Lörrach

  • Lörrach - Burg Rötteln

    Lörrach - Burg Rötteln

    gut erhaltene Burgruine

     

    452 Meter über dem Meer.
    Die Burg steht heute auf dem Gemeindegebiet Lörrach, Gemarkung Haagen. Ausgedehnte Abschnittsburg mit 300 m Länge. Oberburg mit Burgschenke und Gartenwirtschaft sowie Vorwerke. In den Sommenmonaten finden Burgfestspiele statt (http://www.burgfestspiele-roetteln.de/).
    Ein Museum befinget sich in der Landschreiberei. Die Burgstube kann gemietet werden, Trauungen sind auf der Burg auch möglich. Burgführungen nach telefonischer Vereinbarung möglich.


    Wappen Rötteln, aus der Wappenrolle von Zürich um 1340.

     

    751 Erste Urkunde von Rötteln (Kloster St. Gallen in Verbindung mit der Kirche zu Rötteln)
    800 St. Galler Urkunde, ausgestellt am Hagenbacherhof.
    938 Walther v. Rötteln auf Turnier zu Magdeburg.
    1103 In diesem Jahr erhält ein Herr Dietrich von Rötteln die Vogtei über die Güter des jungen Klosters St. Alban zu Basel.


      Die ältesten Teile der Burg waren Lehen der Abtei Murbach/Elsaß an den Grafen von Habsburg und von diesem als Afterlehen an die Herren von Rötteln weitergegeben; sie wurden erst im 18. Jahrhundert durch Kauf abgelöst.


    1259 Unter Konrad I. v. Rötteln wird die Burg Rötteln erstmals urkundlich erwähnt.
    1262 St. Blasische Urkunde nennt Walther, Otto und Liutold v. Rötteln.
    1315 Heinrich, Markgraf v. Hachberg-Sausenberg, empfing aus der Hand seines Oheims Liutold v. Rötteln, ehemals Domprobst von Basel, durch Schenkung und Erbe die Herrschaft über die Burg Rötteln.
    1316 Der letzte der Röttler-Linie, Liutold v. Rötteln, Domprobst von Basel, stirbt; er ist im Dome zu Basel beigesetzt.
    1332 Belagerung der Burg Rötteln durch die Basler, weil ein Markgraf von Rötteln einen Bürgermeister von Basel erstochen hatte. Die Burg wurde nicht erobert, da sich der Adel von Stadt und Land ins Mittel legte und einen Frieden herbeiführte.
    1356 Großes Erdbeben von Basel. Schäden an Burg und Kirche Rötteln.
    1401 Neubau der Kirche von Rötteln durch Rudolf III. v. Hachberg/ Rötteln.
    1428 Markgraf Rudolf der III. v. Hachberg-Sausenberg, Herr zu Rötteln, starb im hohen Alter von 85 Jahren und liegt mit seiner zweiten Gemahlin, der Gräfin Anna v. Freiburg, in der Grabkapelle der Kirche zu Rötteln begraben.
    1490 Vertrag zwischen Markgraf Philipp v. Hachberg-Sausenberg und dem Markgrafen Christoph von Baden (unter dem Namen "Röttelsches Gemächte" bekannt).
    1503 Markgraf Philipp v. Hachberg-Sausenberg stirbt, Lt. Erbvertrag Übergang der Burgen Rötteln, Sausenburg und Badenweiler an Markgraf Christoph von Baden.
    1525 Aufständische Bauern nahmen das Schloß ein und vernichteten das Archiv der Herrschatt.
    1618/48 Die Kaiserlichen und die Schweden hielten abwechselnd das Schloß besetzt (Dreißigjähriger Krieg).
    1678 Am 29.6. Zerstörung des Schlosses durch die Armee des französischen Marschalls Crecque.
    1689 Abtragung der Bastion auf dem Kapf durch den französischen Kommandanten Puycieulx von Hüningen.
    1840 Erfolgte die Zugänglichmachung, verbunden mit den ersten Maßnahmen zur Erhaltung der Ruine.
    1925

    Gründung des Röttelnbundes e. V. Haagen/Baden.

       
     

    Öffnungszeiten:
    März bis Oktober: täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr
    November bis Februar: Samstag und Sonntag von 11.00 bis 16.00 Uhr
    Bei Schnee und/oder Vereisung geschlossen
    Eintrittspreise nach gültigem Aushang.

    Kontakt:
    Röttelnbund e.V. Haagen
    Burgruine Rötteln
    79541 Lörrach/Baden
    Tel: 0049(0)7621/56494
    Fax: 0049(0)7621/591478




    Lageplan

    Wappen um 1444
       

    Ansicht von Süden

    Unteres Burgtor 1468 mit Zugbrücke
       

    Vorburg mit Wirtschaftgebäuden

    Torbau mit Wächterstube und Zugbrücke
       

    Burgmodell im Museum

    Burgmodell im Museum
       

    Ofenkachel im Museum

    Pfeilspitzen im Museum
       

    Totenschädel im Museum

    Blick auf die Oberburg
       

    Blick auf den "Alten Bau" - Rittersaal

    Rittersaal und "Giller"
       


    Burghof der Oberburg


    Burghof der Oberburg
       

    "Grüner Turm" vom Rittersaal aus

    Weinkeller unterm Rittersaal

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    Fotos: Hans-Jürgen van Akkeren

    Quellenliteratur:
    Burgen im südlichen Breisgau 1979 ISBN 3-921340-41-1, Bender - Knappe - Wilke S. 142 bis 151
    Verlag Karl Schillinger Freiburg

     


     

  • Wüstung Steinihöff

    Wüstung Steinihöff

     

    Dorfwüstung (Siedungswüstung) Bezeichnung für eine Siedlung die in der Vergangenheit aufgegeben wurde.

     

    Gemarkung:

    Neuenweg
    Ersterwähnung:

     
    Ortslage und Siedlung:

    Gemarkung Neuenweg im Gewann Steinhof ca. 1 KM südlich von Neuenweg. Siedlungswüstung.

    Historische Namensformen:

    Steinihöff
    Geschichte:

    Steinihöff – wohl eine historische Bergbau-Hofsiedlung im Zusammenhang mit der Silber- und Bleierzgrube am „Spitzkopf“.

     


     

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