Instagram

Menü

Burgen im mittelalterlichen Breisgau

Sonderausstellung - Ritterturnier - Geschichte einer Festkultur 10.04.-21.09.2014

Museum zu Allerheiligen
Baumgartenstrasse 6
CH - 8200 Schaffhausen

Sonderausstellung
Ritterturnier. Geschichte einer Festkultur
10. April – 21. September 2014

Geschichte des Turnierwesens
Ritterturniere gehören zu den spektakulärsten Veranstaltungen der europäischen Festkultur. Turniere waren nicht nur Kampfspiele, sondern auch wichtige gesellschaftliche Ereignisse. Sie dienten der Selbstdarstellung des Adels und verbanden eindrucksvoll Machtbewusstsein und Minne, sportlichen Ehrgeiz und Kampfeslust. Schaffhausen war im 15. Jahrhundert ein wichtiger Austragungsort grosser Ritterturniere. Hunderte von Rittern übten sich - wohl auf dem Herrenacker - im spektakulären Wettstreit.

Mit einer grossen Sonderausstellung und mit authentischen Live-Ritterspielen lässt Schaffhausen dieses Jahr seine grosse Zeit als Turnierstadt aufleben.


Ausstellung mit Meisterwerken der Plattnerkunst

Erstmals beleuchtet eine prunkvolle Schau die 500-jährige Geschichte des europäischen Ritterturniers. Auf über 1000 Quadratmetern werden nebst eigenen Objekten einzigartige Leihgaben aus Wien aus den berühmten habsburgischen Sammlungen präsentiert. Die Rüstungen des Hochadels sind Wunderwerke der Metallkunst und werden mit modernster Ausstellungstechnik erschlossen. Elfenbeintäfelchen und Buchmalerei schildern die Verehrung der Damen im Minnedienst. Zur Sprache kommen die Ausbildung der Knappen, die Rolle der Frauen, Gericht und Strafe. Aber auch Scherzturniere sowie der glanzvolle Rahmen mit Musik, Tanz und Bankett und sogar Scherzturniere werden zum Thema.

Ausstellungsprospekt (PDF)

Quelle: http://allerheiligen.ch/de/wechsel-und-sonderausstellungen/375-ritterturnier-geschichte-einer-festkultur


 

YouTube.Breisgau-Burgen.de

Burgen im mittelalterlichen Breisgau

Auf unserer Internetseite Breisgau-Burgen.de finden Sie etwa 5% aller erfassten Burgstellen des mittelalterlichen Breisgaus, deren erstes Aufkommen in das 10./11. und bis zum Ende des 15. Jahrhundert zu datieren sind, wobei auch Vorgängerbauten,  Königspfalzen sowie -höfe und Nachfolgebauten, wie etwa Neuzeitliche Schlösser und Festungen berücksichtigt werden. Neben den Burgstellen werden Sie hier künftig auch mittelalterliche Städtegründungen und Klöster finden.

Im nördlichen Teil des mittelalterlichen Breisgaus befanden sich etwa 200 Burgen,  zum Vergleich entspricht diesem etwa die Burgendichte des Elsass und der Nordschweiz. Im südlichen Teil des mittelalterlichen Breisgaus zeichnet  sich eine ähnliche Dichte ab, dort befanden sich etwa 400-500 Burgstellen.  Diese Burgenkarte wird immer wieder aktualisiert, darum finden Sie hier lediglich einen kleinen Teil dieser vielen Burgstellen.

Das mittelalterliche Breisgau ist seit 1980 Forschungsprojekt der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg  (Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte und Abt. Landesgeschichte Uni Freiburg). Mit dem Erscheinen der ersten beiden Halbbände in den Jahren 2003 und 2006 wurde die lexikalische Erfassung des nördlichen Teilgebiets abgeschlossen. Für das südliche Arbeitsgebiet, das sich bis an den Hochrhein erstreckt, konnte im Jahr 2009 der erste Halbband (A-K) vorgelegt werden. Gegenwärtig Arbeitet die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg an der Drucklegung des abschließenden zweiten Teilbandes für den südlichen Teil (L-Z).
Von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg bisher veröffentlichte Literatur: http://www.burgen.uni-freiburg.de/publikationen

Breisgau-Burgen.de bei YouTube

Einige dieser interessanten Anlagen können Sie auch in unserem YouTube-Kanal
aus der Vogelperspektive betrachten: http://youtube.breisgau-burgen.de (ohne www)


 

 

 

