergasse entdeckt
Erstmals können Teile des Stadtplans nachgezeichnet werden
Fotos: LDA
(B.Jenisch LDA RPS) Am Dienstag, den 11. Oktober 2016 wurden die großflächig freigelegten mittelalterlichen Baustrukturen an der Deutschordensstraße der Öffentlichkeit vorgestellt. Die seit Mitte April durchgeführten archäologischen Ausgrabungen in der ehemaligen Freiburger Vorstadt stehen kurz vor dem Abschluss. Durch den Bau einer Tiefgarage für ein Pflegeheim und Wohnhäuser im Bereich, wurden baubegleitende archäologische Maßnahmen auf einer Fläche von 3.500 m² notwendig.
Die so genannte Neuburg war eine Stadterweiterung im Norden der mittelalterlichen Stadt Freiburg, die im frühen 13. Jahrhundert entstand. Nach einer planmäßigen Bebauung legte man beim Bau der Festung unter Vauban im 17. Jahrhundert alle Bauten nieder. Eine lockere Bebauung erfolgte erst wieder ab Mitte des 19. Jahrhunderts, so dass archäologische Reste hier weitgehend ungestört erhalten sind. Bislang war die Bebauung dieses Gebietes in erster Linie aufgrund historischer Abbildungen bekannt, erstmals wurden jetzt großflächige Grabungen zur Erkundung der spätmittelalterlichen Bebauung durchgeführt.
Die markanteste Struktur ist ein aus Geröllen aufgeschütteter Straßenkörper, der auf einer Länge von über 50 m im südlichen Bereich der Grabung freigelegt wurde. An zwei Stellen erkannte man Kreuzungsbereiche mit rechtwinklig dazu verlaufenden Straßen. Die Grundstücke an der Straße waren von Mauern eingefasst. Im Süden lag der ehemalige Friedhof der benachbarten St. Nikolauskirche. Nördlich erstreckte sich eine große Freifläche, die im Sickingerplan als Rebland dargestellt ist. Ferner wurden Fundamente und Keller einiger im 13. Jahrhundert errichteter Häuser erfasst.
Bei der Grabung wurde die im 13. Jahrhundert planmäßig angelegte Bebauung dokumentiert. Zusammen mit punktuellen früheren Beobachtungen kann nun ein Teil des ehemaligen Stadtplans der Neuburg rekonstruiert werden. Unsere Straße konnte als Closnergasse identifiziert werden.
Stitchingbild der gesamten Ausgrabungsfläche von Hans-Jürgen van Akkeren
Ausschnitt der Rekonstruierten Closnergasse im östlichen Teil um 1350
Durch das Engagement des langjährigen ehrenamtlichen Beauftragten Hans-Jürgen van Akkeren gelang es, diese Baustrukturen zu visualisieren. Herr van Akkeren hat digitale Rekonstruktionszeichnungen der damaligen Anlage und einzelner Gebäude (3 D) in sehr enger Absprache mit dem Grabungsteam und dem zuständigen Gebietskonservator geschaffen.
Rekonstruktion der mittelalterlichen Vorstadt Freiburg-Neuburg um 1350
(© Hans-Jürgen van Akkeren)