Archäologie

  • 12. Okt. 2019 Festvortrag: Das Tollensetal vor 3300 Jahren – das älteste Schlachtfeld Europas?

    Öffentlicher Festvortrag „Das Tollensetal vor 3300 Jahren – das älteste Schlachtfeld Europas?"

    Gengenbach. Es referiert am 12. Oktober 2019 der verantwortliche Archäologe Prof. Dr. Thomas Terberger

    Lange Zeit standen in der archäologischen Forschung zur Bronzezeit Themen wie die materielle Kultur, die Gräber und der Handel im Vordergrund. Spektakuläre Entdeckungen im Tollensetal in Mecklenburg-Vorpommern lassen an dem lange gepflegten Bild einer friedlichen Bronzezeit nun zunehmend Zweifel aufkommen:

  • Archäologische Ausgrabungen Neuenburg am Rhein 2014

    Dokumentation zu den archäologischen Ausgrabungen Neuenburg am Rhein 2014

    Ein Film von Hans-Jürgen van Akkeren, eine Zusammenarbeit mit der archäologischen Denkmalpflege Freiburg Juli 2014.

    Neuenburg am Rhein ist eine Zähringer Stadt, die kurz vor Zwölfhundert gegründet worden ist. Durch Zerstörungen im 17. Jahrhundert und im 2. Weltkrieg sind die historischen Baustrukturen weitgehend verschwunden.
    Dieser Film zeigt die meterhohen übrig gebliebenen Mauerreste als archäologisches Relikt. Im Bereich zwischen Schlüssel- und Metzgerstraße soll ein neues Stadtquartier entstehen und alle Befunde werden dadurch zerstört. Auf einer Fläche von ca. 2.000 qm wird das Team unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Bertram Jenisch der Denkmalpflege Freiburg  während eines dreijährigen Projektes diese Strukturen untersuchen, dokumentieren und für die Stadtgeschichte dauerhaft aufschließen. Die Grabungen begannen im April 2013 und werden noch bis September 2014 andauern.

    Zeitschrift des Schweizerischen Burgenvereins Mittelalter 23, 2018 / 3119 - Dr. Bertram Jenisch, Aktuelle Ausgrabungsbefunde zur Geschichte der Zähringer aus Neuenburg am Rhein

     


    Film : Hans-Jürgen van Akkeren 2014
    Link: https://youtu.be/pMdZtaDp0Zk
     

    Film: Hans-Jürgen van Akkeren 2014
    Link: https://youtu.be/19pslhvsXg0

     


     

  • Ausgrabungen in Freiburg-Neuburg: Mittelalterlicher Stadtplan kann aktualisiert werden - Closnergasse entdeckt

     

    Freiburg, den 11. Oktober 2016

    Archäologische Ausgrabung des Landesamtes für Denkmalpflege

    Mittelalterliche Straßen in der Freiburger Vorstadt Neuburg - Closnergasse entdeckt

    Erstmals können Teile des Stadtplans nachgezeichnet werden

    LDA.RPS.Freiburg-Neuburg.2016.1   LDA.RPS.Freiburg-Neuburg.2016.2
    Fotos: LDA

    (B.Jenisch LDA RPS) Am Dienstag, den 11. Oktober 2016 wurden die großflächig freigelegten mittelalterlichen Baustrukturen an der Deutschordensstraße der Öffentlichkeit vorgestellt. Die seit Mitte April durchgeführten archäologischen Ausgrabungen in der ehemaligen Freiburger Vorstadt stehen kurz vor dem Abschluss. Durch den Bau einer Tiefgarage für ein Pflegeheim und Wohnhäuser im Bereich, wurden baubegleitende archäologische Maßnahmen auf einer Fläche von 3.500 m² notwendig.

    Die so genannte Neuburg war eine Stadterweiterung im Norden der mittelalterlichen Stadt Freiburg, die im frühen 13. Jahrhundert entstand. Nach einer planmäßigen Bebauung legte man beim Bau der Festung unter Vauban im 17. Jahrhundert alle Bauten nieder. Eine lockere Bebauung erfolgte erst wieder ab Mitte des 19. Jahrhunderts, so dass archäologische Reste hier weitgehend ungestört erhalten sind. Bislang war die Bebauung dieses Gebietes in erster Linie aufgrund historischer Abbildungen bekannt, erstmals wurden jetzt großflächige Grabungen zur Erkundung der spätmittelalterlichen Bebauung durchgeführt.

