Adel

  • Urkunden Üsenberg & Meiger von Kürnberg

    Urkunden der Herren von Üsenberg und ihren Gefolgsleuten den Meigern von Kürnberg, Schultheißen zu Kenzingen





    Bild: Aus der Züricher Wappenrolle 1340



    1219 - 1427

       
       
    1219 1219, November 16 überläßt Rudolf von Üsenberg dem Kloster Tennenbach einige Güter in Langenbogen für einen jährlichen Zins von 6 Pfennig.

    - Ausf. Karlsruhe, GLA 24/946; ZGO 9 (1858) S. 230; FUB 1 Nr. 164


    1248 1248, Oktober 16 schenkt Rudolf von Üsenberg dem Kloster Wonnental zum Seelenheil seines verstorbenen Bruders Burchard das Allod, das er von Walther miles von Falkenstein gekauft hatte und das nahe beim Kloster liegt. Zeugen:
    Der Abt von Tennenbach, der Propst von Straßburg, Sigebot, Priester von Kenzingen, Walther von Falkenstein, Berthold Truchseß von Riegel, .. miles, gen. Ruobarius, Albert, gen. Ruobarius, .. miles, gen. Schrot, Johannes, miles von Kenzingen. - S: d.A.

    - Ausf. Karlsruhe, GLA 25/2


    1252 1252, Januar 6, Mahlberg
    Walther von Geroltsecke und seine Frau Heilika schenken in Anwesenheit und mit Zustimmung ihrer Söhne Walther, Propst in Straßburg, Hermann und Heinrich den Hardererhof (curia in Harderen), der mit der Hälfte des Zehnten ihnen gehört, mit allen Rechten dem Kloster Tennenbach. Bis zu ihrem Lebensende soll das Kloster aus diesem Gut 140 Scheffel Weizen und Gerste liefern, die nach ihrem Tod zu einem zweimal jährlich abzuhaltenden Seelgerät zu verwenden sind. Zur größeren Andacht sollen weiterhin an jedem Jahrestag ihres Todes besserer Wein, weißes Brot, Fische und Käse
    gereicht werden.
    Zeugen: W[alther], H[ermann] und H[einrich], die Söhne Walthers, sein Kaplan Heinrich, Jacob von Racenhusen, Albert von Stophenberg, Gerung, gen. Schahmann und Cuno, gen. Vrie, milites und andere servis nostris. S: Abt von Tennenbach (ab), der Aussteller (frgm.) und seine Söhne Hermann (ab) und
    Walther (besch.).

    In castro Malberg, 1251, in die epyphanie.
    Ausf. Karlsruhe, GLA 24/588

    Kop. 14. Jh. Ebd. Tennenbacher Güterbuch (ohne Zeugen), Druck S. 192/93 - Kop. vid. 1452,
    August 2 und 2 Kopp. 1701, April Ebd. 24/588 - Kop. Ebd. 21/3603

    Schöpflin, Historia Zaringo-Badensis 5 S. 221 Nr. 127 (nach Tennenbacher Güterbuch)
    RBStrbg 2 Nr. 1593.7

    (1) Zu diesem Hof gehörten etwa 184 Ackerstücke: Tennenbacher Güterbuch S. 199

    (2) 1258, Januar 10 wird im Streit zwischen dem Kloster Tennenbach und den Weisweiler Vögten entschieden, daß der Harderer Hof dasselbe Recht an Wald und Weide hat wie alle Dorfbewohner. - Ausf. GLA 24/[28]; ZGO 1 S. 411ff; Hefele, FrUB 1 Nr. 162. 1258, März 16 bestätigen Gf. Konrad von Freiburg, Gf. Rudolf von Habsburg und der Herr von Üsenberg diesen Schiedsspruch. - Ausf. Ebd.; Wilhelm, Corpus 1 Nr. 410; Hefele, FrUB 1 Nr. 167

    (3) 1269 verkauft das Kloster Ettenheimmünster an das Kloster Tennenbach 12 Juch Acker beim Hof zu Hardern im Weisweiler Bann für 18 £ Breisgauer. Von diesen Gütern liegen 4 Juch im Niederen Feld und 8 im Oberen Feld. S: Abt und Konvent des Klosters Ettenheimmünster, Hesso von Üsenberg und die Stadt Kenzingen. An 6. Stelle unter den 20 Zeugen, alle Bürger von Kenzingen, Herr Ulrich der Zolner. - Ausf. Karlsruhe, GLA 24/[28]; 3 Kopp. Pap. 1701, April Ebd.; Kop. End 21/[209]

    (4) 1280, März 21 verkauft Werner Koler, Ministerialer der Grafen Heinrich von Fürstenberg, Egeno und Heinrich von Freiburg, dem Kloster Tennenbach mit Zustimmung seiner Herren 26 Juch von seinen Äckern im Bann Weisweil, die dem Tennenbacher Hof Harderen benachbart sind, für 34 £ Breisgauer.

    - Ausf. Karlsruhe GLA 24/60; Hefele, FrUB 1 Nr. 322; FUB 1 Nr. 542; ZGO 9 (.....) S. 471


    1256 1256, Januar 21, Freiburg
    Rudolf von Razenhusen, miles, und seine Frau Anna, filia quondam Bertholdi militis, domini castri de Tonsul in Brisgaudia, verkaufen dem Grafen Konrad von Freiburg (nobili viro et domino nostro... comiti de Friburg) die Burg Tonsul mit Zubehör, ausgenommen vier Leute, die sie zu ihrem Dienst zurückbehalten, für 400 Mark Silber.
    Zeugen: Abt Arnold der cella Sancti Petri in Nigra silva, Hugo, plebanus in Brisaco, de Stouphen domini Otto und Gottfried d.J., Friedrich miles de Razenhusen, Heinrich, dictus Vassarius, Ludwig von Munzingen, Konrad Cholmannus, Johannes von Túselingen, Burchard Meinwardus, magister Walther scolasticus in Brisaco. S: B. Heinrich von Straßburg, Walther, Herr de Gerolsegge, Rudolf, Herr de Vesenberg, nobilium, Hugo, plebani de Brisaco (ab) und d.A. Datum et actum 1256, 12 Kalendas Februarii, indictione 14.

    Ausf. Karlsruhe, GLA 15/667 (lat.) mit Siegeln an grünen (1) bzw. bräunlichen Wollschnüren
    (2-4)
    ZGO 9 (1858) S. 335 - Hefele, FreibUB 1 Nr. 152
    ZGO 30 (1878) S. 104 Nr. 26 - RBStrbg 2 Nr. 1485


    1258 1258, Januar 10 wird im Streit zwischen dem Kloster Tennenbach und den Weisweiler Vögten entschieden, daß der Harderer Hof dasselbe Recht an Wald und Weide hat wie alle Dorfbewohner.

    - Ausf. GLA 24/[28]; ZGO 1 S. 411ff; Hefele, FrUB 1 Nr. 162.

    1258, März 16 bestätigen Gf. Konrad von Freiburg, Gf. Rudolf von Habsburg und der Herr von Üsenberg diesen Schiedsspruch.

    - Ausf. Ebd.; Wilhelm, Corpus 1 Nr. 410; Hefele, FrUB 1 Nr. 167


    1271

    1271.07.14
    Die Herren Hesso und Rudolf von Ulsenberg übertragen das Eigentumsrecht über den Hof zu Weinstetten [Winstat] an Rudolff den Comenthur und die Brüder des Johanniterordenhauses zu Freiburg, die denselben von Gotfrid von Staufen [Stofen] käuflich erworben haben.
    Zeugen: presentibus Wal. [dapifero], Frid. de Herbolzheim et Ul. dicto Zolner militibus, Hugone dapifero, Joh. de Seching. et Mart. aliisque fiderignis a.s.h. publice in Kenzingen debita legalitate adhibita presentibus III feria ante Marz anno domini MccIxxi.

    Lateinisches Original Pergament. Siegel des Hesso von Ulsenberg lädiert.

    Findbuch der Albert Ludwig Universität Freiburg i.Br., Bestand A001



    1277 1277, September 14, Mahlberg
    Heinrich der grave von Veldentz und Heinrich und Walther, die gebruder von Geroltzeck teilen mit gemeinem rate unser frunde und unser manne das väterliche Erbe unter sich. Dabei erhält Gf. Heinrich von Veldentze die vogty zu munster, doch ohne Walberg, dazu hochendan und was östlich der Biscofs mulin liegt, Zunswiler, Berghopten und was hin gegen swaben lyt und das gut ze swaben allessament, die halbe Burg Swanowe mit allem, was dazugehört und im Bann liegt und die Hälfte von Otenheim. Die Brüder Heinrich und Walther erhalten dagegen Landegke, Walberg, den hof zu Langenhart, Sultze, Malberg, Lare, Merburg, die bischofes mulin und alles, was von der Mühle gegen den Rhein liegt, doch ohne die Hälfte von Ottenheim, alles Gut ze Eilseze, doch ohne die halbe burgk zu Swanowe. Sie vereinbaren weiterhin, daß die Leute da sollen dienen mit dem lybe, wo sie seßhaft sind, daß sie aber ihren Leuten den freien Abzug aus einem Teil in den anderen gewähren. Wenn einer aber mit sture begriffen sy, die soll er vorher bezahlen. Der sybende von den Silberbergen soll gemein sein, die Gerichtsbarkeit steht aber dem zu, auf dessen guot das Silber gefunden wird. Die Wildbänne beyde ze Swaben zu Mortnowe sind gemein, gemeinsam sollen sie das Wild bannen und befriden. Die mannlehen sollen sie gemeinsam vergeben. Wer an einem kriege oder urluge teilnimmt, soll aus dem hus ze Swanowe [...] daruß faren mit allen die er hett, der andere soll die Burg nicht ihm zum Schaden verwenden.
    Zeugen: Hesso von Usenberg, Brun von Windeck, Kuno der frie, Berthold der truchsesse von geroltzecke, der waltbott, Gerung Schohmann, Ludwig von Wiggerßheim, Heinrich von Utintingen, der Vogt Hesse von Lare, Vogt Wilhelm von Schuttertal. - S: d.A.
    zue Malberg, 1277, an des heiligen crutz tag.

    Ausf.1 (Hohengeroldseck) und Ausf.2 (Lahr) verloren
    Kop.vid.1 1422, Juli 26 (Abt Johann von Schuttern und Meister und Rat der Stadt Lahr) Karlsruhe,
    GLA 27/ 512 (Konvolut 27) nach Ausf.2 - Kop.vid.2 1471, Februar 4 (Offizial in
    Straßburg) Straßburg, Ar. mun., Urk. (1471, Februar 4) - Kop.1 15. Jh. (nach Kop.vid. 1422)
    Ebd. 67/636 f. 272a-273a - Kop.2-4 16./ 17. Jh. (nach Ausf.2) Ebd. 67/697 f. 5, f. 6 und f.
    269b-270b - Kop.5 -6(nach Kop.vid. 1422) Ebd. 27/ 513 (Konvolut 27) und 111/305 - Kop.6
    (ebenso) Ebd. 117/942 f. 11- 12
    Reinhard, Pragmatische Geschichte..., Urkundenbuch Nr. 5
    Vgl. dazu Bühler, Herschaft Geroldseck S. 62-70


    1283 1283, Juli 6
    Hesso und Rudolf von Vesenberg bestätigen die Rechte und Freiheiten der Stadt Kenzingen, die dieser Rudolf von Vesenberg sel., Hessos Oheim und Rudolfs Vater, der den Ort 1249 zu befestigen begonnen hatte, und Kg. Rudolf verliehen hatten. S: Hesso und Rudolf von Vesenberg, B. Konrad von Straßburg, M. Heinrich von Hahberg, Gf. Egen von Friburg, Gf. Heinr[ich] von Veldenze (Siegeltyp 2, besch.), Heinr[ich] (Siegeltyp 1, besch.) und Walther von Gerolzegge, Brüder, Johann und Wilhelm von Swarzenberg.
    1283, secundo Nonas Julii.

