Dorfwüstung

  • Wüstung Altenkenzingen 773

    Wüstung Altenkenzingen 773

     

    Dorfwüstung (Siedungswüstung) Bezeichnung für eine Siedlung die in der Vergangenheit aufgegeben wurde.

     

    Gemarkung:

    Kenzingen
    Ersterwähnung:  

    773 in kencinger marca
    Ortslage und Siedlung:

    Dorf Kenzingen 1 KM östlich der Stadt Kenzingen
    Historische Namensformen:

    773 in kencinger marca; 1094 cancingen; 1449 Altenkenzingen

    Geschichte 773 Als in Kencinger marca wird das alemannische Dorf erstmals urkundlich im Lorscher Codex erwähnt. 1094 castrum Cancingen (Kuppelburg). 1449 bereits unbewohnt.

     


     

  • Wüstung Altingen 1123

    Wüstung Altingen

     

    Dorfwüstung (Siedungswüstung) Bezeichnung für eine Siedlung die in der Vergangenheit aufgegeben wurde.

     

    Gemarkung:

    Schliengen
    Ersterwähnung:

    1123
    Ortslage und Siedlung:

    Im Gewann Altinger Gärten
    Historische Namensformen:

    • Altinchouen 1123
    • curtis de Altelinghouen 1147 [1147/48]
    • eine muli ze Atlinchon 1282
    Geschichte:

    1123 Altinchouen, 1147/48 curtis de Altelinghouen des Klosters St. Ulrich, 1282 eine muli ze Atlinchon. Zähringische Ministerialen von Altingen erscheinen in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, ein Burgstall wird 1343 und noch 1618 genannt, beim Verkauf des Dorfes durch die Herren von Neuenfels an den Bischof von Basel. Das Dorf ist noch 1577 erwähnt, der Altinger Bann 1650. Von dem abgegangenen Ort besteht nur noch die Altingermühle zwischen Schliengen und Liel.

     


     

  • Wüstung Bramenweiler

    Wüstung Bramenweiler

     

    Dorfwüstung (Siedungswüstung) Bezeichnung für eine Siedlung die in der Vergangenheit aufgegeben wurde.

     

    Gemarkung:

    Kenzingen-Nordweil
    Ersterwähnung:

    14. Jhd.
    Ortslage und Siedlung:

    nordöstlich von Nordweil, Sportplatzgelände
    Historische Namensformen:

     
    Geschichte:

    die Asperin und der Brame von Nordwil gent. X sch. D, der git die Asperin III sch. D und III D von Matmanhalden, die da lit an Bramenwiler an der Furnegg; (Furnik, Flurname nordöstlich  von Nordweil TK 97) 14. Jhd., K. Berain 9281 (Kloster Waldkirch)

     


     

  • Wüstung Buchsweiler 1274

    Wüstung Buchsweiler 1274

     

    Dorfwüstung (Siedungswüstung) Bezeichnung für eine Siedlung die in der Vergangenheit aufgegeben wurde.

     

    Gemarkung:

    Buchheim
    Ersterwähnung:

    13. Jhd.
    Ortslage und Siedlung:   Nordwestlich von Holzhausen im Gewann Oberer Kappellenacker

    Historische Namensformen:

    1274/75 Plebanus in Buhswil iuravit de ecclesia;
    Geschichte:

    1275 werden Kirche und Pleban zu Buhswil (nordwestlich von Holzhausen) genannt. Patrozinium St. Adolf, vor oder neben ihm angeblich St. Pelagius. Die Kirche wurde 1407 dem Kloster St. Trudpert inkorporiert, das auch den Herrenhof (früher Herren von Veltheim, seit 1346 Kotze aus Freiburg) kaufte. 1482 war die Kirche exsecriert (mortua), um 1500 wohl auch die Siedlung gänzlich abgegangen. Mitte des 19. Jahrhunderts Abriß der verbliebenen Kapelle.