2014.04.06 Dauerausstellung archäologischer Funde in neuer Filiale der Volksbank Neuenburg

Eröffnungsfeier der neuen Volksbankfiliale Neuenburg am 5. April 2014

Neueroeffnung_Volksbank_Neuenburg_05-04-2014

Foto: Johanna van Akkeren
v.l.n.r.:Rekonstruktionszeichner Hans-Jürgen van Akkeren, Archäologen Bertram Jenisch und Stefan Kaltwasser und Bürgermeister Schuster von Neuenburg

 

 

Neuenburg am Rhein, Breisacher Straße 6
26.03.2014

Dauerausstellung archäologischer Funde in der neuen Filiale der Volksbank Neuenburg

Neueröffnung am 5. April um 10 Uhr für geladene Gäste. Sonntag 6. April Tag der offenen Tür. Ausgestellt wird auch eine Rekonstruktionszeichnung eines spätmittelalterlichen Kaufhauses von Hans-Jürgen van Akkeren

KaufhausNeuenburg_Hans-Juergen_van_Akkeren          Neuenburg Hist Top2          Neuenburg
Fotos: 1) Rekonstruktionszeichnung Hans-Jürgen van Akkeren, 2) archäologischer Stadtkataster Neuenburg - Dr. Bertram Jenisch, 3) Plan aus "Archäologische Ausgrabungen Baden-Württemberg 2012, Dr. Bertram Jenisch

 

"Vor dem Neubau der Volksbank wurde das Gelände 2012 archäologisch untersucht. An der ehemaligen Marktstraße der mittelalterlichen Stadt wurde eine bis in das 14. Jahrhundert zurückreichende Bebauung auf drei Parzellen dokumentiert. Bemerkenswert ist insbesondere ein großes Gebäude im Norden der Fläche. Es war mit einem außergewöhnlich großen und tiefen Keller ausgestattet. Dieser wurde offenbar zur Lagerung von Wein genutzt. Lage und Dimension sprechen dafür, dass es sich um ein öffentliches Gebäude gehandelt hat. Schriftquellen lokalisieren in diesem Bereich die so genannten Watlauben, Handelshäuser, unter anderem für Tuch."
(Text: Dr. Bertram Jenisch, Archäologe Referat 26 Denkmalpflege Regierungspräsidium Freiburg)

Am 5. April eröffnet die Volksbank Neuenburg ihre neue Filiale. Eine Dauerausstellung der Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Freiburg mit archäologischen Funden der Ausgrabung zeigen einige interessante Stücke. Darunter sind eine Hellebarde aus der Zeit um 1550/70, ein Armbrustbolzen und ein Silberpfennig aus der Todtnauer Prägung  von Herzog Leopold VI. nach dem Vertrag von 1403 zu sehen.

In der Ausstellung wird auch eine Rekonstruktionszeichnung des Neuenburger Kaufhauses gezeigt. So könnte das Kaufhaus um 1500 ausgesehen haben. Diese Rekonstruktion wurde vom Ehrenamtlichen der Denkmalpflege Hans-Jürgen van Akkeren aus Kenzingen angefertigt. Van Akkeren fertigt in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege Rekonstruktionszeichnungen an, die auf der Grundlage archäologischer Befunde basieren und verwendet zur Unterstützung geodätische 3D-Computerprogramme, um daraus Vorlagen für seine aquarellierten Federzeichnungen zu erstellen.


Link: http://youtu.be/aESMWKuNNx0

Die Bebauung an der ehemaligen Markstraße um 1500. Im Bereich der heutigen Volksbank lagen drei Gebäude, darunter ein repräsentatives Handelshaus.
Im Vordergrund befinden sich der Stadtbach und die Stadtmetzig. Rekonstruktionszeichnung: Hans-Jürgen van Akkeren.


 

Bleichheim - Burg Kürenberc

Burg Kürnberg (Kürenberc) - heute Kirnburg

Kürn, der Mühlstein

 

gut erhaltene Burgruine

Verwandte Links: Civitas Kencingin | Bleichheim - Kastenbuck | Breisach - Burg Üsenberg | Fotos Burg Kürnberg

 


Burgruine Kürnberg
Link: http://youtu.be/Aqx-eOIOJpQ

 


Im Schatten der Burg Kürnberg - Mühlsteinproduktion
Film: H-J van Akkeren
Link:
http://youtu.be/l3U033Uy3OQ

 

 