    Ausf. Kenzingen, Stadt-A.
    Foto der Ausf. Karlsruhe, GLA 21/4297 - Kop. (1723, September 28) Ebd. 21/4296
    Maurer, Urkunden Uesenberg S. 237ff.
    ZGO 10 (1859) S. 104 - RBStrbg 2 Nr. 2134


    1293 1293, April 23, Kenzingen
    Rudolf von Vesenberg und seine Frau Adelheid verkaufen dem Kloster Tennibach 60 Juch Acker in wiswiler banne, die der Hardener und Berthold Salzbrot von ihnen für eine Gült von 20 mutte, d.s. 6 mutte Weizen, 7 mutte Roggen, 7 mutte Gerste, und 6 Hühner hatten und die Albrecht Bro eteli als ledig aufgegeben hatte, für 60 Mark Silber Freiburger Gelöts und verzichten auf alle Rechte an den Gütern, wie Kornschneiden am Weg (unde daz sniden umbe die wege nah dem spere durch den korn ze hardern allenthalben irs gutes un irs eigens) und auf das Recht der Banngarben (bangarbe). Auch soll der Bannwart ihr Korn hüten wie das der übrigen Bauernschaft. Zeugen: Abt Meinwart von Tennenbach, Bruder Heinrich der Prior, der ze Friburg schuelmeister was, Bruder Heinrich Beging der grosse kelner, Bruder Konrad Rigalde, Bruder Rudolf schuelmeister ze kenzingen, Herr Ulrich der zolner ein ritter, Rudolf von Ringesheim, Werner Milenbach, schultheisse ze kenzingen, Konrad der Cramer, Berthold der voget, Hug von Maltertingen, Rudolf der keger, Abreht der Cramer, Berthold Stehelli, Cuenzi der Rueber.
    S: M. Heinrich von Hachberg (ab), Rudolfs Bruder Hermann von Gerolzzegge, d.A.
    (Umschr. leicht besch.) und die Stadt Kenzingen.
    ze Kenzingen in der stat, 1293, an sante Georigen tag des marterers.

    Ausf. Karlsruhe, GLA 24/1232, dabei 2 Kopp. 1701, April - Kop. 14. Jh. Tennenbacher
    Güterbuch S. 196/97
    Maurer, Üsenberg S. 193f


    1293 1293, Juli 21, Kenzingen
    Rudolf von Vesenberg verkauft dem Ritter Dietrich von Túslingen, Schultheiß in Freiburg, eine Gült von 30 Mark Silber von der stúre von den burgern und der statt ze Kenczingen gemeinlich für 378 Mark Silber Freiburger Gewichts und behält sich den Rückkauf innerhalb von vier Jahren nach dem nächsten Osterfest vor.
    Zeugen: der Koler, Walther und Gerhard, die Schultheissen von Endingen, Johann und Hermann von Wisswil, Egenolf Kuechli, Burkart der Turner, Johannes Slegelli und Konrad Toeldeli.
    S: d.A., M. Heinrich v. Hachberg, Gf. Egen von Friburg, Hesso, min(es) vetter von Vesenberg, Hermann, min(es) bruoder von Geroltzegg, und die Bürger von Kenczingen.
    ze Kenczingen
    , 1293, an dem nehsten zinstag nach sant Margarethentag.

    Kop. vid. 1381, Oktober 21 (Notar Johannes Bergschreiber - scriptormoncium -, Freiburg)
    Karlsruhe, GLA 21/4315
    Hefele, FreibUB 2 Nr. 144 (mit Bemerkungen zum Datum)
    RMBad 1 Nr. h96


    1293

    1293, Dezember 19, Kenzingen
    Rudolf von Vesenberg beurkundet, gegenüber der Stadt Kenzingen auf das Recht verzichtet zu haben, dreimal im Jahr, d.i. zu Weihnachten, zu Ostern und zu Pfingsten vierzehennacht vor den Festen, Bannwein aufzulegen (den ban so wir úber den win...haton).

    S: M. Heinrich von Hahperg (leicht besch.), Gf. Heinrich von ve aldenze (ab), Gf. Egen von friburg (frgm.), Walther und Hermann - sein Bruder - von Gerolzeke (beide ab), Wilhelm von Swarzenber (Swarzenbe arg) (st. besch.) und d.A. (ab).

    1293, an dem ne ahsten sammestage vor sante thomans tage dez zwelfboten.

    Ausf. Kenzingen, Stadt-A., Urk. 4 - Foto Karlsruhe, GLA 21/4299
    Maurer, Üsenberg S. 246
    Kopfreg. Mitt. d. Bad. Komm. 7 (1886) S. 92; beigebunden an ZGO 40 (1886)



    1294 1294, Juni 24, Bahlingen
    Hesso von Vosenberg und Heinrich von Gerroltzecge, gebruodere, beurkunden den Schiedsspruch zwischen dem Abt von Thennebach und den closenerinan von Keppenbach stát auf der einen, Gf. Werner von Eiostat auf der anderen Seite wegen dem Gut des sel. Konrad des schuolers von Baldingen. Gf. Werner von Eiostat soll das Gut, das Konrad seiner Tochter, der closenerinun von keppenbach, und dem Kloster Tennenbach gab, erhalten und dafür jährlich 6 Saum Wein und je 4 Mut Weizen und Roggen geben. Genaue Beschreibung des Gutes und Aufzählung der Zinse.
    Zeugen: Abt Meinwart von Thennebach, Bruder Meinwart und Bruder Konrad ricgoldei, der Leutpriester von Eistat, Walther und Gerhard, Schultheisen von Endingen, Húc Sygebotte von Waltkilche, Cvonrad der resche, Húc búcgirúti, heinrich der Ruober, Johannes wirselin, waltkuone sin bruoder, Berolt herbest, Cuonze racze, wernher schelcher, Volrich von sexauowe.
    S: Abt Meinwart, Hesso von Üsenberg (zerst.) und Heinrich von Geroldeck (Siegeltyp 2,
    besch.).
    ze baldingen, 1294, an Sancte Johanneses dag des dovfers.

    Ausf. Karlsruhe, GLA 24/144
    Wilhelm, Corpus 3 Nr. 1980


    1296 1296, April 28
    Schultheiß und Gemeinde von V'ringen verkaufen den Frauen von Adelnhusen einen Zins von 10 Saum Wein vom Gut beim Winchels brunnen für 14 Mark Silber des geweges ze Brisach. Heinrich, der herre von Veldenze, und Hesso, der herre von Vesenberg, bekennen, daß der Verkauf mit ihrem Wissen und Willen geschehen sei.
    Zeugen: her Walther der techan von Vringen, her Cuonrat zem Rine, her Wernher von Phorre, her Heinrich sin bruoder, her Hermann von Vntkilch, her Cuonrat der schultheise, Jacob sin bruoder un Berhtolt von Ophingen.
    S: Heinrich von Veldenze und Hesso von Vesenberg, dur der gemeinde von V'ringen bette willen.
    1296, an dem samestage nach sante Gerigen tage.

    Ausf. Freiburg, Stadt-A., A1, XVI Aa
    Hefele, FreibUB 2 Nr. 196


    1297

    1297.05.18
    Der Propst der Kolmarer Kirche, vom Dekan der Dreifaltigkeitskirche zu Speyer als päpstlichem Richter subdelegierter Richter, gebietet dem Vizepleban* zu Kenzingen, Rudolf von Üsenberg auf 10. Juni in die Pfarrkirche zu Gebweiler zu zitieren zur Verantwortung gegen die von Burkard von Leonegg, Generalprokurator der Johanniterhäuser, am 18. Mai 1297 vorgelegt, wörtlich mitgeteilte Petition wegen des dem Freiburger Johanniterhaus vom Bischof von Basel bestrittenen Eigentums am Hof zu Weinstetten.

    Or. Universitätsarchiv Freiburg. Siegel (besch.) eingehängt: spitzoval (50/30). geistlicher mit Buch..... PREPOSTI COLVNBARIENS... - Abschr. (17. Jr.) Karlsruhe GLA.: Kopialbuch 655 Bl. 84 (134).

    Quelle: Findbuch der Albert Ludwig Universität Freiburg i.Br., Bestand A001
    __________________________

    * (Vizepleban) Pleban ein Leutpriester
    (übersetzt aus lat. plebanus; mhd. luit für lat. plebs) oder Pleban war ein Geistlicher, der eine Stelle mit pfarrlichen Rechten (plebes, Pfarrkirche od. Pfründe) tatsächlich besetzte. Er konnte Pfarrer sein, die Seelsorge im Auftrag des Besitzers der Pfarrrechte ausführen oder den (amtsunfähigen) Pfarrer vertreten. Er war in der Regel Weltgeistlicher, unterstand also im Gegensatz zu Geistlichen, die einem Kloster oder einer Herrschaft dienten und von diesen abhängig waren, dem Bischof.

    Die Bezeichnung Pleban war seit dem 13. Jahrhundert im südwestlichen deutschen Sprachraum üblich, meist als Heteronym von Pfarrer. Sie ist in anderen Sprachen die Übersetzung für Pfarrer geworden (z.B. it. pievano, poln. pleban).

    Seit dem 14. Jahrhundert wurden viele Großpfarreien aufgeteilt. Sie erhielten ihre eigenen (oft von der Dorfgemeinschaft finanzierten) Pfarrer. Dadurch verschwand der Begriff Leutpriester langsam aus dem Sprachgebrauch; er ist aber noch bis Anfang des 19. Jahrhunderts belegt.



    1297

    1297.10.09
    Rudolf Herr von Üsenberg tut kund, daß der von seinem Onkel Hesso von Üsenberg seinerzeit auch in seinem Namen den Johannitern zu Freiburg zu Eigentum verkaufte Hof zu Weinstetten noch von der Basler Kirche zu Lehen rührt, bestätigt jenen Verkauf und verspricht, bis Weihnachten die Basler Kirche zur Bestätigung und Übertragung des Eigentum zu bewegen, wofür ihm die Johanniter jetzt 6 Mark Silber gaben und nach Vollzug noch 19 Mark geben werden.

    Or. Universitätsarchiv Freiburg. Siegel (besch.) an Leinenstreifen: rund (62). Reiter (nach rechts), in der Rechten die Fahne, worin 2 Flügel (übereinander), in der Linken den Schild mit Flügel, auf dem Topfhelm 2 Flügel (Flug). S' Rudolfi [No]BILIS DE USENBERG. - Abschr. (17. Jh.): Karlsruhe GLA.: Kopialbuch 655 BL. 83 (133). Heyck Alemannia 20, 68 n. 5. Geschrieben von derselben Hand wie n. 121 und 212 (vgl. z.B. die dortigen Vorbemerkungen), also herstellung von dritter Hand. Außer den auch hier festzustelllenden R mitten im Wort (vgl. z.B. das Wort frater in der Zeugenreihe) ist in dieser lateinischen Urkunde u.a. die Kürzung für „con“ besonders charakteristisch. Der Schreiber hatte wohl seinen Wohnsitz in Kenzingen. Zur Herkunft: L vgl. n. 200. Zur Sache vgl. Bd. 1 n. 242 und 265.

    Quelle: Findbuch der Albert Ludwig Universität Freiburg i.Br., Bestand A001



    1300 1300, Januar 30, Freiburg
    Gf. Egen von Freiburg und sein Sohn Konrad beurkunden ihre Versöhnung mit der Stadt Freiburg. Vermittler waren Burchart der wisse Beger, Bertolt Sermenzer von Nüwenburg, sein Bruder Jakob, Dietrich von Túselingen, Egenolf Kuchelin, Johannes
    Snewelin und Götfrid von Sleztat.
    S: d. 2 A., die M. Heinrich und Rudolf von Hahberg, Hesso und Rudolf von Üsenberg, Heinrich und Walther von Gerolzegge [braune Wachs-Rundsiegel an roten Schnüren], Johannes und Wilhelm von Swarzenberg und die sieben Schiedsrichter.
    1300, an dem nehsten Samestage vor unserre frowen tage ze der Liehtmes.
    Ausf.1 Karlsruhe, GLA 21/3021

    - Ausf.2-4 Freiburg, Stadt-A., A 1, II c Reinhard, Pragmatische Geschichte..., Urkundenbuch Nr. 8 - Hefele, FreibUB 2 Nr. 280 (nach Ausf.2-4)

    Am selben Tag Gegenrevers der Stadt Freiburg mit erhaltenen Siegeln der
    Geroldsecker.

    Ausf.5 Karlsruhe, GLA 21/3022 - ZGO 11 (1860) S. 236ff


    1300

    1300, Dezember 5
    Heinrich von Rapoltstein, Ulrichs sel. Sohn, verkauft - da er noch minderjährig ist, mit willen und gehellvnge Gf. Konrads von Friburg, seines salmans, - eine Gült von 3 Mark auf dem nidern hovf ze Langenbogen, die von seinem oe hein sel., Heinrich von Geroltseke herkommt, für 30 Mark Silber an das Kloster Thennibach. Er verzichtet auf ale Rechte an dem Gut, insbesondere auf die Anfechtung des Verkaufs, weil er noch vnder fvinf vnd svenzig jaren ware.

