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Landeck - Burg Landeck

Landeck

gut erhaltene Burgruine

 

Höhe über NN 283,5 Meter.
Die Burg steht heute auf dem Gemeindegebiet Teningen, Gemarkung Landeck, heute steht die Ruine unter der Verwaltung des "Staatlichen Liegenschaftsamtes Freiburg"

Die Burgruine Landeck ist zweigeteilt in eine nördliche Oberburg und eine südliche Unterburg. Die gesamte Anlage erstreckt sich in ca. 110 m Länge auf einem spornartigen Kalksteinfelsen, der nach Süden hin steil abfällt und durch einen breiten Halsgraben – heute Straße – vom nördlichen Vorgelände abgeschnitten war.
 
Vom hochragenden wehrhaften Hauptbau (Palas) der nördlich gelegenen Oberburg haben sich die Ost-, Nord- und Südwand erhalten. Felsklüfte im Untergrund werden durch Spannbögen im Kellergeschoß überbrückt.
 
An der Nordwestseite der Unterburg lag wahrscheinlich der Haupteingang der Anlage. Der repräsentative Palas der Unterburg zeigt interessante Baudetails, etwa Innenkamine und frühgotische Doppelfenster.
 
Die Kapelle am Palas der Unterburg zählt zu den künstlerisch hochwertigsten der Region. Erhalten sind ein hoher gotischer Chorbogen, ein Kreuzrippengewölbe mit Konsolfiguren und die verzierte Nische eines Sakramentshäuschens.

 Historix-Führungen in Gewandung auf der Burg Landeck.


Film: Hans-Jürgen van Akkeren 2014
Link: http://youtu.be/WsmGRhvvz34

 

um 1250 Entstehungszeit der oberen und unteren Burg.
1260 Die obere Burg evtl. als Schadelandecke erwähnt. Sie wurde von Walter I. von Geroldseck auf dem Grund und Boden des Allmendwaldes ("Vierdörferwald") der Dörfer Malterdingen, Mundingen, Köndringen und Heimbach gegründet zum Schutz der Besitzungen des Klosters Schuttern.
"Dietrich, der Vogt von Landecke", ein Gefolgsmann der Herren von Geroldseck, wird Urkundlich erwähnt.
1277 Die Burg ist im gemeinschaftlichen Besitz der Brüder Walther und Heinrich von Geroldseck.
1279 Burg Landeck erwähnt
1298 Die Burg wird von Graf Egino von Freiburg und den Bürgern aus Freiburg belagert.
1300 Heinrich von Geroldseck verkauft die Burg an die Johanniter in Freiburg. Diese tauschen den Besitz kurz darauf mit dem Ritter Johann Snewelin, Bürgermeister zu Freiburg. Die Nachkommen des Johann Snewelin bewohnten beide Burghäuser (Ganerbenburg).
1315 Erwähnung der Burgkapelle St. Katharina durch den Mitinhaber Heinrich von Rappoltstein.
1354 Konrad Snewlin nennt sich erstmals "von Landeck".
1394 Hanman Snewlin von Landeck bewohnt mit seinem Vetter Heinrich von Wiesneck dir Burg.
1428 Die drei Söhne Hanman's teilen die Burg.
1489 Die Burg kommt in den Besitz des Markgrafen Christoph von Baden. Dieser gibt sie als Mannlehen an Antony und Bastian von Landeck aus dem Geschlecht Snewelin.
1490 Anthony und Bastian Snewlin von Landeck prozessieren um die Teilung der Burg.
1498 Die verschuldeten Snewlin müssen die Burg Landeck von Markgraf Christoph von Baden zum lehen nehmen.
1511 Bastian Snewlin von Landeck verkauft die hälfte der Burg an Markgraf Christoph.
1525 Zerstörung im Bauernkrieg durch den Malterdinger und Markgräfler Haufen (Anführer Rüdin Malterdingen und Metzger Denzlingen), nachdem die "rüden Burschen" Antony und Bastian abgezogen waren.
1538 Markgraf Ernst von Baden kauft den Rest der Burgstelle mit dem Dorf Köndringen.

 



Förderverein zur Erhaltung der Burgruine Landeck e.V. Förderverein zur Erhaltung der Burgruine Landeck e.V.
Siegfried Markstahler
Freiämter Straße 23
79312 Landeck
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.burg-landeck.de/

 


 

Grundriss der Landeck
Grundriß der Landeck
Obere Burg
Palas (Ritterhaus)
der oberen Burg
Untere Burg
Ritterhaus der unteren Burg,
erbaut Ende des 13 Jh.
     
Burg Landeck
(4) Palas (Ritterhaus) der
oberen Burg
 
(14) Ritterhaus untere Burg, erbaut Ende 13. Jh.


Fotos 2000: Hans-Jürgen van Akkeren

Burgen-Karte

 


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