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Burgen im mittelalterlichen Breisgau

Bleichheim - Burg Kürenberc

Burg Kürnberg (Kürenberc) - heute Kirnburg

Kürn, der Mühlstein

 

gut erhaltene Burgruine

Verwandte Links: Civitas Kencingin | Bleichheim - Kastenbuck | Breisach - Burg Üsenberg | Fotos Burg Kürnberg

 


Burgruine Kürnberg
Link: http://youtu.be/Aqx-eOIOJpQ

 


Im Schatten der Burg Kürnberg - Mühlsteinproduktion
Film: H-J van Akkeren
Link:
http://youtu.be/l3U033Uy3OQ

 

 

Im Schatten der Burg Kürnberg

Lage der Burgruine


Exkusionen zur Burgruine siehe hier:
http://www.breisgau-burgen.de/de/index.php/historix-fuehrungen/burg-kuernberg

Der eigentliche Name der Kirnburg ist Burg Kürnberg, so wie sie in den alten Urkunden erwähnt wurde. Die Burg steht auf dem Berg Kürnhalde (heute Kirnhalde), einem von Süden nach Norden verlaufender, lang gezogener Bergrücken, der nach Westen sanft und nach Osten steil abfällt. Von diesem Berg ist der Name der Burg hergeleitet. Kürn oder Kürne, später Kirn, ist das alte Wort für Mühlstein.
Eine 200 m mächtige Bundsandsteinschicht bildet den Hauptteil der Gesteine, darunter liegt der Gneis. Im Bleichtal gibt es viele Steinbrüche, in denen der sogenannte Bausandstein abgebaut wurde. Die Mühlsteine jedoch wurden in den Blockhalden produziert. Dort liegen große abgebrochene Bundsandsteinfelsen, die im Laufe der Jahrtausende aus ihren Schichten abgebrochen sind und an den darunter liegenden Halden liegen blieben.
Das Bleichtal zählte einst zu den größten Mühlsteinproduktionsstätten des mittelalterlichen Breisgaus. Seit 2003 sind Georg Kirnberger, Axel Lott und Hans-Jürgen van Akkeren auf der Suche nach den Hinterlassenschaften der Steinhauer, die in den Seitentälern des Bleichtals an den Blockhalden Mühlsteine herstellten. Unübersehbar konnten wir an den Hängen von Kirnhalden,  dem Holderhau und an anderen Plätzen zahlreiche zu Bruch gegangene Mühlsteine finden. Wann mit der Mühlsteinproduktion im Bleichtal begonnen wurde, können wir bis heute nicht sagen. Es fehlen hierzu Begleitfunde wie Werkzeuge oder Keramik, die das belegen könnten. Vermutlich wurden im Bleichtal zwei verschiedene Normen von Mühlsteinen hergestellt. Während unseren Exkursionen haben wir unter anderem, einen fertiggestellten Unterstein mit 120 cm Durchmesser und 60 cm Stärke und mehrere begonnene Obersteine mit 104 cm Durchmesser und 30 cm Stärke vorgefunden. Diese Findlinge sind während der Herstellung oder dem Abtransport zu Bruch gegangen.
Das Bleichtal gehörte einst zum Herrschaftsgebiet der Herren von Üsenberg. Ihnen gehörten auch die Wasser- und Fischrechte der Bleiche, einem Bach, der von Osten nach Westen verlaufend, das Bleichtal durchfließt. Man nennt das Bleichtal auch das Tal der Mühlen. 15 Mühlen sollen einst dort gestanden haben. Eine dieser Mühlen ist heute noch im Betrieb. An die anderen Mühlen erinnern heute nur noch die einstigen Gebäude oder Flurnamen ihrer vergangenen Betriebe. Die ältesten Mühlen sind die heutige Waiblingsmühle und die Glöckle-Mühle (1422). Hugo von Üsenberg schuldete 1331 seinem edlen Knecht und Vogt johannsen der meiger von Kürnberg für zwei abgekaufte meiden (Schlachtrösser) eine Summe in Höhe von 24 Mark Silber. Anstatt des Geldes überträgt der Herr zur Burg Kürnberg und Stadt Kenzingen seinem Gefolgsmann für diese zwei besonderen Pferde den Roevelinshof auf der Schlosswiese unweit der Burg Kürnberg und eine Mühle (heutige Waiblingsmühle). Außerdem vermacht der Üsenberger seinem edlen Knecht zwei Häuser "in der vorderburg, sowie die öfnung zu Kürnberg und fischen in der Bleicha" . (Text H-J v. Akkeren, Quellen siehe unten)

Siehe auch Civitas Kencingin.