    Zeugen: Ulrich, gen. Zolner von Kênzzingen, Konrad, gen. der Rvober schvltheisse, Werner Milenbach und sein Sohn Albrecht, Hugo von Maltertingen und sein Sohn Hug, Heinrich Hvnolt, Berthold Stehelli, Konrad der kramer und sein Bruder Albrecht, Bürger von Kenzzingen.
    S: d.A., Gf. Konrad von Friburg, Hesso und Rudolf (frgm.) von Vesenberg und Schultheiß und Rat von Kenzzingen. ze Kenzingen vnder der richlovbun, 1300, an sante Nicolaus abent.

    Ausf. Karlsruhe, GLA 24/949
    ZGO 11 (1860) S. 246f - RapUB 1 Nr. 234
    Regest im Manuskript Kindler von Knoblochs GLA 65/2009 f. 60 (Nr. 56)
    Erw. Ruppert, Mortenau S. 85



    1301 1301, Januar 13 (an Hylarien tag)
    Ruodolf Herr von Üsenberg verspricht dem Kl. Tennibach, dafür zu bürgen, daß Walther Herr von Gerolzeke keine Ansprüche auf die Gült von 3 Mark von dem Hof zu Niederenlangenbogen erhebt, die es von seinem Tochtermann Heinrich von Rapolzsteine gekauft hat, und setzt als Sicherheit seinen Hof, Meier Roevelins hof, in Bleicha und 17 ƒ Freiburger jährl. aus dem Dorf zu Bleicha.

    S : d. A. und die Stadt Kenzingen (beide besch.)
    Ausf. Perg. GLA 24/47
    RapUB 1 Nr. 237


    1304 1304, Aug. 4
    Hug (Hugo) Herr von Uesenberg und Schultheiß und Rat der Stadt Kentzingen bekennen, daß sie durch M. Heinrich von Hahberg und Walther Herrn von Geroltzegge mit dem Abt von Schuttern wegen des Schadens, den sie ihm im Kloster und im Dorfe zugefügt haben, in der Weise geschlichtet sind, daß Leib und Gut des Klosters im Bereich der Stat zu Kentzingen und davor wo unser Gebot gereichen mag von Zoll und Umgeld unbelastet
    bleiben sollen.
    S: Hug von Üsenberg; Stadt Kenzingen; M. Heinrich von Hachberg;
    Walther v Geroldseck.
    1304, an dem ersten zistage vor sante Laurentien tage

    Ausf. Karlsruhe, GLA 29/ 469 (Konvolut 43)
    Kop.1 vid. 1391, August 9 Ebd - Kop.2 vid. 1430, März 30 Ebd.
    Anonymi Chronicon Coenobii Schutterani bei J. F. Schannat, Vindemiae
    litterariae 1 (1723) S. 17-23, die Urkunde S. 23 (ohne Tag) - Maurer, Urkunden
    zur Geschichte der Herrschaft Usenberg Nr. 6 (nach Abschrift im StadtA.
    Endingen) - Mone, Quellensammlung 3 S. 112
    RMBad 1 Nr. h 118.


    1309 1309, Juni 21
    Burkard, Herr von Vesenberg beurkundet ein Übereinkommen mit der Stadt Endingen über die Klöster in der Stadt, über eine Steuerbefreiung des
    Berthold Waffeler auf Lebenszeit, die auf Bitte seines Schwagers Johannes von Swarzenberg und seines Vetters Walther von Gerolzzecge zustande gekommen ist, und über den Frieden in der Stadt während seiner Fehden.
    S: d.A., Johannes von Schwarzenberg, Walther von Geroldseck.
    1309, Sa. vor Johannestage des Toufers

    Heinrich Maurer: Urkunden zur Geschichte der Herrschaft Üsenberg Nr. 13 (<
    Stadt-A. Endingen).


    1311

    1311, August 30, Dattenweier
    Albrecht Truchseß, R., Richter in Totenwilre an Stelle des Walther von Geroltzecke, beurkundet, daß vor dem Gericht Walther von Geroltzecke,
    Reichspfleger und Landvogt in der Mortenowe, und seine Gemahlin Susanna von Werde den Kindern ihres Sohnes Walther, Johannes, Walther, Hermann, Else, Susanna und Elline, ihre Rechte an Burg und Stadt Lare, Mahlburg und ihren Teil an Swanowe übergeben und diese von Ulrich, dem Landgrafen von Elsaze als dem Vogt der Kinder mit Zustimmung ihrer Eltern Walther von Geroltzeck d.J. und Elsebeth für einen Zins von 1 Pfund jährlich auf Lebenszeit wieder empfangen haben. Nach ihrem Tod sollen die Güter frei und ledig an ihre Enkel fallen. Bürgen: Johannes, Herr von Liehtenberg und sein Sohn Johannes, Ulrich, Landgraf von Elsaze , Heinrich von Rapoltzsteine, Hug und Burchard von Uesenberg, Heinrich von Swartzenberg, Walther, gen. von Tuwingen, Herr zu Geroldseck, Hanemann, Sohn des + Konrad von Lichtenberg.
    S: d.A. (ab), Landgraf Ulrich vom Elsaß, Walther von Geroldseck d.J.,

    Johannes von Lichtenberg (2 - 4 besch.), Johannes von Lichtenberg d.J., Hanemann von Lichtenberg, Hug und Burchard von Üsenberg, Heinrich von Rappoltstein, Walther von Geroldseck, gen. von Tübingen, (6 - 10 besch.), Heinrich von Schwarzenberg. Totenwilre bei Ortenberg im Kintzichental, 1311, Mo n. Adolf tag

    Ausf. Karlsruhe GLA 27/ 133 (Konvolut 10)
    Kop. 15. Jh. Pap. Ebd. 67/697 f. 24-26 - Kop. vid. Pap. (1769, März, Wetzlar)
    Ebd. 27/ 840 (Konvolut 69 )- Regestiert GLA 117/479 f. 76
    RapUB 1 Nr. 292



    1315

    1315.07.21
    Ort: Kenzingen
    Inhalt: Hug (Hugo), Herr von Üsenberg, und sein Bruder Friedrich (Friedrich von Üsenberg) verzichten gegen Bruder Hermann von Hachberg, Komtur, und den Brüdern des Johanniterhauses zu Freiburg auf alles Recht am Hof zu Wistat mit allem dazu gehörigen Gut und geloben, ihretwegen entstehenden Schaden zu ersetzen.
    Zeugen: der edel herre marcgrave Heinrich von Hahberg, her Cune von Berghein, her Johannes Koppli von Munzingen, rittere, Heinrich, Herre von Swarzenberg... der Kilchherre von Kunzingen,... der Vâye, Heinrich von Teningen, ill der Kager. Geschehen und gegeben 1315 an sante Mariun Magdalenun abunde.

    Quelle: Findbuch der Albert Ludwig Universität Freiburg i.Br., Bestand A001



    1315 1315, August 27, an der Donau
    Walther von Geroldseck d.J., Gebhard von Üsenberg und die anderen Bürgen des Kaufgeschäfts vom 17. August sichern Kraft Waldener ihre Bürgschaftsleistung zu.

    Schöpflin, Als. dipl. Nr. 896, Anm. (q)


    1331 1331, August 4
    Papst Johannes XXII. beauftragt B. Berthold von Straßburg, Walther von Geroldseck einen Dispens für dessen Ehe mit Clara, Tochter des Hugo von
    Üsenberg, zu erteilen, da diese im 4. Grad miteinander verwandt seien.

    Reg. Vat. 100 Nr. 586
    Römische Archive Nr. 66, Anm. 1


    1331 Hugo von Üsenberg schuldete 1331 seinem edlen Knecht und Vogt johannsen der meiger von Kürnberg für zwei abgekaufte meiden (Schlachtrösser) eine Summe in Höhe von 24 Mark Silber. Anstatt des Geldes überträgt der Herr zur Burg Kürnberg und Stadt Kenzingen seinem Gefolgsmann für diese zwei besonderen Pferde den Roevelinshof auf der Schlosswiese unweit der Burg Kürnberg und eine Mühle (heutige Waiblingsmühle in Bleichheim). Außerdem vermacht der Üsenberger seinem edlen Knecht zwei Häuser "in der vorderburg, sowie die öfnung zu Kürnberg und fischen in der Bleicha".


    1334 1334, Juni 13, Freiburg
    Heinrich Hafner d. A. und Friedrich Zoler, Bürger von Offenburg, beurkunden, daß sie wegen aller Streitigkeiten, besonders wegen einer Schuld von 52 M. S. aus dem Kauf eines Pferdes, mit Walther von Geroltzecke, Herrn von Lare, und dessen Sohn Walther gerichtet sind, und sprechen sie und die Bürgen Burchard von Üsenbergk, Johannes von Geroldseck, Sohn des Walther von Geroldseck, Gottfried von Stovfen, Brun von Hornbergk, Waldtpott von Lare, Hansmann Waldtpott und Rufe Seilinger von Weißweil von der Schuld frei. Zeugen: Gf. Konrad von Friburgk, Snewille Bernlape, Schultheiß von Freiburg; Johannes von Muntzingen, gen. Römer, Johannes Snewille, gen. Grosser, Bürgermeister zu Freiburg, Konrad Kücheli, R., Johannes Kun von Falckenstein - S: Stadt Freiburg

    Kop. 16. Jh. Karlsruhe, GLA 67/697 f. 39 - 39b


    1335 1335, August 22
    Hug von Üsenberg verschreibt Walther von Geroltzegge, dem Gemahl seiner Tochter Clara, 350 M. S. Freiburger Gewäges für heimstûre und Zugeld und setzt ihm mit Zustimmung seines Tochtermannes Lutold von Krenkingen, seines Bruders Friedrich und seiner Tochter Katharina von Landesberg als Pfand Gülten in Höhe von 60 ƒ Freiburger und 50 Mut Roggen von Steuern, Zinsen und Laienzehnt im Bann zu Bleicha, von dem Zûnden-Hof, von Meier Ruefelins Hof und von dem Hof zu Nortwil, der des alten Kagers war und den er von + Meister Philipp hatte, ein, vorbehaltlich der Wiederlösung für ihn, seinen Bruder oder den Inhaber der Nieder- Herrschaft von Üsenberg. Zeugen: Gf. Konrad von Friburg ; Walther von Thûwingen, herre zu o Geroltzegge; M. Heinrich von Hachberg; Ulrich von Swartzenberg.

    S.: d. A., Lutold von Krenkingen, Friedrich von Üsenberg, Katharina von
    Landesberg
    Ausf. Perg. GLA 21/ 803 (Konvolut 45)
    Kop. vid 1456, Mai 7 (auf Bitte der Brüder Jakob und Martin von Stouffen) Ebd.
    - Kop. Straßburg, Ar. mun. Briefbuch C f. 135a
    ZGO 13 (1861), S. 200 ff.
    RdM 1 Nr. 186
    Manuskript Kinder von Knobloch Karlsruhe, GLA 65/2009 f.59 (Nr. 21)


    1341 1341, September 7
    Hug von Üsenberg schenkt mit Willen Lutolds von Krenkingen, des Mannes seiner Tochter Adelheid, seines Bruders Friedrich und Walthers von Geroldseck, des Mannes seiner Tochter Clare, den Johannitern in Freiburg, wo sein Sohn Rudolf eine Pfründe genießt, einen Acker und Zinse in Höhe von 5 ƒ 19 b und 10 â in Kenzingen.
    S: d.A., sein Bruder, seine beiden Schwiegersöhne und die Stadt Kenzingen
    1341, an unser frowen tag der jungern

    Ausf. Karlsruhe, GLA 20/ 1201 & 1202 (Konvolut 96)
    Manuskript Kindler von Knobloch, Ebd. 65/2009 f. 60 (Nr. 44)


    1344 1344 Mai 25
    Adelheid [von Geroldseck] , Äbtissin zu Andelahe, verkauft mit Zustimmung B. Bertholds von Straßburg den Hof des Klosters und das Schultheißenamt zu Endingen, ausgenommen das Patronatsrecht der Pfarrkirche St. Peter, um 600 M.S. an die Stadt Endingen.
    1344, in die Urbani

    Maurer, Urkunden zur Geschichte der Herrschaft Üsenberg, Urk. Nr. 28
    (StadtA. Endingen).