Im Schatten der Burg Kürnberg

Lage der Burgruine


Exkusionen zur Burgruine siehe hier:
http://www.breisgau-burgen.de/de/index.php/historix-fuehrungen/burg-kuernberg

Der eigentliche Name der Kirnburg ist Burg Kürnberg, so wie sie in den alten Urkunden erwähnt wurde. Die Burg steht auf dem Berg Kürnhalde (heute Kirnhalde), einem von Süden nach Norden verlaufender, lang gezogener Bergrücken, der nach Westen sanft und nach Osten steil abfällt. Von diesem Berg ist der Name der Burg hergeleitet. Kürn oder Kürne, später Kirn, ist das alte Wort für Mühlstein.
Eine 200 m mächtige Bundsandsteinschicht bildet den Hauptteil der Gesteine, darunter liegt der Gneis. Im Bleichtal gibt es viele Steinbrüche, in denen der sogenannte Bausandstein abgebaut wurde. Die Mühlsteine jedoch wurden in den Blockhalden produziert. Dort liegen große abgebrochene Bundsandsteinfelsen, die im Laufe der Jahrtausende aus ihren Schichten abgebrochen sind und an den darunter liegenden Halden liegen blieben.
Das Bleichtal zählte einst zu den größten Mühlsteinproduktionsstätten des mittelalterlichen Breisgaus. Seit 2003 sind Georg Kirnberger, Axel Lott und Hans-Jürgen van Akkeren auf der Suche nach den Hinterlassenschaften der Steinhauer, die in den Seitentälern des Bleichtals an den Blockhalden Mühlsteine herstellten. Unübersehbar konnten wir an den Hängen von Kirnhalden,  dem Holderhau und an anderen Plätzen zahlreiche zu Bruch gegangene Mühlsteine finden. Wann mit der Mühlsteinproduktion im Bleichtal begonnen wurde, können wir bis heute nicht sagen. Es fehlen hierzu Begleitfunde wie Werkzeuge oder Keramik, die das belegen könnten. Vermutlich wurden im Bleichtal zwei verschiedene Normen von Mühlsteinen hergestellt. Während unseren Exkursionen haben wir unter anderem, einen fertiggestellten Unterstein mit 120 cm Durchmesser und 60 cm Stärke und mehrere begonnene Obersteine mit 104 cm Durchmesser und 30 cm Stärke vorgefunden. Diese Findlinge sind während der Herstellung oder dem Abtransport zu Bruch gegangen.
Das Bleichtal gehörte einst zum Herrschaftsgebiet der Herren von Üsenberg. Ihnen gehörten auch die Wasser- und Fischrechte der Bleiche, einem Bach, der von Osten nach Westen verlaufend, das Bleichtal durchfließt. Man nennt das Bleichtal auch das Tal der Mühlen. 15 Mühlen sollen einst dort gestanden haben. Eine dieser Mühlen ist heute noch im Betrieb. An die anderen Mühlen erinnern heute nur noch die einstigen Gebäude oder Flurnamen ihrer vergangenen Betriebe. Die ältesten Mühlen sind die heutige Waiblingsmühle und die Glöckle-Mühle (1422). Hugo von Üsenberg schuldete 1331 seinem edlen Knecht und Vogt johannsen der meiger von Kürnberg für zwei abgekaufte meiden (Schlachtrösser) eine Summe in Höhe von 24 Mark Silber. Anstatt des Geldes überträgt der Herr zur Burg Kürnberg und Stadt Kenzingen seinem Gefolgsmann für diese zwei besonderen Pferde den Roevelinshof auf der Schlosswiese unweit der Burg Kürnberg und eine Mühle (heutige Waiblingsmühle). Außerdem vermacht der Üsenberger seinem edlen Knecht zwei Häuser "in der vorderburg, sowie die öfnung zu Kürnberg und fischen in der Bleicha" . (Text H-J v. Akkeren, Quellen siehe unten)

Siehe auch Civitas Kencingin.

Mühlsteinfunde im Bleichtal:
DSCF0082 DSCF0090
DSCF0096 DSCF0083
Fotos H-J van Akkeren

 

Weiterlesen: Bleichheim - Burg Kürenberc

Seite 20 von 24

Burgen-Karte

 


 Besucher seit 1999

Heute732
Gestern1876
Woche6923
Monat28928
Insgesamt4486679

Aktuell sind 82 Gäste und keine Mitglieder online


Partner

Partner von
www.breisgau-burgen.de

 
http://www.foerderkreis-archaeologie.de

Go to top