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Sitzenkirch - Sausenburg

Sausenburg

gut erhaltene Burgruine

 

665 Meter über dem Meer, auf dem Sausenberg.
Die Burg steht heute auf dem Gemeindegebiet Kandern, Stadtteil Sitzenkirch.
Östlich davon liegt die Gemeinde Malsburg-Marzell.

Anfang
12. Jhd.
Die Herren von Kaltenbach schenkten (aus dem Ort Kaltenbach bei Malsburg-Marzell) Ländereien an das Kloster St. Blasien. Dieses Kloster kam so in den Besitz von Sausenberg. Es errichtete weitere Probsteien in diesem Gebiet. In Bürgeln, in Sitzenkirch und in Weitenau, einem Ortsteil von Steinen. Bürgeln ist ein noch heute erhaltenes Schloss auf der Gemarkung Schliengen bei Schallsingen.
1232 Die Markgrafen von Hachberg erwarben die Herrschaft Sausenberg vom Kloster St. Blasien. Sie errichteten dort die Burg, um das Gebiet zu sichern.
1246 Seit 1246 wurde die Burg von den Markgrafen von Hachberg bewohnt.
1300 / 1306 Im Jahre 1300 fand die Erbteilung unter den Markgrafen von Hachberg statt. Markgraf Rudolf I. bekam die südlichen Ländereien und wurde 1306 zum Begründer der Sausenberger Linie. Er nannte sich von da an Markgraf von Hachberg-Sausenberg.
1315 Markgraf Liuthold II. von Rötteln bei Lörrach war der letzte männliche Überlebende seines Geschlechtes. Er schenkte 1315 die Rötteler Herrschaft dem Markgrafen Rudolf I. von Hachberg-Sausenberg und der Erbtochter Agnes von Rötteln. Die auf der Burg Hochberg bei Emmendingen ansässigen Markgrafen von Hachberg-Sausenberg wurden die neuen Herren über die Herrschaft Rötteln. Die Markgrafen von Hachberg-Sausenberg zogen von der Sausenburg auf die Burg Rötteln um. Sie errichteten dort ihre Verwaltung und setzten auf der Burg Sausenburg Vögte ein.
1316 Am 19. Mai 1316 starb Liuthold II. von Rötteln als letzter männlicher Vertreter der Herren von Rötteln. Die Schenkung der Herren von Rötteln an die Hachberg-Sausenberg ist die erste Etappe in der Entwicklung des Markgräflerlandes.
1444 Johann der letzte der Grafen von Freiburg vermachte 1444 seine Herrschaft Badenweiler an die Söhne von Wilhelm Markgraf von Hachberg-Sausenberg. Seine Söhne Rudolf IV. von Hachberg-Sausenberg und Hugo ließen durch den Zusammenschluss der Herrschaftsgebiete Rötteln, Sausenburg und Badenweiler das Markgräflerland entstehen. Der 8. September 1444 ist somit der Geburtstag des Markgräflerlands.
1503 Kam die Burg durch die Vererbung des Markgräflerlandes an die Markgrafschaft Baden.
1525 Im Bauernkrieg übernehmen Freischärler die Burg, es fand aber keine Zerstörung statt.
1633 Im 30-Jährigen Krieg wird die Burg zunächst von Kaiserlichen Truppen eingenommen, später dann von Schwedischen Truppen.
1678 Sie wurde 1678 von der Armee des französischen Marschalls Creque während des Holländischen Krieges zerstört.
   
seit 1960 Seit 1960 sichern und renovieren das staatliche Hochbauamt, das Forstamt, das Landesdenkmalamt und der Schwarzwaldverein die Burg.
   
Heute sind vom einstigen Burgberg ein alter Ringwall, ein Turm sowie einzelne Mauerreste der Burgruine erhalten.

Schloss Bürgeln ist vom Aussichtsturm aus zu sehen.
   
Anfahrt: Sitzenkirch liegt an der L132 zwischen Badenweiler und Kandern.
Sie fahren in Sitzenkirch rein bis zur Dorfkirche. Dort biegen Sie ab, fahren an der Kirche vorbei und fahren hoch (Dorf Käsacker durchfahren) bis kurz vor Vogelbach. Wenn Sie am Ortsschild Vogelbach angekommen sind, ist links oberhalb der Straße ein Wanderparkplatz. Dort können Sie Ihr Fahrzeug abstellen.
Von dort aus sind es in westliche Richtung noch ca. 800 Meter Wanderweg bis zur Burg Sausenberg. Der Wanderweg ist durch den Beschilderung die Schwarzwaldvereins gut zu finden.
Festes Schuhwerk ist erforderlich.



 

Wappen um 1444
   

Der Turm

kleines Gewölbe
   

Blick auf Sitzenkirch

Blick auf Vogelbach



Fotos 2007: Hans-Jürgen van Akkeren

Burgen-Karte

 


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