    1344 1344 Mai 25
    Adelheid von Geroltzecke, Äbtissin zu Andelahe, verkauft mit Zustimmung B. Bertholds von Straßburg den Hof des Klosters mit aller Zugehör in den Bännen und Orten Kentzingen, Wagenstat, Herboltzheim, Bleicha, Nortwilr, Bombach, Kunringen, Malterdingen und Heckelingen mit Ausnahme des Patronatsrechtes der Kirche St. Peter in Altenkenzingen (antiquo Kenzingen) um 400 M. S. an die Stadt Kenzingen im Brisgowe.
    1344, in die Urbani

    Maurer, Urkunden zur Geschichte der Herrschaft Üsenberg, Urk. Nr. 27
    (StadtA. Kenzingen).


    1347 1347 Aug. 9
    Johans Knecht von Malterdingen unter dem Siegel des Junker Walther von Geroldseck (Geroltzegge), Johans Frige unter dem Siegel des Friedrich von Uesenberg, Johans Keger unter dem Siegel des Snewelin Kolman und Konrad Uesenberg von Malterdingen unter dem Siegel des Heinrich
    v.Rappoltstein, Herrn zu Hohenack, bekennen, daß sie von dem Kloster Tennenbach ein Erblehen empfangen haben. S.: Heinrich von Rappoltstein, Herr zu Hohenack, Friedrich von Üsenberg, Walther von Geroldeck (Typ II) und Snewelin Kolman
    1347, an Laurentien abent

    Ausf. Karlsruhe, GLA 24/48
    RapUB 1 Nr. 592.


    1349 1349 Febr. 12, Straßburg
    B. Berthold von Straßburg, Ulrich von Signowe, Propst, Johannes von Lichtenberg, Dekan, und das Kapitel des Stifts zu Straßburg geben ihre Zustimmung dazu, daß Friedrich von Üsenberg seiner Gemahlin Susanne, Tochter Walthers d. Ältesten von Geroltzecke, gen. von Lare, 400 M. S. auf Burg und Dorf Wiswilr (heute Weisweil) mit Zugehör zu Widem gegeben hat, vorbehaltlich der Wiederlösung auch durch das Stift, von dem Burg und
    Dorf zu Lehen sind.
    S.: B. Berthold von Straßburg (besch.), Domkapitel (besch.), Friedrich von Üsenberg, Susanne von Üsenberg, geb. von Geroldseck (besch.)
    Strasburg, 1349, Do. von Valtentines tage

    Ausf. Karlsruhe, GLA 21/ 8012 (Konvolut 462)


    1349 1349 Dez. 18, Freiburg
    Friedrich Herr von Üsenberg verkauft mit Willen seiner Gemahlin Sose, Tochter Walthers von Geroltzegge von Lare d. A., um 100 M. S. Götze Liebermann von Waltkilch, Bürger zu Freiburg, 15 M. S. von seinem Dorf Bleicha und aller Zugehor zu Bonbach, von dem Wald und von dem Wasser Bleicha, von denen jedoch die 60 ƒ, die Clare, Witwe des + Walther von Geroldseck von Lahr und Tochter seines Bruders + Hug von Uesenberg, davon hatte, und weitere 7 ƒ vorabgehen.
    S.: d. A. (besch.), Sose von Geroldseck (besch.), Gf. Heinrich von Fürstenberg, Herr zu Hasela, Gf. Hug von Fürstenberg, Herr zu Haslach (besch.), Gf. Johans von Fürstenberg, Herr zu Wolfach, Friedrich von Hornberg, Hartmann Walpotte, Johans von Schuttertal, und Steffan Geben, R., Peterman Sneweli (besch.), Walther von Keppenbach, Kunz von Keppenbach, Kunz Vege.
    Friburg, 1349, Fr. von Thomans tag

    Ausf. Karlsruhe, GLA 21/ 799 (Konvolut 45)


    1350 1350 März 20
    Walther von Geroltzegkh d.A., Herr zu Lahr, seine Gemahlin Susanne von Rapoltzstein und ihr Sohn Heinrich beurkunden die Vereinbarung mit Gf. Eberhard von Wördenberg und dessen Gemahlin, daß diese an sie keine Ansprache erheben, sondern ihnen in allen Sachen der Herrschaft helfen
    sollen, wohingegen sie diese an den von dem + Schwäher und der + Schwieger des Grafen ererbten Gütern ungeirrt und das Haus Diche, ohne den Bühel auszubauen, beziehen lassen sollen. Die Vereinbarung soll zu Lebtagen Walthers d. A. Geltung haben und bei Streitigkeiten sollen Gf. Egnolph von Fürstenberg, Gf. Heinrich von Fürstenberg, Herr zu Haslach (Haßlach) und Friedrich von Üsenberg (Ysenburg) Tochtermann des Alten, entscheiden.
    S.: Walther d.A. von Geroldseck, Herr zu Lahr, Friedrich von Üsenberg, Herr zu Kantzingen, Susanne von Rappoltstein, Heinrich von Geroldseck.
    1350, am Palmabendt

    Kop. 16. Jh. Pap. Karlsruhe, GLA 67/697 fol. 79-80v (alt 14-15), Kop. 16. Jh.
    Ebd. 67/706 fol. 38-41
    RapUB 1 Nr. 620 - Reinhard, Urk. Nr. 20 (zu 1351, April 9)
    FUB 2 Nr. 288 (zu 1351, April 9)


    1351 1351 März 29, Freiburg
    Gf. Heinrich und Gf. Hug v. Fúrstenberg, Herren zu Haselach, Gebr., verpfänden Elisabeth der Kòtzzin, Witwe des + Johans Gebure, und Berhtold dem Gebure, Bürger zu Freiburg (Friburg), 50 M. S. Freib. jährl. Zins von ihrer Burg Heidburg (Heideburg), der Feste, mit Zubehör, gelegen zwischen Elzach und Hausach auf der Höhe, und ihren Meierämtern zu Müllers (Mvliers), Arnoltzbach (Arnoltzpach), Gechbach (Gehtbach) und Steinach, vom Dub und Frevel, Zwing und Bann, Gericht, Zehnt und Wildbännen etc., für 500 M. S.
    Bürgen: Gf. Friedrich zu Freiburg (Friburg); Gf. Konrad v. Fürstenberg; Gf. Johans v. Fürstenberg; Gf. Heinrich v. Fürstenberg; Hz. Herman v. Teck (Tecke); Mkgf. Wecker v. Baden; Lutolt v. Krenkingen (Krenekingen) Peter v. Hewen, Gf Walraf v. Tierstein, Walter v. Geroltzegge) von Sulz (Sultze); Heinrich v. Geroltzegge; Gf. Herman v. Sultze; Friedrich v. Usenberg; Ulrich v. Rappoltstein (Rapoltzstein); Georg v. Geroltzegge; Johans v. Tengen; Heinrich v. Geroltzegge von Lare; Berhtold v. Falkenstein (Valkenstein) u.33 andere Bürgen, darunter (28.) Conrad von Hofwilre.
    1351, Di. n. frowen tag, der da komet ín den vasten

    S.: d.A. und die Bürgen, davon nur (17) ab
    Ausf. Donaueschingen, FFA
    Regest: RUB 1 Nr. 633.
    nach Druck in FUB 2 Nr. 287
    Vgl. Ruppert, Mortenau S. 126
    (1) Siegelumschrift Heinrichs von Geroldseck-Lahr:.... D'LAR*IVNI.....


    1363 1363 Nov. 14 (Di. n. Martins tag)
    Hensli und Hartman Meyger von Kürnberg (Kürenberg), Gebr., tun kund,
    daß sie für 100 fl. Dienstgeld auf 1 Jahr Helfer der Stadt Freiburg (Friburg)
    im Breisgau (Brisgow) gegen jedermann geworden sind, ausgenommen
    gegen die Herren v. Üsenberg, v. Geroltzegg) von Tübingen (Tüwingen),
    Gf. Hug v. Fürstenberg und das Gotteshaus von Ettenheim.
    S. d. AA. f.

    Ausf. Perg. StadtA. Freiburg i B. II b Nr. 62
    Druck: Schreiber, Urkundenbuch 1, 2 Nr. 257.


    1365

    1365 Febr. 5
    Heinrich v. Geroltzeg gen. von Tuwingen verkauft mit Willen seines Tochtermannes Hess v. Uesenberg dem Knecht Heitzemann Löser von Kentzingen 5 lb. Freiburger von seinem Dorf Broggingen um 50 ƒ Freiburger auf Wiederkauf.
    Bürgen: sein Bruder Jerg v. Geroldseck; Ludwig Schenge von Uotenheim, Hans v. Tiersperg, Heni Meger von Kúrenberg, Klaus Hachberger, Ek., Jokop Meger und dessen Sohn Clewi Meger, Ruodi Meger, Heni Meger, Heni Hermeli, Jegkel Schey, Dietrich Lu offenberg, Clewi Werli, Hans
    Beigeli
    und Kunrad Hörnli.

    S: (1) d. A. (besch.); (2) Jerg v. Geroldseck (ab); (3) Hess v. Üsenberg
    (besch.); (4) Ludwig Schenge von Uotenheim (ab); (5) Hans v. Tiersperg
    (ab); (6) Hans Meyger von Kúrenberg (besch.); (7) Klaus Hachberger
    1365, in Agothen tag

    Ausf. Perg. GLA 21/ 1186 (Konvolut 61 b)
    Reinhard, UB Nr. 26, unvollständig.



    1365 1365 Nov. 29 (an Andreas abent)
    Hensli und Hartmarm Meyger von Kürnberg (Kürenberg), Gebr., tun kund, daß sie für 100 fl. Dienstgeld und 30 fl., sowie für Hensli Meyger weitere 20 fI., für alle Ansprüche auf 1 Jahr Helfer der Stadt Freiburg (Friburg) im Breisgau (Brisgow) gegen jedermann geworden sind, ausgenommen gegen die Herren v. Üsenberg und v. Geroltzegg) von Tübingen (Tüwingen), Gf. Hug v. Fürstenberg und das Gotteshaus Ettenheim.

    S. d. AA. f.
    Ausf. Perg. StadtA. Freiburg i. B. II b Nr. 64.
    Schreiber, Urkundenbuch l, 2 Anm. zu Nr. 257


    1367 1367 Juni 28
    Gf. Egen v. Friburg, Mkgf. Otto v. Hochberg, Heinrich v. Geroltzegke gen. von Tuwingen, Heinrich v. Geroldseck, Herr zu Lare, Johans und
    Hesse Herren zu Uesemberg, Johans Herr v. Swartzemberg und Martin Malterer, Ritter von Freiburg, geloben, einander in dem Krieg zu helfen,
    den die von Freiburg gegen Gf. Egen und dessen Helfer haben. S: (1) Gf. Egen v. Freiburg (besch.); (2) Mkgf. Otto v. Hachberg (ab); (3) Heinrich v. Geroldseck gen. von Tübingen; (4) Heinrich v. Geroldseck, Herr zu Lahr; (5) Johans v. Üsenberg (ab); (6) Hesse v. Üsenberg (ab); (7) Johans v. Schwarzenberg (besch.) (8) Martin Malterer (ab)
    1367, an dem mentage noch sante Johans tage ze súnngihten

    Ausf. Perg. GLA 21/ 3088 (Konvolut 180)
    Druck: ZGO 16 (1864), S. 202 ff.
    Regest: RMBad 1 Nr. h 289
    Gr 476


    1368 1368 Febr. 24
    Gf. Egen v. Freiburg (Friburg), Burkard Herr zu Finstingen (Vinstingen), Mkgf. Otte v. Hachberg, Heinrich v. Geroltzegk) gen. von Tübingen
    (Tüwingen), Heinrich v. Geroldseck, Herr zu Lahr (Lar) Johans und Hesse v. Üsenberg, Gebr., Johans v. Schwarzenberg (Swartzenberg) und Marti Maltrer, R., geloben einen achttägigen Frieden mit der Stadt Freiburg im Breisgau (Brisgew) und allen ihren Helfern, ausgenommen denjenigen, die zu Schwaben und des Abtes von St. Trudpert sind. Sr. : Burkart Herr zu Finstingen (ab)
    1368, an Mathyas abende

    Ausf. Perg. StadtA. Freiburg i. B. II c Nr. 24.
    Druck: Schreiber, Urkundenbuch 1, 2 Nr. 270.
    Regest: RMBad 1 Nr. h 290.


    1368 1368 März 2 (Do. n. Mathias), Sulzburg
    Gf. Egen v. Freiburg (Friburg), Burkard Herr zu Finstingen (Yinstingen) und zu Schöneck (Schönnegk), Mkgf. Otte v. Hachberg, Heinrich v. Geroltzegk) gen. von Tübingen (Tüwingen), Heinrich v. Geroldseck von Iahr (Lar), Johannes und Hesse v. Üsenberg, Gebr., Johans v. Schwarzenberg (Swartzenberg) und Marti Maltrer, R., geloben für sich und Mkgf. Rudolff v. Baden einen Frieden mit der Stadt Freiburg im Breisgau (Brisgöw) bis März 26 (So. n. mittervasten).

