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Burgen im mittelalterlichen Breisgau

21. Mai 2017 bis 3. Juni 2018 – Sonderausstellung Burg und Bergbau am Birkenberg bei Bollschweil-St. Ulrich

Veranstaltungskalender September 2017 bis März 2018

 

Förderverein Museum Bad Krozingen e. V.

und

Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e.V.

Sektion Bad Krozingen – Staufen

 

21. Mai 2017 bis 3. Juni 2018 – Stadtmuseum im Litschgi-Haus, Bad Krozingen

 

Sonderausstellung im Stadtmuseum Bad Krozingen:

„Burg und Bergbau am Birkenberg bei Bollschweil-St. Ulrich“

Durch den glücklichen Umstand, dass am Birkenberg nach dem mittelalterlichen Bergbau zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert keine jüngeren Bergbauaktivitäten stattgefunden haben, ist hier ein herausragendes Denkmal mittelalterlicher Kultur und Technikgeschichte im Schwarzwald erhalten. In der Sonderausstellung werden erstmals die herausragenden Funde und Befunde des Bergbaureviers mit seiner Burg gezeigt, die bei den Ausgrabungen des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität Freiburg von 1987 bis 2004 entdeckt wurden. Neben den gefundenen Werkzeugen der Bergleute sind auch die Pochsteine und Erzmühlen zur Weiterverarbeitung der Silbererze sowie die Ausstattung der Wohnhäuser der Bergleute und die Funde aus der Birchiburg ausgestellt. Eine begehbare Rekonstruktion eines mittelalterlichen Bergwerksstollens vom Birkenberg lässt den Besucher in die enge und dunkle Welt mittelalterlicher Bergleute eintauchen.

 

Führungen in der Sonderausstellung:

Sonntag 17. September 2017, 15:00 Uhr, Führung: Dr. Christel Bücker

Sonntag 15. Oktober 2017, 13:00 – 17:00 Uhr, Familienaktionstag (Spielzeug und Kinderspiele im Mittelalter) im Stadtmuseum mit Familienführung in der Bergbauausstellung: Dr. Christel Bücker

Sonntag 19. November 2017, 15:00 Uhr, Führung: Prof. Dr. Heiko Steuer

Sonntag 14. Januar 2018, 15:00 Uhr, Führung: Dr. Casimir Bumiller

Sonntag 18. Februar 2018, 15:00 Uhr, Führung: Dr. Christel Bücker

Sonntag 18. März 2018, 15:00 Uhr, Führung: Prof. Dr. Heiko Steuer

 

Zusätzliche Führungen in der Sonderausstellung können für Schulklassen und Erwachsenengruppen beim Kulturamt der Stadt Bad Krozingen gebucht werden, Tel.: 07633 / 407-174.

 

Führungen im Bergbaurevier am Birkenberg – Bergbaulehrpfad, Bollschweil-St. Ulrich

Der 1,6 km lange Lehrpfad vermittelt einen Eindruck von der Lebens- und Schaffenswelt der mittelalterlichen Bergleute, an dessen Ende die Ruine der Birchiburg von einer Aussichtsplattform gut zu überblicken ist.

 

Sonntag 10. September 2017, 15:00 Uhr, Tag des offenen Denkmals (Familienführung mit Grillen) Führungen: Dr. Casimir Bumiller, Christiane Leuther, Dr. Christel Bücker, Dr. Michael Hoeper

Samstag 7. Oktober 2017, 15:00 Uhr, Führung: Dr. Casimir Bumiller

Sonntag 25. März 2018, 15:00 Uhr, Führung: Prof. Dr. Heiko Steuer

Treffpunkt: Parkplatz am Birkenberg Lehrpfad in Bollschweil-St. Ulrich. Dauer ca. 2 Stunden, festes Schuhwerk erforderlich. Teilnahmegebühr: 5.- €, Kinder bis 16 frei. Anmeldung nicht erforderlich.