    Die markanteste Struktur ist ein aus Geröllen aufgeschütteter Straßenkörper, der auf einer Länge von über 50 m im südlichen Bereich der Grabung freigelegt wurde. An zwei Stellen erkannte man Kreuzungsbereiche mit rechtwinklig dazu verlaufenden Straßen. Die Grundstücke an der Straße waren von Mauern eingefasst. Im Süden lag der ehemalige Friedhof der benachbarten St. Nikolauskirche. Nördlich erstreckte sich eine große Freifläche, die im Sickingerplan als Rebland dargestellt ist. Ferner wurden Fundamente und Keller einiger im 13. Jahrhundert errichteter Häuser erfasst.

    Bei der Grabung wurde die im 13. Jahrhundert planmäßig angelegte Bebauung dokumentiert. Zusammen mit punktuellen früheren Beobachtungen kann nun ein Teil des ehemaligen Stadtplans der Neuburg rekonstruiert werden. Unsere Straße konnte als Closnergasse identifiziert werden.



    Stitchingbild der gesamten Ausgrabungsfläche von Hans-Jürgen van Akkeren

     

    Ausschnitt der Rekonstruierten Closnergasse im östlichen Teil um 1350

    Durch das Engagement des langjährigen ehrenamtlichen Beauftragten Hans-Jürgen van Akkeren gelang es, diese Baustrukturen zu visualisieren. Herr van Akkeren hat digitale Rekonstruktionszeichnungen der damaligen Anlage und einzelner Gebäude (3 D) in sehr enger Absprache mit dem Grabungsteam und dem zuständigen Gebietskonservator geschaffen.

    Vorstadt Freiburg-Neuburg um 1350 Closnergasse - van Akkeren
    Rekonstruktion der mittelalterlichen Vorstadt Freiburg-Neuburg um 1350
    (© Hans-Jürgen van Akkeren)


     

     

     

     

  • Bad Krozingen: Reste der römischen Besiedlung und mittelalterliche Ortsburg entdeckt

    Sarg mit Knöpfen (Quelle: LAD im RPS)

    Bad Krozingen, 04.06.2020

    Reste der römischen Besiedlung und mittelalterliche Ortsburg entdeckt

    Rettungsgrabung an der Basler Straße

    Die Grabungen an der Basler Straße in Bad Krozingen, die seit November vergangenen Jahres durchgeführt werden, stehen kurz vor dem Abschluss. Anlass waren die Pläne der Stadt zur städtebaulichen Neuordnung des Geländes am Rathausplatz. Da die Pläne auch archäologisch relevante Bereiche berühren, ist das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) vor Ort und dokumentiert die Funde. Am Donnerstag gaben Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Bad Krozingen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LAD sowie der beauftragten Grabungsfirma „Archbau“ bei einem Pressetermin Auskunft über die Funde.

  • Sonderpreis des Archäologie-Preises Baden-Württemberg 2020 für Hans-Jürgen van Akkeren

    Archäologie-Preis Baden-Württemberg 2020

    Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau - der obersten Denkmalschutzbehörde des Bundeslandes -, überreichte am 7. Oktober den Archäologie-Preis Baden-Württemberg 2020 in Stuttgart. Sie würdigte die Preisträger bei der Verleihung im Weißen Saal des Neuen Schlosses für ihr langjähriges Engagement zu Erforschung und Erhalt des kulturellen Erbes ihrer Heimatregion, bei der Unterstützung archäologischer Untersuchungen und für die lebendige Vermittlung archäologischer Inhalte.

    Preisverleihung Archaeologie-Preis 2020 in Stuttgart
    Von links nach rechts: Staatssekretärin Katrin Schütz, dahinter Prof. Dr. Claus Wolf (Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart), Joachim Schilke (Vorsitzender des Vorstandes der Wüstenrot-Stiftung), Günter Kreß, Petra Fichtl, Winfried Poldrack, Walter Wachter und Hans-Jürgen van Akkeren. Foto: Privat.

     

    Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz hat den Archäologie-Preis Baden-Württemberg 2020 an Preisträger aus den Kreisen Biberach, Emmendingen, Göppingen und dem Rhein-Neckar-Kreis verliehen.