    Sr. : Burkart v. Finstingen.
    S. : f.

    Ausf. Perg. StadtA. Freiburg i. B. : II c Nr. 25.
    Druck: Schreiber, Urkundenbuch 1, 2 Nr. 2?2.
    Regest: RMBad 1 Nr. 1 250 und Nr. h 292.


    1368

    1368 März 30 (Do. v. dem Palmesunnentag)
    Gf. Egen v. Freiburg (Friburg), Landgf. im Breisgau (Brisgow), geht mitder Stadt Freiburg im Breisgau und deren Verbündeten Basel, Breisach (Brisach), Neuenbürg (Nüwenburg) und Kenzingen (Kentzingen) eine ewige Sühne ein, in die auch Mkgf. Otte v. Hachberg, Burkard Herr zu Finstingen (Vinstingen) und Schöneck (Schönnegk), Heinrich v. Geroltzegk) gen. von Tübingen (Tüwingen), Johans v. Üsenberg, Johans v. Schwarzenberg (Swartzenberg), Heinrich v. Geroldseck von Lahr (Lar) und Hesse v. Üsenberg mit einbegriffen sein sollen.

    Sr. : (1) Gf. Egen v. Freiburg; (2) Mkgf. Otte v. Hachberg; (3) Burkard
    Herr zu Finstingen und Schöneck; (4) Heinrich v. Geroldseck gen. von Tübingen; (5) Johans v. Üsenberg; (6) Johans v. Schwarzenberg; (7) Heinrich v. Geroldseck von Lahr; (8) Hesse v. Üsenberg.
    S. : (1); (2) besch.; (3) besch.; (4) besch.; (5); (6); (7) besch.; (8) besch.

    Ausf. Perg. StadtA. Freiburg i. B. III c Nr. 2
    Kop. GLA 21/333
    Schreiber, Urkundenbuch l, 2 Nr. 274
    RMBad 1 Nr. h 293



    1368 1368 März 30 (Do. v. Palmsunnentag)
    Mkgf. Otte v. Hachberg, Heinrich v. Geroltzegk) gen. von Tübingen (Tüwingen), Heinrich v. Geroldsech, Herr zu Lahr (Lar), Johans und Hesse v. Usenberg, Gebr., Johans Herr zu Schwarzenberg (Swartzenberg), Ulrich Walter, R., und Otte v. Staufen, Gebr., Johans Snewli, Sohn des + Konrad Dietrich Snewlin, Marti Maltrer, R., Göpffrit v. Staufen, Ulrich v. Keppenbach und Hanman v. Weisweil (Wiswilr), Eke., gelobeen, die zwischen Gf. Egen v. Freiburg (Friburg) und der Stadt Freiburg mit ihrem Willen vereinbarte Sühne zu halten.

    Sr. : (1) Mkgf. Otte v. Hachberg; (2) Heinrich v. Geroldseck gen. v. Tübingen; (3) He•rich v. Geroldseck, Herr zu Lahr; (4) Johans v. Üsenberg; (5) Hesse v. Üsenberg; (6) Johann Herr zu Schwarzenberg; (7) Ulrich Walther v. Staufen; (8) Otte v. Staufen; (9) Johans Sneweli; (10) Marti Maltrer; (11) Göpffrit v. Staufen; (12) Ulrich v. Keppenbach; (13) Hanman v. Weisweil.
    S. : (1); (2) besch.; (3) besch.; (4); (5); (6); (7); (8); (9) besch.; (10); (11);
    (12) besch.; (13).

    Ausf. Perg. StadtA. Freiburg i. B. III c Nr. 3.
    Druck: Schreiber, Urkundenbuch l, 2 Nr. 276; Schöpflin, Historia Zaringo-Bad.
    5 S. 486-494 (diese?)
    Regest: RMBad 1 Nr. h 294.


    1374 1374 Aug. 21
    Heinrich v. Geroltzegk, Herr zu Geroldseck gen. von Tuwingen, übergibt mit Zustimmung seines Bruders Jerg v. Geroldseck, seines Tochtermannes Hesse v. Uesemberg und seiner Tochter Agnes, Gemahlin des Hesse v. Üsenberg, seiner Tochter Anne, Klosterfrau zu Kirchberg (Kilchberg), auf Lebenszeit 8 ƒ Freiburger von seinem Dorf Brockingen, von Leuten, Gütern, Zinsen und Fällen, von Zwing und Bann, und stellt die
    Gemeinde zu Broggingen als Mitschuldner.

    Sr. : (1) d. A.; (2) Georg v. Geroldseck; (3) Hesse v. Üsenberg; (4) Agnes v.
    Üsenberg geb. v. Geroldseck (alle besch.)
    1374, mentag vor Bartholomeus tag

    Ausf. Perg. GLA 21/ 1187 (Konvolut 61 b)
    Reg. 15. Jh. GLA 67/636 f. 169b


    1376 1376 Nov. 6
    Hesse v. Üsenberg, Freiherr, verschreibt seiner Gemahlin Agnes v. Geroltzegg 800 M. S. Freiburger Gewäges zu Ehesteuer in Widemsweise, davon 600 M. S. auf das Dorf Eistat mit Zwing, Bann und aller Gerechtigkeit, namentlìch auf 60 S. Weingeld und 7 ƒ Freiburger auf dem Dorf, ausgenommen den Widemhof, in den der Kirchensatz gehört, und 200 M. S. auf die Dörfer NiderRimsingen, Hochstat, Lússelnheim und die Güter zu Ahtkarren, die er in Pfandschaft zu Lehen hat.

    S: (1) d. A. (besch.); (2) sein Tochtermann Gf. Konrad v. Tübingen (Tuwingen); (3) Gf. Simeon v. Tierstein; (4) Mkgf. Hans v. Hachberg (besch.); (5) Walter v. d. Digke (besch.).
    1376, donrstag vor Martins tag

    Ausf. Perg. GLA 21/ 7488 (Konvolut 431)
    "Ausf." Pap. (ohne Siegel) GLA 21/ 2010 (Konvolut 118)
    RMBad 1 Nr. h 320


    1376 1376 Nov. 29 (an andres abend des zwoelffboten
    Gf. Hans v. Fürstenberg (Fúrstenberg), Herr zu Haslach (Haselach), gelobt Wilhelm v. Burn, Ek., ihm die geliehenen 300 fl. bis kommenden St. Georgstag wiederzugeben.
    Bürgen: Mkgf. Hans v. Hahberg; Gf. Heinrich zu Fürstenberg; Hesse Herr zu Üsenberg (Vosenberg); Johans Herr zu Schwarzenberg (Swartzenberg); (Heinrich v. Geroltzsegk), Herr zu Lahr (Laur); Hans v. Ramstein, Ek.
    S: d.A. und die 6 Bürgen (ab bis auf 4)

    Donaueschingen, FFA
    FUB 2 Nr. 469


    1378 1378 Juni 26 (Sa. n. Johans tag ze sungihten)
    Mkgf. Hans v. Hachberg, Herr zu Triberg, verkauft Johans Diegesheim (Tygensheim) von Elzach (Eltza), Ek., 20 fl. jährl. Geld von seinem Meiertum in der wilden Elzach, das Pfand von der Herrschaft Österreich ist, um 200 fl.. Unter den genannten Bürgen: Gf. Johans v. Fürstenberg, Herr zu Haslach (Haselach); Hesse v. Vesenberg; Heinrich v. Geroldseck, Herr zu Lahr (Lor).

    Sr. : (1) d. A.; (2) Gf. Johans v. Fürstenberg, Herr zu Haslach; (3) Hesse v. Üsenberg; (4) Heinrich v. Geroldseck, Herr zu Lahr; (5) Egnolff v. Ramstein; (6) Ulrich v. Hornberg; (7) Hans Burckart v. Wieseneck; (8) Klaus Marschalk von Geisingen.
    S. : (1); (2); (3); (4); (5); (6);

    Ausf. Perg. StadtA. Freiburg i. B. XIV (Markgrafschaft Hochberg Nr. 11).
    Regest: RMBad Nr. h 326.
    *
    1379 1379 Okt. 18 (Di. n. Gallen tag)
    Mkgf. Hans v. Hachberg, Herr zu Triberg (Tryberg), verkauft Johans Diegesheim (Tygensheim) von Elzach (Eltzza), Ek., 30 fl. jährl. Geld von seinem Tal zu Rohrbach (Rorbach} mit allen Rechten, Einkünften und besonders den Fischenzen um 400 fl. und gibt Heinrich v. Geroltzegg), Herrn zu Lahr (Lar), als Mitschuldner.
    Bürgen: Gf. Heinrich zu Fürstenberg; Gf. Hans v. Fürstenberg, Herr zu Haslach (Haselach); Gf. Konrad v. Tübingen (Tuwingen); Jerg v Geroldseck; Ulrich v. Schwarzenberg (Swartzenberg); Hans Burckard v. Wieseneck (Wisenegg); Walter v. Waldstein (Waltstein) und Jerg v.
    Bärenbach, Eke..

    Sr.: (1) Mkgf. Hans v. Hachberg; (2) Heinrich v. Geroldseck, Herr zu Lahr; (3) Gf. Heinrich zu Fürstenberg; (4) Gf. Hans v. Fürstenberg, Herr zu Haslach; (5) Gf. Konrad v. Tübingen; (6) Jerg v. Geroldseck; (7) Ulrich v. Schwarzenberg; (8) Hans Burckard v. Wieseneck; (9) Walter v. Waldstein; (10) Jerg v. Bärenbach.
    S. : (1); (2); (3); (4); (5); (6); (7); (8) f.; (9); (10).

    Ausf. Perg. StadtA. Freiburg i. B. XIV (Markgrafschaft Hochberg Nr. 12).
    Regest: RMBad Nr. h 329.


    1400 1404 Juli 13
    Walter v. Geroltzegg und Hz. Reinold v. Urselingen und seine Gemahlin Anna v. Uesenberg kommen überein, daß Anna v. Üsenberg auf die von ihrer Mutter Agnes v. Geroldseck herrührenden Rechte an der Herrschaft Geroldseck und Walter v. Geroldseck auf seinen Anspruch auf das Dorf Broggingen innerhalb Monatsfrist vor dem Hofgericht Verzicht leisten sollen, daß ferner Walter v. Geroldseck der Frau 600 fl. bezahlen soll, widrigenfalls sein Vetter Konrad v. Geroldseck der Gegenpartei die Feste Schenkenzell übergeben soll, und daß Kunzli v. Durmentz gegen den Geroldsecker nur auf dem Rechtsweg vorgehen und wegen des Gutes zu Blanckenmoß den Rat der Stadt Straßburg als Schiedsgericht annehmen soll.

    Sr.: (1) Walter v: Geroldseck; (2) Hz. Reinold v. Urslingen; (3) Heinrich v. Geroldseck, Herr zu Lahr (Lar); (4) Konrad v. Geroldseck Herr zu Sulz; (5) Bernlop Snewelin d. A. S.: (1) f.; (2) f.;(3) besch.; (4); (5) besch.
    1404, sunnentag vor st. Margarethen tag

    Ausf. Perg. GLA 21/ 1181 (Konvolut 61a, zu Juli 6)
    Reinhard, UB Nr. 47
    FUB 6 Nr. 72, 4; Schubring, Urslingen Nr. 158


    1400 1400 Aug. 31, Rottweil
    Eglolf v. Wartemberg gen. von Wildenstein, an Stelle Gf. Rudolfs v. Sulz, Hofrichter zu Rottweil, beurkundet, daß Hz. Rainold v. Urslingen und seine Gemahlin Anna geb. v. U esenberg mit ihrem Gerichtsvogt Konrad v. Gerolzegg, Herr zu Sulz, Mkgf. Hess v. Hachberg, dem einst Anna v. U esenberg und ihr Gemahl +Wernher v. Hornberg vor Schultheiß und Gericht zu Brisach die Pfandschaft Triberg übergeben hatten, diese Pfandschaft und alles Gut, das Frau Anne ihrem jetzigen Gemahl zugebracht hat, für den Fall vermacht haben, daß Frau Anne ohne Leibeserben aus dieser oder einer anderen Ehe sterben sollte.