    Pressebericht: https://www.badische-zeitung.de/freiburg/eine-alte-muenze-im-acker--163391505.html

     


     

  • Wüstung Bützihoff 1591

    Wüstung Bützihoff

     

    Dorfwüstung (Siedungswüstung) Bezeichnung für eine Siedlung die in der Vergangenheit aufgegeben wurde.

     

    Gemarkung:

    Obereggenen (Schliengen)
    Ersterwähnung:

    1591
    Ortslage und Siedlung:

    keine Lokalisierung
    Historische Namensformen:



    Geschichte:

    1591 als Besitz der Propstei Bürgeln genannt, später nicht mehr erwähnt.

     


     

  • Wüstung Enningen 774

    Wüstung Enningen

     

    Dorfwüstung (Siedungswüstung) Bezeichnung für eine Siedlung die in der Vergangenheit aufgegeben wurde.

     

    Gemarkung:

    Schofheim
    Ersterwähnung:

    774
    Ortslage und Siedlung:

    Gemarkung Wiechs gegen Maulburg (Wintertal) im Gewann "Im Niederenningen" und "Im Oberenningen".
    Historische Namensformen:

    • villa Enningen 774
    • villa Enninchon 1255
    • Enniken das dorf 1394
    Geschichte:

    774 villa Enningen, 1255 villa Enninchon, 1394 Enniken das dorf, von Personenname. Auf Gemarkung Wiechs gegen Maulburg (Wintertal). Als Flurname sind Nider- und Oberenningen erhalten. Noch 1529 ist der Enninger Bann genannt. Untergang der Siedlung vermutlich nach dem Streit zwischen dem Markgrafen von Hachberg-Sausenberg und dem habsbugischen Burgherrn von Rheinfelden 1394 über die Zugehörigkeit zu Rheinfelden (die Kommende Beuggen hatten in Enningen Besitz) oder zum Zwing und Bann Schopfheim.

     



     

  • Wüstung Gorgendorf 1100

    Wüstung Gorgendorf

     

    Dorfwüstung (Siedungswüstung) Bezeichnung für eine Siedlung die in der Vergangenheit aufgegeben wurde.

     

    Gemarkung:

    Obereggenen (Schliengen)
    Ersterwähnung:

    1100, 12. Jahrhundert (Корialüberlieferung 15. Jahrhundert)
    Ortslage und Siedlung:

    Südöstlich von Obereggenen, Gewann Gorgendorf
    Historische Namensformen:

    vicus Gorgendorff 1100; 12. Jahrhundert (Корialüberlieferung 15. Jahrhundert)

    Geschichte:

    12. Jahrhundert (Корialüberlieferung 15. Jahrhundert) vicus Gorgendorff, 1346 mit Eigenleuten von Bürgeln, 1511 noch Dorf mit sieben Häusern in der Grundherrschaft des Klosters. Flurname südöstlich Obereggenen.

     


     

  • Wüstung Gotones vilare

    Wüstung Gotones vilare 767

     

    Dorfwüstung (Siedungswüstung) Bezeichnung für eine Siedlung die in der Vergangenheit aufgegeben wurde.

     

    Gemarkung:

    Liel
    Ersterwähnung:

    767
    Ortslage und Siedlung:

     
    Historische Namensformen:

    767 Gotones vilare
    Geschichte:

    767 ein einziges Mal genannt, Identität mit Kutz neuerdings bestritten.

     


     

  • Wüstung In Höfen

    Wüstung "In Höfen"

     

    Dorfwüstung (Siedungswüstung) Bezeichnung für eine Siedlung die in der Vergangenheit aufgegeben wurde.

     

    Gemarkung:

    Dattingen
    Ersterwähnung:

    13. Jhd.
    Ortslage und Siedlung:

    vermutlich im Gewann "Hinter Hofen"
    Historische Namensformen:

     
    Geschichte:

    Eine Siedlung in Höfen wurde in der Gegend des Meierhofes (Gewann »Hinter Hofen«) vermutet (1327 Vor Hofen). Die zur selben Zeit genannte Wüstung Höhingen hat man als einen Sitz der Herren von Usenberg mit der Burg Höhingen bei Achkarren in Verbindung gebracht.