    „Ehrenamt erfordert Einsatz, Kreativität, Eigeninitiative, Ausdauer und Verlässlichkeit. Diese Eigenschaften und die Liebe zur Archäologie sind Antrieb für das herausragende ehrenamtliche Engagement der diesjährigen Preisträger. Ich beglückwünsche Sie zur Auszeichnung und wünsche Ihnen weiterhin viel Elan für die kommenden Projekte“, so die Staatssekretärin. „Die diesjährigen Preisträger aus allen vier Regierungsbezirken veranschaulichen auf beeindruckende Weise die landesweite große Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements für die Arbeit der Denkmalpflege.“

     

    Bedeutender Beitrag für die Landesarchäologie

    „Es ist der Wüstenrot Stiftung eine besondere Freude, auch in diesem besonderen Jahr den renommierten Archäologie-Preis Baden-Württemberg vergeben zu können. Er soll den Preisträgern Würdigung, Ehre und Ansporn zugleich sein!“ sagte Joachim E. Schielke, Vorstandsvorsitzender der Wüstenrot Stiftung.

    „Der Beitrag, den die ehrenamtlichen Mitarbeiter für die Landesarchäologie leisten, ist so bedeutend, dass wir der Wüstenrot Stiftung sehr dankbar sind, dass sie auch unter ‚Corona-Bedingungen‘ nicht darauf verzichten wollte, diesen mit diesem wichtigen Preis zu würdigen“, betonte Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und Vorsitzender der Preisjury.

    Den mit 8.000 Euro dotierten Hauptpreis teilen sich Günter Kreß aus Meckesheim im Rhein-Neckar-Kreis und Winfried Poldrack aus Salach im Landkreis Göppingen. Den mit 4.000 Euro dotierten Förderpreis überreichte die Staatssekretärin an den „Verein aktiver Langenenslinger Bürger für Heimat, Archäologie und Tradition e.V.“ (ALB-HAT) im Landkreis Biberach. In diesem Jahr wurde erstmals ein zusätzlicher Sonderpreis ausgelobt, den mit 5.000 Euro dotierten Preis erhielt Hans Jürgen van Akkeren aus Kenzingen im Landkreis Emmendingen.

    Allen Preisträgern überreichte Staatssekretärin Schütz eine Urkunde und eine Nachbildung der Goldschale aus dem keltischen Fürstengrab von Eberdingen-Hochdorf, Kreis Ludwigsburg.

     

    Und das sind die geehrten Preisträger

    Günter Kreß ist seit 30 Jahren ehrenamtlich im Rhein-Neckar-Kreis und für das Kurpfälzische Museum Heidelberg tätig. Seit dem Jahr 2000 ist er als offiziell ehrenamtlich Beauftragter unermüdlich für die archäologische Denkmalpflege im südlichen Bereich des Rhein-Neckar-Kreises tätig. Seitdem er beim Umgraben des eigenen Gemüsegartens archäologische Artefakte entdeckt hatte und beim damaligen Landesdenkmalamt ablieferte, steht er in Kontakt mit der Landesarchäologie. Er führt regelmäßig Feldbegehungen und Baustellenbegleitungen auf der Gemarkung seines Heimatkreises durch, bei denen zahlreiche Funde zutage traten. Er unterstützt die Landesarchäologie bei verschiedenen Ausgrabungen und geomagnetischen Messungen und führte Notbergungen durch, z. B. im Industriegebiet „Hummelberg“ in Sinsheim, im Neubaugebiet „Rainbrunnen“ und am mittelalterlichen Knüppeldamm in Meckesheim. Durch seine Begehungen und Beobachtungen konnten viele neue und wichtige Fundstellen dokumentiert werden, deren Denkmalsubstanz ohne ihn verlorengegangen wären, wie zuletzt der römische Kalkbrennofen im Neubaugebiet „Ambelwiesen“ von Eschelbronn. Sein Wissen gab und gibt er auch öffentlichkeitswirksam in Vorträgen und einer Broschüre über Archäologie und Geschichte von Meckesheim weiter. Seine Entdeckungen wurden bereits regional ausgestellt.