Mühlsteinfunde im Bleichtal:
DSCF0082 DSCF0090
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Fotos H-J van Akkeren

 

Weiterlesen: Bleichheim - Burg Kürenberc

Waldkirch - Kyffelburg und Küchlinsburg

Waldkirch - Kyffelburg und Küchlinsburg

ehemalige Burgstellen, nichts ist mehr erkennbar

Verwandte Links: Waldkirch - KastelburgWaldkirch - Schwarzenburg | Waldkirch - Kloster St. Margarethen

 


Waldkirch, die Kyffelburg.
Kurz-Doku mit Dr. Andreas Haasis-Berner, Archäologe
Link: http://youtu.be/gd_5C8UQtdE

 

Unmittelbar neben dem Kloster St. Margarethen in Waldkirch sind zwei befestigte Adelssitze bekannt: Die Küchlinsburg und die Kyffelburg. Beide sind heute vollständig verschwunden.

 

Weiterlesen: Waldkirch - Kyffelburg und Küchlinsburg

Waldkirch - Kloster St. Margarethen

Das Kloster St. Margarethen in Waldkirch

Kloster

Verwandte Links: Waldkirch - KastelburgWaldkirch - Schwarzenburg | Waldkirch - Kyffelburg und Küchlinsburg


Buchtipp: Literatur: Das Kloster St. Margarethen in Waldkirch von Andreas Haasis-Berner

 


Das Koster St. Margarethen, die Keimzelle Waldkirchs. 
Kurz-Doku mit Dr. Andreas Haasis-Berner, Archäologe
Link: http://youtu.be/RKwo6zLsxW8

Das Frauenkloster St. Margarethen von Waldkirch bestand von 918 bis 1431. Von 994 bis zu seiner Auflösung war es ein Reichskloster. Ab dem frühen 12. Jahrhundert sind die Herren von Schwarzenberg als Vögte des Klosters nachweisbar. Sie gehörten demnach zur Reichsministerialität. Im 14. Jahrhundert gerät das Kloster in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Die Gründe hierfür sind u.a. : Rückgang der Bevölkerung ab 1348, relativer Rückgang der Einnahmen durch Naturalabgaben, Aneignung klösterliche Rechte und Abgaben durch die Vögte. Trotz des Verkaufs der meisten Güter außerhalb des Elztales starb die letzte Äbtissin, Anna von Üsenberg, „in bitterer Armut“. Der Konvent hat offenbar nie mehr als fünf Nonnen umfasst. Aus diesem Grund waren auch nur kleine Konventsbauten vorhanden.

Weiterlesen: Waldkirch - Kloster St. Margarethen

Pressemitteilung: Archäologische Ausgrabungen in Neuenburg am Rhein

Neuenburg am Rhein, Samstag, den 25.01.2014

Archäologische Ausgrabungen in Neuenburg am Rhein

Vortrag von Dr. Bertram Jenisch in Neuenburg, Archäologe der Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Freiburg mit Rekonstruktionen von Hans-Jürgen van Akkeren, ehrenamtlicher der Denkmalpflege.


Hochwassersimulation von Hans-Jürgen van Akkeren
Link: http://youtu.be/YBdQhzcUp04

 


Informationen zu den archäologischen Ausgrabungen von Dr. Bertram Jenisch
Link: http://youtu.be/rUknbC3S00Q

Die Stadt Neuenburg wurde 1175 von Herzog Berthold IV. gegründet. Anlass der Stadtgründung waren die Expansionsversuche der Hohenstaufer, um von ihrem Besitz Badenweiler zu ihren

Weiterlesen: Pressemitteilung: Archäologische Ausgrabungen in Neuenburg am Rhein

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