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Waldkirch - Kloster St. Margarethen

Das Kloster St. Margarethen in Waldkirch

Kloster

Verwandte Links: Waldkirch - KastelburgWaldkirch - Schwarzenburg | Waldkirch - Kyffelburg und Küchlinsburg

 


Das Koster St. Margarethen, die Keimzelle Waldkirchs. 
Kurz-Doku mit Dr. Andreas Haasis-Berner, Archäologe
Link: http://youtu.be/RKwo6zLsxW8

Das Frauenkloster St. Margarethen von Waldkirch bestand von 918 bis 1431. Von 994 bis zu seiner Auflösung war es ein Reichskloster. Ab dem frühen 12. Jahrhundert sind die Herren von Schwarzenberg als Vögte des Klosters nachweisbar. Sie gehörten demnach zur Reichsministerialität. Im 14. Jahrhundert gerät das Kloster in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Die Gründe hierfür sind u.a. : Rückgang der Bevölkerung ab 1348, relativer Rückgang der Einnahmen durch Naturalabgaben, Aneignung klösterliche Rechte und Abgaben durch die Vögte. Trotz des Verkaufs der meisten Güter außerhalb des Elztales starb die letzte Äbtissin, Anna von Üsenberg, „in bitterer Armut“. Der Konvent hat offenbar nie mehr als fünf Nonnen umfasst. Aus diesem Grund waren auch nur kleine Konventsbauten vorhanden.


Die Pfarrer der Waldkircher Kirchen St. Peter, St. Martin und St. Walburga übernahmen 1431 den Besitz und gründeten ein Chorherrenstift. Sie schafften es, das Stift wirtschaftlich zu sanieren. Im 18. Jahrhundert wurde die St. Margarethenkirche durch Peter Thumb neu erbaut, anschließend alle Wohn- und Verwaltungsgebäude. Dadurch ist ein baulich geschlossener Stiftsbereich entstanden, der bis heute erhalten ist.

 

918 Das Kloster St. Margarethen und Maria wird in Waldkirch durch den Herzog Burkhard von Schwaben und seiner Frau Reginlind gegründet.
994 Das Kloster kommt durch Erbschaft an das Reich und wird somit ein Reichskloster.
11. Jh. Keine Schriftquellen vorhanden.
1178 Der Besitz des Klosters wird durch Papst Alexander III. bestätigt. Es wird deutlich, dass das Kloster über einen geschlossenen Besitz im Elztal verfügt, sowie über weiteren Besitz im Breisgau und in der Ortenau. Hierbei handelt es sich um die Kirchenrechte und einen Fronhof in den Gemeinden Denzlingen, Hartkirch und Wendlingen (heute Freiburg- St.Georgen), Ihringen, Gündlingen, Wyhl, Bötzingen, , Oberschaffhausen Wöllingen (Wüstung bei Endingen), Tutschfelden, Hugsweier.
Ab 1322 Verkauf der Güter außerhalb und ab 1394 auch  innerhalb des Elztales.
1431 Anna von Üsenberg stirbt. Da keine Nonnen vorhanden sind, wird das Kloster in ein Chorherrenstift umgewandelt.


Liste der Äbtissinen


Gisela, Tochter von Herzog Burkart von Schwaben
Berta (1217)
Willebirg (1223-1234)
Junta (1264)
Sophie (1284-1305)
Katharina von Stoffeln (1305-1329)
Anna von Schwarzenberg (1345-1380)
Anna von Sulz (1380-1397)
Anastasia, Pfalzgräfin von Tübingen (1397-1412)
Margarethe von Schwarzenberg (1412-1423)
Agathe von Üsenberg (1428-1431)

Text: Andreas Haasis-Berner

Quellen:
- Max Wetzel, Waldkirch im Elztal (1912)
- Hermann Rambach, Waldkirch und das Elztal (1988)

 

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