    Winfried Poldrack ist seit den 1980er Jahren der Landesarchäologie verbunden und wirkt seit über 30 Jahren für sie als ehrenamtlicher Mitarbeiter. In seiner Jugend fuhr Winfried Poldrack zur See und entdeckte dabei sein Interesse für fremde Kulturen und die Vergangenheit. Seit Mitte er 1980er Jahre gehört er zum Kreis der ehrenamtlichen Mitarbeiter der Kreisarchäologie Göppingen und engagierte sich im „Archäologischen Arbeitskreis“ des Geschichts- und Altertumsvereins Göppingen. Seit 2002 arbeitet der (Un)-Ruheständler bei fast allen Sondierungen, Notbergungen, Ausgrabungen und Geländebegehungen mit, führt Baustellenbegleitungen durch und unterstützt die Kreisarchäologie bei der Fundbearbeitung. Ein Highlight seiner Arbeit war die wissenschaftliche Freilegung und Dokumentation der Fossillagerstätte „Fischsaurierfriedhof Eislingen“ zwischen 2002 und 2006. Sein weitgefächertes Wissen und vor allem auch seine experimentalarchäologischen Kenntnisse setzte er auch für seine museumspädagogische Arbeit ein. Immer auf Basis des aktuellen Forschungsstandes zeigte er im Museum, im Projektunterricht und zuletzt auch bei sich zuhause, Kindern und Jugendlichen, wie die Menschen in der Vergangenheit lebten, jagten und ihre Geräte herstellten. Herr Poldrack war an zahlreichen Ausstellungsprojekten und Sonderveranstaltungen im Landkreis Göppingen beteiligt und engagierte sich dort auch für die Wissensvermittlung. Eine Reihe von eindrucksvollen Installationen sind ihm zu verdanken, darunter auch 2010 eine eigene Ausstellung im Foyer des Rathauses in Salach. Die Rekonstruktion des jungsteinzeitlichen Hauses auf dem Freigelände des Stadtmuseums von Göppingen ist seinen Untersuchungen zu verdanken.

    Der Verein aktiver Langenenslinger Bürger für Heimat, Archäologie und Tradition e.V. (ALB- HAT) hat sich 2016 gegründet, um zunächst Teile eines originalen Mauerabschnittes der hallstattzeitlichen Monumentalanlage „Alte Burg“ auf einem Bergsporn im Wald bei Langenenslingen zu erhalten. ALB-HAT hat derzeit etwa 30 Mitglieder und wird von einem dreiköpfigen Vorstand geleitet. Ziel des Vereines war es zunächst, die Entdeckungen, die im Rahmen eines Forschungsprojektes am Landesamt für Denkmalpflege auf der „Alten Burg“ bei Langenenslingen, Landkreis Biberach gemacht worden waren, der Nachwelt zu erhalten. Insbesondere Teile einer mächtigen Mauer sollten gesichert und öffentlich zugänglich gemacht werden. Dabei stellte die Topographie den gut 30 Mitglieder zählenden Verein vor besondere Herausforderungen: Der Mauerabschnitt, der erhalten werden sollte, steht mitten im Wald und ist schwer zugänglich und mit Maschinen kaum erreichbar. Deshalb sicherten und restaurierten die Vereinsmitglieder 2018/2019 nach Feierabend und in ihrer Freizeit, in gut 3.700 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden, den ausgewählten Mauerabschnitt aus Originalmaterial an Ort und Stelle und von Hand. Seitdem kann man sich vor Ort ein Bild vom architektonischen Know-how der frühen Kelten machen.

    Hans Jürgen van Akkeren verkörpert einen neuen Typus von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Denkmalpflege. Er setzt moderne digitale Methoden sowohl für die Vermittlung als auch für die Organisation ehrenamtlicher Arbeit ein. Seit 2010 ist er Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Landesarchäologie für den Landkreis Emmendingen. Bereits 1999 richtete er seine Homepage (Breisgau-Burgen.de) ein, die sich bis heute großer Beliebtheit erfreut und sehr zur Vermittlung archäologischen und historischen Wissens beiträgt. In Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege entwickelte er eine Internetplattform, die derzeit von 114 Ehrenamtlichen als Plattform für den Austausch untereinander und als Wissensspeicher genutzt wird. Hans Jürgen van Akkeren widmet sich mit großem Sachverstand der wissenschaftlich fundierten, zeichnerischen Rekonstruktion historischer Stätten. Autodidaktisch hat er dafür eine überzeugende Methode entwickelt: Auf Grundlage von digitalisierten Daten aus der Denkmalpflege und digitaler Geländemodelle erstellt er Pläne und historische Rekonstruktionen, die abschließend getuscht und aquarelliert werden. Die so entstandenen Zeichnungen und Filme stellt er der Landesarchäologie für Ausstellungen, Vorträge und Publikationen zur Verfügung. So profitiert zum Beispiel die große Ausstellung „freiburg.archäologie“ zum Stadtjubiläum Freiburgs entscheidend von seinen Werken. Auf seiner Homepage https://www.atelier-van-akkeren.de stellt er zu vielen Seiner Projekte verschiedene Beispiele vor.