     


     

  • Wüstung Nidingen 1203

    Wüstung Nidingen 1203

     

    Dorfwüstung (Siedungswüstung) Bezeichnung für eine Siedlung die in der Vergangenheit aufgegeben wurde.

     

    Gemarkung:

    Riegel

    Ersterwähung:

    1203

    Ortslage und Siedlung:  

    südlich Kenzingen an der Elz (https://opentopomap.org/#marker=16/48.18120/7.74688)

    Historische Namensformen:
    • Nidingen 1203 [1203 bis 1230]
    • Nydingen 1469
    Geschichte: 1203 bis 1230 Nidingen; 1469 zuo Nydingen; 1244 werden die Schwestern von Nidingen bei Kenzingen erwähnt.

      In Nidingen, einer spätmittelalterlichen Wüstung, lässt sich zu Beginn des 13. Jh. insofern eine religiöse Vereinigung von Frauen nachweisen, als Burkhard und Rudolf von Üsenberg 1244 Schwestern in Nidingen in ihren Schutz nahmen und ihnen Nutzungsrechte zugestanden. Vor Mitte des 13. Jh. vereinigten sich diese mit einer Schwesternsammlung in Altenkenzingen zum neuen Kloster Wonnental. [JÜRGEN TREFFEISEN]

     


     

  • Wüstung Steinihöff

    Wüstung Steinihöff

     

    Dorfwüstung (Siedungswüstung) Bezeichnung für eine Siedlung die in der Vergangenheit aufgegeben wurde.

     

    Gemarkung:

    Neuenweg
    Ersterwähnung:

     
    Ortslage und Siedlung:

    Gemarkung Neuenweg im Gewann Steinhof ca. 1 KM südlich von Neuenweg. Siedlungswüstung.

    Historische Namensformen:

    Steinihöff
    Geschichte:

    Steinihöff – wohl eine historische Bergbau-Hofsiedlung im Zusammenhang mit der Silber- und Bleierzgrube am „Spitzkopf“.

     


     

  • Wüstung Thiermundingen 1008

    Wüstung Thiermundingen 1008

     

    Dorfwüstung (Siedungswüstung) Bezeichnung für eine Siedlung die in der Vergangenheit aufgegeben wurde.

     

    Gemarkung:

    Vörstetten
    Ersterwähnung: 1008
    Ortslage und Siedlung:  

    In einem Waldstück nördlich von Vörstetten am Herrenweg
    Historische Namensformen:

    Thiermundingen 1008  (Корialüberlieferung 14. Jahrhundert) und 1136

    Geschichte:

    1008 (Корialüberlieferung 14. Jahrhundert) und 1136 Thiermundingen; Be­sitz der Abtei Schuttern, 1276 an den Deutschen Orden verliehen, lag 1344 angeblich innerhalb des Dorfes Vörstetten. 1748 letztmals genannt.

     


     

  • Wüstung Wöllingen (Wellingen) 762

    Wüstung Wöllingen (Wellingen) 762

     

      Dorfwüstung (Siedungswüstung) Bezeichnung für eine Siedlung die in der Vergangenheit aufgegeben wurde.

     

    Gemarkung:

    Wyhl am Kaiserstuhl

    Ersterwähnung:     

    762 (Корialüberlieferung 12./15. Jahrhunderts)

    Ortslage und Siedlung:    
       
    Nördlich von Wyhl.

    Historische Namensformen:
    • Wellengen 762 (Корialüberlieferung 12./15. Jahrhunderts)
    • Wenelinga 972
    • Wellingen 1306
    Geschichte: 762 (Корialüberlieferung 12./15. Jahrhunderts) Wellengen, 972 Wenelinga, 1306 Wellingen. Von Personenname. Altsiedelort. 762 Besitz des Klosters Ettenheimmünster, 1178 solcher von Kloster Waldkirch erwähnt. Nach 952 erhielt Kloster Einsiedeln Wöllingen als Zubehör des Reichshofes Riegel. Bis zur letzten Erwähnung 1723 war Wöllingen zusammen mit Wyhl von Österreich an Endingen verpfändet.

     


     

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