    Sr.: (1) Hofrichter zu Rottweil (ab); (2) Hz. Rainold v. Urslingen (besch.); (3) Anna v. Urslingen geb. v. Üsenberg (besch.); (4) Konrad v. Geroldseck, Herr zu Sulz (ab)
    Rotwil, 1400, zinstag nach s. Bartholomeus tag

    Ausf. Perg. G LA 21/429.
    Reinhard, UB Nr. 45
    RMBad 1 Nr. h438; Schubring, Urslingen Nr. 154


    1400 1400 Aug. 31 (Di. n. Bartholomäus), Rottweil (Rotwil)
    Eglolf v. Wartenberg zu Wildenstein, Hofrichter an Stelle Gf. Rudolfs v. Sulz, beurkundet, daß Hz. Rainold v. Urslingen mit Zustimmung des Mkgf. Hesso v. Hachberg seiner Gemahlin Anna v. Üsenberg, falls er ohne Leibeserben sterben sollte, die Pfandschaft Schiltach, die Pfandschaft von Berthold v. Valkenstein und sein gesamtes Gut, vermacht hat, das nach deren Tod an Hzn. Anna v. Urslingen, Gemahlin des Konrad v. Geroltzegg zu Sulz, fallen soll.

    Gleichztg. Kop. GLA 67/1531 f. 11a-12b Nr. 10
    RMBad 1 Nr. h439; Schubring, Urslingen Nr. 155


    1404 1404 Aug. 12, Rottweil
    Eglolf v. Wartenberg zu Wildenstain, Hofrichter an Stelle Gf. Rudolfs v. Sulz, beurkundet, daß vor dem Hofgericht Hz. Reinold v. Vrslingen und seine Gemahlin Anna geb. v. U esenberg gegenüber Walter v. Geroltzegg auf alle Erbansprüche auf das Dorf Broggingen verzichtet haben.

    Sr.: (1) Hofrichter; (2) Hz. Reinold v. Urslingen (besch.); (3) Anna v. Üsenberg (besch.); (4) Gf. Rudolf v. Sulz, Gerichtsvogt der Frau Anna (besch.)
    Rotwil, 1404, Di. n. Laurentius

    Ausf. Perg. G LA 21/61a
    Schubring, Urlsingen Nr. 159


    1413 1413 Dez. 20 (an Thomas obent)
    Ber v. Heiligenstein, Meister, und der Rat zu Straßburg entscheiden auf Bitten Gf. Eberhards zu Wirtemberg (Wúrtemberg) in der Mißhelle zwischen Abt Heinrich zu Alpirsbach (Alperßbach) auf der einen und Hans v. Ratsamhausen (Rotsamhusen) von Triberg für sich und für Eppe v. Hattstatt (Hatdstat), von seinetwegen und als Vogt der Anthonie und Else v. Hattstatt, Töchter seiner Brüder, wegen des alten Kegers Hof zu Nordweil (Nortwilre), auf den u. a. + Hug v. Üsenberg (Vsenberg) dem +Walter v. Geroldseck (Gerolczecke) für dessen Gemahlin Clore für 350 M. S. Heimsteuer und Zugeld ein Pfand verschrieben hatte und den Hattstatt für die Steuer nach Bleicha beanspruchte. Der Hof soll weiter nach Bleicha steuern, bis der Abt nachweisen kann, daß der von ihm beanspruchte Hof ebendieser Kegers Hof ist. Genannte Zeugen.

    ZGO 21 (1868), S. 222 ff.
    Glatz, Alpirsbach Nr. 258


    1419

    1419 Jan. 31
    Heinrich Reder, Unterlandvogt im Breysgaw, und Schultheiß, Meister und Rat zu Kentzingen beurkunden, daß die Dörfer Herboltzheim, Brockhingen, Blaicha und Tutschfelden untereinander, in das Stift Straßburg und in die Herrschaften Gerollzegck, Üsenberg und Schwartzenberg freies Gezog haben.

    S. d. AA.
    1419, zinstag vor frowen tag der liechtmess

    Vidimus durch Schultheiß, Meister und Rat der Stadt Ettenheim von 1548 Nov.
    20 mit dem besch. S. d. Stadt GLA 21/ 1179 (Konvolut 61 a)



    1427 1427 Mai 24 - Okt. 17
    Eidliche Bestätigungen für das Domkapitel Straßburg (Strasburg/Straußburg) über die eheliche Geburt und die edle Abstammung des Reinold v. Geroldseck (Geroltzegg/ Geroltzegk), Domherr zu Augsburg (Augspurg/Ougspurg). Sein Vater war +Konrad v. Geroldseck, Herr zu Sulz; dessen Eltern: Walter v. Geroldseck und Pfalzgräfin Margarethe v.; Tübingen (Tüwingen;/Tuwingen), deren Mutter Gfin. . Margareth v: Faimingen (Vommingen/ Vo enmingen); dessen Großeltern: Hans v. Geroldseck und Gfn. Angnes v. Fürstenberg (Fúrstenberg); die Mutter des Hans v. Geroldseck war eine Gräfin v. Sponheim. Seine Mutter war Hzn. Anna v. Urslingen (Vrselingen/ Vrßlingen); deren Eltern: Hz. Konrad v. Urslingen und Verena v. Krenckingen, Tochter des Lutelmann v. Krenckingen und der Tochter des Hug v. Üsenberg (Vesenberg); die Mutter Hz. Konrads war Hzn. Beatrix v. Teck (Tegg/ Tegk), deren Mutter eine Pfalzgräfin v. Tübingen war.

    i. 1427 Mai 24 (vicesima quarta mensi Maii), Fürstenberg (in castro Fúrstenberg), Gf. Heinrich v.
    Fürstenberg und Landgraf in der Baar (Bar). Zeugen: Rudolf v. Blumberg, Johann v. Almßhofen; Konrad v.
    Tierberg, Ek. ; Rulman Bernolt, Notar d. A. ; NS. des Heinrich Stoll von Sulz Ausf. Perg. (d)
    ii. 1427 Mai 25 (an Vrbans tag) Hans v. Zimmern, Herr zu Meßkirch (Messkirch). S. d. A. f. ; Ausf.
    Perg. (g)
    iii. 1427 Mai 26 (Mo. v. vffart tag) (= Mai 28?) Johans v. Tengen, Graf zu Nellenburg, Landgraf in
    Hegau (Hegow) und Madach. S. d. A. f. ; Ausf. Perg. (l)
    iv. 1427, Mai 16 derselbe im Notariatsinstrument, Stockach (Stoka). Zeugen: Martin, Rektor der
    Pfarrkirche in Stockach; Heinrich Wurtzer, Rektor der Kirche in Raithaslach (Raithaßlach); Konrad Selnagel,
    Advokat in Nellenburg; Johann Betnardi, Notar des A.; NS. des Heinrich Stoll, Ausf. Perg. (m)
    v. 1427 Mai 27 (Di. v. vffart tag) Abt Friedrich zu Reichenau (Rychenowe). S. d. A. f. ; Ausf. Perg. (h)
    vi. desgl. Notariatsinstrument, Reichenau (in Augia maiore), abends. Zeugen: Rudolf, Kaplan des
    Abtes; Rudolf, Notar des Abtes; Peter Wis, Laienbruder; NS. des Heinrich Stoll von Sulz. Ausf. Perg. (a)
    vii. 1427 Mai 27 (27. mensis Maii), Möggingen (in castro Meggingen), hora tertia, Johans Konrad v
    Bodman (Bodmen), R. . Zeugen: Peter gen. Túrr; Heinrich gen. Go e
    h; Georg Walk von Waldwies (Waltwis);
    Heinrich gen. Swäger von Sulz. NS. des Hainrich Stoll von Sulz, Ausf. Perg. (o)
    viii. 1427 Juli 24 (die mercurii), Kempten (Campidon) Abt Friedrich zu Kempten (Campidon); Konrad
    Coti, Rektor der Schule, Johannes Stump; Werner Ha e
    ringer, Laie; NS. des Jakob Fries, öffentlicher Notar. Ausf.
    Perg. (e)
    ix. 1427, Oktober 2, Ytell von Westernach.... Ausf. Perg. (p)
    x. 1427 Okt. 6 (Mo. n. Remigii) Heinrich v. Sto e
    ffeln, Freiherr. S. d. A. f. ; Ausf. Perg. (f)
    xi. desgl. Notariatsinstrument, Ulm (Vlme, im Haus der Anne gen. Strickerin). Heinrich v. Stöffeln,
    Freiherr, Herr in Justingen. Zeugen: Wiihelm v. Asch, Georus gen. Neningen, Ek. , Laien. (c)
    xii. 1427 Okt. 6 (6. tag des monats October), Kirchberg Gf. Eberhart zu Kirchberg. S. d. A. f. , Ausf. Perg.
    (i)
    xiii. desgl. Notariatsinstniment. Zeugen: Wilhelm v. Schwendi (Sendin); Veit v. Asch, Ek , Heinrich
    Strölin von Tússen, Kleriker der Augsburger Diözese. NS. des Johannes Rñß von Schittesheim (Schitteßheim),
    Ausf. Perg. (n)
    xiv. 1427 Okt. 15 (Mi. v. Gallen tag) Zamhans und Wildhans v. Neuneck (Nuwnegg), Vettern. S. d. AA. f.
    , Ausf. Perg. (k)
    xv. desgl. Notariatsinstrument Okt. 17 (die decima septima octobris), Glatt. Zeugen: Johannes Tononer,
    Rektor der Pfarrkirche in Glatt; Alberth Orschlag, Kaplan der Kirche in Glatt; Konrad Wnterbir von Horb (Horw);
    NS. des Heinrich Stoll von Sulz; Ausf. Perg. (b)


     


    Quelle Dissertation 1981, mit freundlicher Erlaubnis von Dr. Christoph Buehler aus Heidelberg. http://www.buehler-hd.de/reg/regvorw.htm

    Quelle Findbuch der Albert Ludwig Universität Freiburg i.Br http://www.uniarchiv.uni-freiburg.de/Frames/A_bestand.htm

     


     

  • Züricher Wappenrolle - Pergamentstreifen II Rückseite

    Die Wappenrolle von Zürich

    Die Rolle besteht aus drei selbständigen Pergamentstreifen:

    Pergamentstreifen I umfaßt 28 Banner und 22 Wappen,
    Pergamentstreifen II Vorderseite und Rückseite umfaßen 140 bzw. 146 Wappen,
    Pergamentstreifen III umfaßt 142 Wappen.


    Pergamentstreifen II Rückseite

    Züricher Wappenrolle 1340


    Pergamentstreifen II Rückseite 1

    163
    EBERHARTZ
    WILE
    Ebratsweiler
    164
    LIEBENVELS
    Liebenfels
    165
    RINEG
    Rheineck
    166
    HORNSTAIN
    Hornstein
    167
    REGROLTZ
    WILE
    Regentsweiler
    168
    BARTENSTAIN
    Bartelstein
    175
    STOFEN
    Staufen
    176
    HATSTAT
    Hattstatt
    177
    TOR
    Torberg
    178
    SEND
    Senn
    179
    ZORN
    Zorn
    180
    STViBENWEG
    Stubenweg



    Pergamentstreifen II Rückseite 2

    169
    STOFELN
    Stoffeln
    170
    ALTSTETEN
    Altstätten
    171
    AICHAN
    Eichen
    172
    HOeDORF
    Heudorf
    173
    BODMEN
    Bodman
    174
    HAITNOW
    Heitnau
    181
    MViLHAN
    Müllenheim
    182
    RAPELSTAIN
    Rappoltstein
    183
    MViNCH
    Münch
    184
    BORWIL
    Bollweiler
    185
    EZELMARX
    Marx von
    Eckwersheim
    186
    SCHALER
    Schaler






    Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen II Rückseite 3

    187
    BALDEG
    Baldegg
    188
    STVDENGAST
    Studengast
    189
    HOHENVELS
    Hohenfels
    190
    CASTELN
    Castel
    191
    ViTENDORF
    Ittendorf
    192
    NViWAHVSEN
    Neuhausen
    199
    EGBRET
    Randenburg
    200
    BONSTETEN
    Bonstetten
    201
    LOBEG
    Laubegg
    202
    RANDEG
    Randegg
    203
    VOM STAIN
    vom Stain
    204
    WASERSTELZ
    Wasserstelz



    Pergamentstreifen II Rückseite 4

    193
    RIET
    Ried
    194
    iberg
    Iberg
    195
    LVTRA
    Lautrach
    196
    IVNGINEN
    Jungingen
    197
    BERWAG
    Werenwag
    198
    IM TVRN
    im Turn
    205
    KVIRNBACH
    Kürnbach
    206
    WOLFSATEL
    Wolfsattel
    207
    HONBVRG
    Homburg
    208
    WVILFLINGEN
    Wülflingen
    209
    BRINER
    Briner
    210
    MOS
    Moos






    Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen II Rückseite 5

    211
    MAZINGEN
    Matzingen
    212
    BIBER
    Biber
    213
    VESENBERG
    Uesenberg
    214
    ESCHIBACH
    Eschenbach
    215
    ViRSIGEN
    Urslingen
    221
    BVWENBVRG
    Baumburg
    222
    REHBERG
    Rechberg
    223
    HViN
    Hün
    224
    WART
    Wart
    225
    SViRG
    Sürg



    Pergamentstreifen II Rückseite 6

    216
    WOLFVRT
    Wolfurt
    217
    PHLEGELBERG
    Pflegelberg
    218
    NORDHOLZ
    Nordholz
    219
    AeMARKINGEN
    Emerkingen
    220
    KLOTEN
    Gloten
    226
    KVRBERG
    Burgberg
    227
    TANNENVELS
    Tannenfels
    228
    LOeNBERG
    Leuberg
    229
    RAZENRIET
    Ratzenried
    230
    SNEL VOM BViRGLEN
    Snel von Bürglen






    Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen II Rückseite 7

    231
    HOeST
    Höchst
    232
    BERG
    Berg
    233
    WILDENVELS
    Wildenfels
    234
    RINEG
    Rheinau
    235
    BONLANT
    Bonlant
    241
    AFFENSTAIN
    Affenstein
    242
    DER DOLLE
    VON MARTDORF
    Der Dolle
    von Markdorf
    243
    SLVTOLZ
    Schrundholz
    244
    RICHENBACH
    Reichenbach
    245
    BVRST
    Burst



    Pergamentstreifen II Rückseite 8

    236
    TViFEL
    Tüfel
    237
    GRASSOWER
    Grassauer
    238
    STERNEG
    Sternegg
    239
    BLATTENBERG
    Blattenberg
    240
    LOCHNOW
    Lochnau
    246
    KAPLAN
    Kaplan
    247
    STVBEN
    Stuben
    248
    GELTINGEN
    Herrlingen
    249
    BETLER
    Bettler von Herdern
    250
    HAGENDORN
    Hagendorn






    Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen II Rückseite 9

    251
    SWANINGER
    Schwaningen
    252
    MELNEG
    Meldegg
    253
    SPISER
    Spiser
    254
    RViDBERG
    Rüdberg
    255
    TAL
    Thal
    261
    ZEZIKOVEN
    Zezikon
    262
    RIETHVSEN
    Riedhausen
    263
    WELTER
    Welter
    264
    EGBREHT
    Schultheiss
    265
    HAeGELNBACH
    Heggelbach



    Pergamentstreifen II Rückseite 10

    256
    SLAT
    Schlatt
    257
    KAeMRER
    Kamerer
    258
    HELT
    Held
    259
    WISENDANGEN
    Wiesendangen
    260
    LAITERBERG
    Leiterberg
    266
    OT A DEM HARD
    am Hard
    267
    STVBENWID
    Stubenwid
    268
    AMENHVSEN
    Ammenhausen
    269
    WERIANT
    Weriant
    270
    SVMEROW
    Summerau






    Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen II Rückseite 11

    271
    RAST
    Rast
    272
    RViZViNS
    Räzüns
    273
    SANDOLSHAIN
    Sandolsheim
    274
    WILE
    Efritzweiler
     
    280
    BILSTAIN
    Bilenstein
    281
    HVGOLSCHOVEN
    Hugelhofen
    282
    HEGI
    Hegi
    283
    WINVELDEN
    Weinfelden
    284
    OBERIEDERN
    Oberriedern



    Pergamentstreifen II Rückseite 12

    275
    SCHOWENBVRG
    Schomburg
    276
    TIERINGER
    Tieringen
    277
    WERDENSTAIN
    Werdenstein
    278
    TWINGENSTAIN
    Zwingenstein
    279
    TOS
    (später reskribiert
    in Töss St. Gall.)
    Toss
    285
    HATINGEN
    Hattingen
    286
    SALENSTAIN
    Salenstein
    287
    RIEFERN
    Riedern
    288
    ZVKENRIET
    Zuckenried
     






    Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen II Rückseite 13

    289
    EPPENBERG
    Eppenberg
    290
    TRVTGESELLE
    Trutgeselle
    291
    HVeNERHVSEN
    Hünerhusen
    292
    NViFRO
    Neufrach
    293
    BVeLA
    Bühl
    299
    SWANGOW
    Schwangau
    300
    OBRAHOVEN
    Oberhofen
    301
    RICHARTZHOVEN
    Riggertzhofen
    302
    AMMAN
    VON BREGRENZ
    Ammann
    von Bregenz
    303
    KILCHAIN
    Kilchheim



    Pergamentstreifen II Rückseite 14

    294
    SCHOeNBViHEL
    Schönbühl
    295
    NIDEG
    Neidegg
    296
    HORW
    Horben
    297
    RVS..
    -
    298
    ZIELWER
    Zielwer
    304
    BADWEGEN
    Badewegen
    305
    MAIER
    Meier von
    Jestetten
    306
    WALWIS
    Wahlwies
    307
    OLTINGER
    Oltingen
    308
    ZVRZA
    Zurzach




    Gerrit Bigalski, M. A., Nov. 1996.

  • Züricher Wappenrolle - Pergamentstreifen III

    Die Wappenrolle von Zürich

    Die Rolle besteht aus drei selbständigen Pergamentstreifen:

    Pergamentstreifen I umfaßt 28 Banner und 22 Wappen,
    Pergamentstreifen II Vorderseite und Rückseite umfaßen 140 bzw. 146 Wappen,
    Pergamentstreifen III umfaßt 142 Wappen.


    Pergamentstreifen III



    Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen III Vorderseite 1

    309
    MAeRHERN
    Mähren
    310
    MISEN
    Meissen
    311
    BRETZLA
    Breslau
    312
    BRVNSWIG
    Braunschweig
    (richtig Lützelburg)
    313
    NIFEN
    Neuffen
    314
    BViRON
    Beuren
    321
    MViLHAIN
    Müllheim
    322
    KELRSHALS
    Kellershals
    323
    ZViRNLER
    Zürnler
    324
    TENGEN
    Tengen
    325
    WINDEG
    Windegg
    326
    BRVNNENVELT
    Brunnenfeld

    Pergamentstreifen III Vorderseite 2

    315
    VERINGEN
    Veringen
    316
    LANDOW
    Landau
    317
    SCHOENNEG
    Schönegg
    318
    AICHELBERG
    Aichelberg
    319
    GVoTENBVRG
    Gutenburg
    320
    CEM TVRN
    zum Turne
    327
    ELLNHOVEN
    Ellhofen
    328
    HAIMEN-HOVEN
    Heimen-hofen
    329
    -
    Hinwil
    330
    TOSTERS
    Tosters
    331
    WERDSTAIN
    Werstein
    332
    GRVeNEN-STAIN
    Grünen-stein






    Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen III Vorderseite 3

    333
    HORENBERG
    Hornberg
    334
    SCOWENBERG
    Schaunberg
    335
    BIENBVRG
    Beienburg
    336
    TVRNER
    Turner
    337
    LOvBGROSEN
    Laubgrosen
    338
    LOvBEN-BERG
    Lauben-berg
    345
    WViNNENBERG
    Wunnenberg
    346
    HIRSEG
    Fürst von Hirscheck
    347
    WILFEN-DINGEN
    Wiela-dingen
    348
    GViTINGEN
    Güttingen
    349
    STRASBERG
    Strassberg
    350
    MVNOLG-INGEN
    Mundel-dingen

    Pergamentstreifen III Vorderseite 4

    339
    MONTALT
    Montalt
    340
    SCHILT
    Schild
    341
    SNEWLI
    Schnewli
    342
    BERCHAIN
    Bergheim
    343
    SCHLETSTAT
    Schlettstadt
    344
    RViSEG
    Reussegg
    351
    SVNTHAIN
    Suntheim
    352
    ITELHVSEN
    Ittenhausen
    353
    AeSCHAH
    Eschach
    354
    SCHAeLCH-LINGEN
    Schelk-lingen
    355
    METTENBVOCH
    Mettenbuch
    356
    STGEN
    Stegen






    Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen III Vorderseite 5

    357
    GRABER
    Grabner
    358
    HELMSHOVEN
    Helmishofen
    359
    CHIENSTAIN
    Chienstain
    360
    GRENZER
    Grenzer
    361
    BELSHOLTZ
    Gosholz
    362
    LIEBENEBERG
    Liebeneberg (Schenken)
    368
    HEVENLER
    Hefenler
    369
    AB DER HAID
    ab der Haid
    370
    ANDOLFINGEN
    Andelfingen
    371
    WASSER-BVRG
    Wasser-burg
    372
    FRIDRIH
    Fridrich
    373
    KVISSENBERG
    Küssenberg

    Pergamentstreifen III Vorderseite 6

    363
    ZWIERGENBERG
    Zwirkenberg
    364
    VFFENSTAIN
    Aufenstein
    365
    WILER
    Weiler
    366
    OBAERLOH?
    Obaerloh
    367
    SCHOENEN
    Schönen
    374
    CRACHENVELS
    Krachenfels
    375
    ROSBERG
    Rossberg
    376
    BIZZENHOVEN
    Bitzenhofen
    377
    WAGENBERG
    Wagenberg
    378
    AICHSHAN
    Aixheim






    Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen III Rückseite 1

    379
    -
    Eppenstein
    380
    -
    Manesse
    381
    -
    Liechtenberg
    382
    -
    Hottingen
    383
    -
    (unbestimmt)
    384
    -
    Meier von
    Oberwinterthur
    Neuburg und
    Mörsburg
    391
    -
    Speth
    392
    -
    Rosenberg
    393
    -
    Arsent
    394
    -
    Strit
    395
    -
    (unbestimmt)
    396
    -
    Bürser Faistli
    Schanfigger
    St. Viner

    Pergamentstreifen III Rückseite 2

    385
    -
    zum Angen
    386
    -
    Kemnat
    387
    -
    Ramungs
    388
    -
    Frauenberg
    389
    -
    Schafli
    390
    -
    Kranzegg
    397
    -
    Blarer
    398
    -
    Ebingen
    399
    -
    unbestimmt
    400
    -
    Stein
    401
    -
    Mangold
    402
    -
    Heidegg






    Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen III Rückseite 3

    403
    -
    Mühlhofen
    404
    -
    Beyeler
    405
    -
    Tann
    406
    -
    unbestimmt
    407
    -
    unbestimmt
    408
    -
    Kuchimeister
    415
    -
    Zwingenstein
    416
    -
    Stoffeln
    417
    -
    Scheppeln
    418
    -
    Lüchau
    419
    -
    Herwart
    von Hohenburg
    420
    -
    Ecker oder
    Dieperskircher

    Pergamentstreifen III Rückseite 4

    409
    -
    Isenburg
    (Würtemberg)
    410
    -
    Meier von
    Jestetten
    411
    -
    Reifenberg
    412
    -
    Stebenhaber
    413
    -
    Schifer
    414
    -
    Rizner
    421
    -
    unbestimmt
    422
    -
    unbestimmt
    423
    -
    unbestimmt
    424
    -
    unbestimmt
    425
    -
    Strit
    426
    -
    am Ort






    Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen III Rückseite 5

    427
    -
    Sammletshofen
    428
    -
    Brümsi
    429
    -
    Waal
    430
    -
    Magelhofen
    431
    -
    Gundelsdorf
    432
    -
    Pont-en-Ogoz
    439
    -
    Wurmlingen
    440
    -
    Königsholz
    441
    -
    Goldast
    442
    -
    Dettighofen
    443
    -
    unbestimmt
    444
    -
    Schulmeistster

    Pergamentstreifen III Rückseite 6

    433
    -
    Prassberg
    434
    -
    Lommis
    435
    -
    Rosenegg
    436
    -
    Mehlishofen
    437
    -
    Wageegg
    438
    -
    Mülner
    445
    -
    Lichtenfeld
    446
    -
    Flachslanden
    447
    -
    Fackelstein
    448
    -
    unbestimmt
    449
    -
    Rotberg
    450
    -
    Hasenweiler




    Gerrit Bigalski, M. A., Nov. 1996.