     

    Archäologie-Preis Baden-Württemberg

    Der Archäologie-Preis wird seit 1981 alle zwei Jahre im Rahmen einer Festveranstaltung durch das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, die Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. und den Förderkreis für Archäologie in Baden e.V. verliehen. Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege, entscheidet eine Jury über die Vergabe des Preises. Die Wüstenrot Stiftung, die durch hochrangige Repräsentanten vertreten war, stiftet seit dem Jahr 2000 den Archäologie-Preis Baden-Württemberg.

     

     

  • Studium generale im Wintersemester 2019/20: 900 Jahre Freiburg

    Freiburg. 900 Jahr leben in der Stadt

    Städtische Museen Freiburg und Landesamt für Denkmalpflege im Regierungsbezirk Stuttgart in Kooperation mit dem Studium generale.

    Termine zur Vortragsreihe freiburg.archäologie (900 Jahre Freiburg)

    Im Jahr 2020 gedenkt die Stadt Freiburg der Verleihung der Marktrechte vor 900 Jahren. Die Städtischen Museen Freiburg und das Landesamt für Denkmalpflege nehmen dies zum Anlass, in einer großen Ausstellung ab dem 23. November 2019 erstmals die Ergebnisse der stadtarchäologischen Forschung umfassend darzustellen. Mit über 300 archäologischen Ausgrabungen gehört Freiburg zu den am besten untersuchten Städten Baden-Württembergs. Im Fokus der Stadtgeschichtsforschung stand bisher die Herrschafts- und Rechtsgeschichte sowie in zunehmenden Maßen auch die Alltagsgeschichte auf der Grundlage schriftlicher Quellen.

    Archäologische Zeugnisse aus dem Untergrund der Stadt geben einen anderen, unmittelbaren Zugang zu den verschiedenen Lebenswelten der Menschen in früheren Zeiten.

    Die Vortragsreihe bietet die Möglichkeit, die Themen der Ausstellung wissenschaftlich zu vertiefen und mit Fachleuten der Freiburger Archäologie in Dialog zu treten. Sie wird im Sommersemester 2020 fortgesetzt.

  • Vorträge 2020: Vom archäologischen Befund zur Rekonstruktion

    Vorträge 2020 mit Hans-Jürgen van Akkeren und Dr. Bertram Jenisch

    Vom archäologischen Befund zur Rekonstruktion

     

    vom archäologischen Befund zur Rekonstruktion
    3D-Rekonstruktion der mittelalterlichen Stadt Freiburg um 1200 von Hans-Jürgen van Akkeren

     

    Termine 2020: 31.01, 28.02., 18.03., 15.06., 13.0

    • 15.06.2020 Termin wird in den Herbst verlegt. Das Datum ist noch nich bekannt.
      Historischen Kaufhaus, Münsterplatz 24, 79098 Freiburg
      Stube des BGV
      Beginn 18:00 Uhr

      Dr. Bertram Jenisch, Hans-Jürgen van Akkeren, "Archäologischer Befund und digitale Rekonstruktionen von Burgen". Fallbeispiele aus dem Breisgau.
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    • 13.09.2020
      Augustinermuseum Freiburg, Augustinerplatz, 79098 Freiburg
      Beginn 11:00 Uhr

      Der Ausstellungskurator Bertram Jenisch und Hans-Jürgen van Akkeren, Spezialist für digitale Rekonstruktion, schildern am Sonntag, 13. September, um 11:00 Uhr, im Augustinermuseum, wie auf der Grundlage archäologischer Ergebnisse die Vergangenheit zum Leben erweckt wird. Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung „freiburg.archäologie – 900 Jahre Leben in der Stadt“.

      Interessierte zahlen 2,50 Euro zuzüglich Eintritt.

    Änderungen vorbehalten


     

  • Wertvolle archäologische Funde in Bad Krozingen

    Dr. Bertram Jenisch, Landesamt für Denkmalpflege Baden Württemberg

    Bad Krozingen, 04.06.2020

    Wertvolle archäologische Funde in Bad Krozingen

    Baden-TV Süd

    In der Innenstadt von Bad Krozingen sind in der vergangenen Zeit archäologisch wertvolle Funde zu Tage gefördert worden: Darunter sind Überreste römischer Besiedlung und eine mittelalterlichen Turmburg. Damit lässt sich die Ortsgeschichte des Kurorts nachvollziehen.

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