  • Züricher Wappenrolle 1340 - Pergament I

    Die Wappenrolle von Zürich

    Die Rolle besteht aus drei selbständigen Pergamentstreifen:

    Pergamentstreifen I umfasst 28 Banner und 22 Wappen,
    Pergamentstreifen II Vorderseite und Rückseite umfassen 140 bzw. 146 Wappen,
    Pergamentstreifen III umfasst 142 Wappen.

    Die Wappenrolle von Zürich ist - soweit bekannt - die älteste im Original erhaltene Wappenrolle. Ihren Namen hat sie von ihrem Aufbewahrungsort, der Burgerbibliothek Zürich. Wer sie gemalt hat und warum, ist nicht bekannt; die ersten Zeugnisse über die Wappenrolle sind eine Kopie des 16. Jahrhunderts sowie die Angabe des Stifters, des Schaffhausener Amtmanns Dr. med. Johannes Schleuchzer, der die Rolle um 1750 der Burgerbibliothek übergeben hat.

    Der Stil, in dem die Wappen gemalt sind, sowie die bekannte Verwendungszeit einiger der Wappen datieren die Rolle auf die Zeit um 1340; die Fülle von Wappen aus dem Raum um den Bodensee läßt darauf schließen, daß die Wappenrolle dort angelegt worden ist.

    Es existiert, wie gesagt, eine Kopie aus dem 16. Jahrhundert, aufbewahrt in der Gräflich Königsegg'schen Domanial-Kanzlei in Aulendorf - danach "Aulendorfer Kopie" genannt -, im Stil des 16. Jahrhunderts gemalt, sowie eine Kopie des 18. Jahrhunderts, von dem Maler Hans Conrad Bernhauser (1698-1761) im Stil des 14. Jahrhunderts angelegt, aufbewahrt in der Zentralbibliothek Zürich, genannt "Bernhauser Kopie".

    Beide Kopien enthalten einen inzwischen verlorengegangenen Teil der Originalrolle, die weitere 108 Wappen umfasst; dieser Teil ist hier nicht wiedergegeben.


    Pergamentstreifen I



    Pergamentstreifen I Rückseite 1. & 2. Hälfte

      Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen I Rückseite 1. Hälfte

    I
    KOeLN
    Köln, Erzbistum
    II
    TRIEL
    Trier, Erzbis-
    tum
    III
    MAeGENZ
    Mainz, Erzbistum
    IV
    SALZBVRG
    Salzburg, Erbistum
    V
    LViLCHE
    Lüttich, Bistum
    VI
    WORMS
    Worms, Bistum
    VII
    SPIRE
    Speier, Bistum
    XV
    SANT GALLEN
    St. Gallen, Kloster
    XVI
    CVR
    Chur, Bistum
    XVII
    KEMPTEN
    Kempten, Kloster
    XVIII
    OvGSPVRG
    Augsburg, Bistum
    XIX
    WIRZBVRG
    Würzburg, Bistum
    XX
    BABENBERG
    Bamberg, Bistum
    XXI
    STRASBVRG
    Strassburg, Bistum



    Pergamentstreifen I Rückseite 2. Hälfte

    VIII
    REGENSPVRG
    Regensburg, Bistum
    IX
    BASEL
    Basel, Bistum
    X
    MVRBACH
    Murbach, Kloster
    XI
    OWE
    Reichenau, Kloster
    XII
    WI..
    Wien ?
    XIII
    PASSOW
    Passau, Bistum
    XIV
    CONSTENZ
    Konstanz, Bistum
    XXII
    FRISINGEN
    Freising, Bistum
    XXIII
    CHIEMSE
    Chiemsee, Bistum
    XXIV
    VLMViNZ
    Olmütz, Bistum
    XXV
    SEGGOW
    Seckau, Bistum
    XXVI
    GVRGE
    Gurk, Bistum
    XXVII
    BRIHSEN
    Brixen, Bistum
    XXVIII
    PFALLENZ VOM RIN
    Pfalzgraf am Rhein






    Pergamentstreifen I Vorderseite 1. & 2. Hälfte

      Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen I Vorderseite 1. Hälfte

    1
    ?
    -
    2
    hispania
    Kastilien
    und Leon
    3
    arragun
    Aragonien
    4
    Schotten
    Schottland
    5
    ?
    -
    12
    ?
    -
    13
    ?
    -
    14
    -
    Navarra ?
    15
    [Lipschga under
    dem Soldan]
    -
    16
    ?
    -



    Pergamentstreifen I Vorderseite 2. Hälfte

    6
    [Satrapey]
    -
    7
    Britania
    oder Bersia?
    [Monteini]
    -
    8
    [Dacia]
    Dänemark
    9
    -
    England
    10
    Portegalien?
    Portugal
    11
    Marrach
    Marokko
    17
    -
    alt Norwegen?
    18
    -
    Königreich
    Jerusalem
    19
    ?
    -
    20
    [kung Soldan
    von Babylon]
    Sultanat Babylon
    21
    [Rutheni]
    Russland?
    22
    ?
    -




    Gerrit Bigalski, M. A., Nov. 1996.

  • Züricher Wappenrolle 1340 - Pergamentstreifen II Vorderseite

    Die Wappenrolle von Zürich

    Die Rolle besteht aus drei selbständigen Pergamentstreifen:

    Pergamentstreifen I umfaßt 28 Banner und 22 Wappen,
    Pergamentstreifen II Vorderseite und Rückseite umfaßen 140 bzw. 146 Wappen,
    Pergamentstreifen III umfaßt 142 Wappen.


    Pergamentstreifen II Vorderseite



    Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen II Vorderseite 1
    23
    ROM
    Deutsches Reich
    24
    FRANCKRICH
    Frankreich
    25
    BEHAN
    Böhmen
    26
    VNGERN
    Ungarn
    27
    KAeRNDEN
    (Kärnten)
    32
    BREGENTZ
    Bregenz
    33
    WERDENBERG
    Werdenberg
    34
    VELKIRCH
    Feldkirch
    35
    TETNANG
    Tettnang
    36
    KVR
    (Chur)
    Pergamentstreifen II Vorderseite 2
    28
    OeSTERICH
    Österreich
    29
    BAIERN
    Bayern
    30
    SAHSEN
    Sachsen
    31
    STIR
    Steier
    37
    ASPERG
    Asperg
    38
    HAILIGBERG
    Heiligenberg
    39
    WILDENBERG
    Wildenberg
    40
    KILCHBERG
    Kirchberg





    Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen II Vorderseite 3
    41
    TEK
    Teck
    42
    KIBVRG
    Kiburg
    43
    BADEN
    Baden
    44
    HONBERG
    Homberg
     
    49
    WALSE
    Walsee
    50
    VATZ
    Vaz
    51
    CLINGEN
    Altenklingen
    52
    CLINGEN
    Hohenklingen
    53
    SAX
    Sax
    Pergamentstreifen II Vorderseite 4
    45
    HOHENBERG
    Hohenberg
    46
    WIRTENBERG
    Würtemberg
    47
    NELLENBVRG
    Nellenburg
    48
    FROBVRG
    Froburg
    54
    BELMONT
    Belmont
    55
    GViTINGEN
    Güttingen
    56
    ROeTELEN
    Rötteln
    57
    GRIESENBERG
    Griessenberg





    Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen II Vorderseite 5
    58
    OeTINGEN
    Öttingen
    59
    PFIRT
    Pfirt
    60
    ZOLRE
    Zollern
    61
    LViTRINGEN
    Lothringen
    62
    BVoCHEG
    Buchegg
    68
    BViRGLEN
    Bürglen
    69
    REGENSPERG
    Regensberg
    70
    KRENKINGEN
    Krenkingen
    71
    LVPFEN
    Lupfen
    72
    TENGEN
    Tengen
    Pergamentstreifen II Vorderseite 6
    63
    HABSPVRG
    Habsburg
    64
    TOGGENBVRG
    Toggenburg
    65
    NVeRENBERG
    Nürnberg
    66
    FVeRSTENBERG
    Fürstenberg
    67
    SCHAeLKLINGEN
    Schelklingen
    73
    HEWIEN
    Hewen
    74
    GVNDELFINGEN
    Gundelfingen
    75
    ROeTENBERG
    Rettenberg
    76
    FRIBERG
    Friberg
    77
    KIM
    Kim





    Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen II Vorderseite 7
    78
    HIERSBERG
    Hirschberg
    79
    HELFENSTAIN
    Helfenstein
    80
    GRAF VON KASTELN
    Castell
    81
    BRANDENBVRG
    Brandenburg
    82
    HENNENBERG
    Henneberg
    88
    HETLINGEN
    Hettlingen
    89
    SVLS
    Sulz
    90
    BICHELINSE
    Bichelsee
    91
    ELERBACH
    Ellerbach
    92
    RICHENSTAIN
    Richenstein
    Pergamentstreifen II Vorderseite 8
    83
    ORTENBVRG
    Ortenburg
    84
    SULZ
    Sulz
    85
    LININGEN
    Leiningen
    86
    ROSNOW
    Rosenau
    87
    ARBON
    Arbon
    93
    RViTI
    Reute
    94
    MViRIS
    Müris
    95
    BEKBVRG
    Bechburg
    96
    EBERSBERG
    Ebersberg
    97
    HASENBAIN
    Hasenbein





    Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen II Vorderseite 9
    98
    WAGENBERG
    Wagenberg
    99
    MANDACH
    Mandach
    100
    END
    End
    101
    LOCHEN
    Lochen
    102
    SCHARPFENBERG
    Schärffenberg
    108
    TIERBERG
    Tierberg
    109
    RORDORF
    Rohrdorf
    110
    MARBACH
    Marbach
    111
    MONTFORT
    Montfort
    112
    HOHENEG
    Hohenegg
    Pergamentstreifen II Vorderseite 10
    103
    LANGENSTAIN
    Langenstein
    104
    SPIEGELBERG
    Spiegelberg
    105
    SCHOeNENSTAIN
    Schönenstein
    106
    HViRLING
    Hürling
    107
    HELMENSTORF
    Helmsdorf
    113
    AINWILE
    Andwil
    114
    ASPERMONT
    Aspermont
    115
    KALLENBERG
    Kallenberg
    116
    CLINGENBERG
    Klingenberg
    117
    BLVoMENBERG
    Blumberg





    Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen II Vorderseite 11
    118
    LANDENBERG
    Landenberg
    119
    SVLZBERG
    Sulzberg
    120
    WILDENSTAIN
    Wildenstein
    121
    SCHELLEN
    BERG
    Schellenberg
    122
    WIENTER
    STETEN
    Winterstetten
     
    128
    FRIDINGEN
    Friedingen
    129
    WALBVRG
    Waldburg
    130
    SVNENBERG
    Sonnenberg
    131
    LANDEG
    Landegg
    132
    RAMENSWAG
    Ramschwag
    133
    KViNSEG
    Königsegg
    Pergamentstreifen II Vorderseite 12
    123
    GOeSICON
    Gösgen
    124
    SWANDEG
    Schwandegg
    125
    AeMS
    Ems
    126
    STRAS
    Strass
    127
    BLVDENZE
    Bludenz
    134
    RISCHACH
    Reischach
    135
    STAINEG
    Steinegg
    136
    FROWENVELT
    Frauenfeld
    137
    TETINGEN
    Dettingen
    138
    CRIECH
    Kriech





    Züricher Wappenrolle 1340

    Pergamentstreifen II Vorderseite 13
    139
    NViWENBVRG
    Neuenburg,
    Thumb von
    Neuburg
    140
    OeTLAHVSEN
    Schenk
    von Castell
    141
    RINGEN-
    BERG
    (Ringen-
    berg)
    142
    RAMENS-
    PERG
    Rams-
    berg
    143
    OM
    (Om)
    144
    GRIFEN-STAIN
    Greifen-stein
    151
    MARTDORF
    Markdorf
    152
    LINDENBERG
    Lindenberg
    153
    DIESENHOVEN
    Diessenhofen
    154
    HAIDELBERG
    Heidelberg
    155
    ROSCHACH
    Rorschach
    156
    WARTEN-BERG
    Warten-berg
    Pergamentstreifen II Vorderseite 14
    145
    KViRNEG
    Kirneck
    146
    SCHOeNENBERG
    Schönenberg
    147
    WELLENBERG
    Wellenberg
    148
    LVTERBERG
    Luterberg
    149
    BViZER
    Büzer
    150
    SCHINKEN
    Schienen
    157
    WARTENSE
    Wartensee
    158
    MAeTSCH
    Matsch
    159
    ROTENSTAIN
    Rotenstein
    160
    STAINA
    Steinach
    161
    MELIBRVNEN
    Möllenbronn
    162
    HONBERG
    Homberg




    Gerrit Bigalski, M. A., Nov. 1996.

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