 

Samstag, 30. September 2017, 14:00 Uhr – Exkursion zum Bergbau in das Münstertal

Leitung: Dr. Markus Herbener, Dr. Christel Bücker

Museum für Bergbau und Forstgeschichte und Besucherbergwerk Teufelsgrund im Münstertal

Der Naturraum Schwarzwald ist mit seinen tiefen, besiedelten Tälern und einer engen Verzahnung von Land- und Forstwirtschaft eine regional geprägte Kulturlandschaft. Diese Strukturvielfalt ist auch typisch für das Münstertal. Siedlungsrelikte und Zeitzeugnisse der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Industrie - vor allem vom Bergbau und von den Glashöfen - lassen sich sehr häufig im Wald finden. Fundstücke und Exponate dieser historischen „Waldgewerbe“ sind im Museum Münstertal ausgestellt, und werden bei der Führung durch Museumsleiter Markus Herbener erläutert. Im Anschluss an den Museumsbesuch, wird im Besucherbergwerk Teufelsgrund die Geschichte des Münstertäler Bergbaus direkt „vor Ort“ vertieft, und in einen direkten Bezug zu den im Museum gezeigten Exponaten gesetzt. Der Tag wird mit einer gemütlichen Einkehr in das „Bergwerksstüble“ am Museumsbergwerk abgerundet.

Treffpunkt: 14:00 Uhr am Museum im Rathaus, Wasen 47, 79244 Münstertal. 15:30 – 16:30 Uhr Führung im Bergwerk Teufelsgrund, anschließend Einkehr im Bergwerksstüble beim Bergwerk Teufelsgrund. Kosten: 20.- € (Mitglieder der Vereine) für Führungen incl. Eintritt in Museum und Bergwerk, 25.- € (Nichtmitglieder). Anmeldung im Kulturamt Bad Krozingen, Tel.: 07633 / 407-174.

 

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 19:30 Uhr  – Vortrag im Litschgikeller, Bad Krozingen

Prof. Dr. Angelika Westermann, Kiel

Der österreichische Bergbau im Breisgau

In einem Bildvortrag stellt die Montanhistorikerin Prof. Dr. Angelika Westermann, Autorin des 2009 erschienenen Standardwerks zum Thema, den vorderösterreichischen Bergbau im Breisgau vor und schlägt dabei einen Bogen vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Denn im 17. und 18. Jahr-hundert versuchten die vorderösterreichischen Behörden, den mittelalterlichen Bergbau im Breisgau wieder zu bele-ben. Auch die Gruben in Staufen und im Münstertal wurden unter anderem von den Krozinger Kaufleuten Litschgi mit großem Aufwand wieder neu erschlossen. Westermann zeigt auch die Abhängigkeit vom Tiroler Bergbau auf und fragt: „Montanregion Vorderösterreich – nur die kleine Schwester Tirols?“ Veranstaltung in Kooperation mit der Staufener Kulturwoche 2017 „O-Ton Austria“. Eintritt frei.

 

Mittwoch, 15. November 2017, 19:30 Uhr – Vortrag im Litschgikeller, Bad Krozingen

Dr. Guntram Gassmann

Montanarchäologie und Denkmalpflege im Schwarzwald

Seit der Steinzeit werden Bodenschätze durch den Menschen gesucht und genutzt. Mit dem Beginn der Metallzeiten setzte im Schwarzwald ein intensiver Bergbau zur Gewinnung von Erzen ein. Durch unsachgemäßen Umgang oder in Unkenntnis der Materie können bisher unerkannte Kulturdenkmale zerstört werden. Sie dauerhaft zu schützen ist eine neue und wichtige Aufgabe der Denkmalpflege. Das Spektrum der mit Bergbau in Zusammenhang stehenden Fundstellen ist breit: Neben Abbauplätzen wie Pingen und Bergwerken sind dies Verhüttungsplätze, Meiler und Siedlungen mit Belegen für Metallverarbeitung. Im Rahmen der Montanarchäologie werden die Spuren des alten Bergbaus erforscht. Die in alten Bergwerken erhaltene Denkmalsubstanz ist von kultur- und technikgeschichtlicher Bedeutung und wird sowohl von archäologischer als auch bau- und kunstgeschichtlicher Seite betreut.

 

Mittwoch, 17. Januar 2018, 19:30 Uhr – Vortrag im Litschgikeller, Bad Krozingen

Dr. Bertram Jenisch, Freiburg

Mittelalterliche Glashütten im Schwarzwald

Die bedeutendste Glasmacherregion in Baden-Württemberg ist der Schwarzwald mit über 200 nachgewiesenen oder vermuteten Glashüttenstandorten. Bereits im 12. Jahrhundert sind dort die ersten Glashütten nachweisbar, die letzten Glashütten produzierten bis in das 20. Jahrhundert hinein. Hinweise auf ehemalige Glashüttenstandorte geben häufig schon Ortsnamen wie „Altglashütten“ oder Gewannnamen wie der „Glashofwald“ im Münstertal. Produziert wurden vor allem Flachglas für Kirchen und für die Wohnhäuser betuchter Besitzer, aber auch Trinkgläser und Flaschen. Die Ausgrabungsfunde in mittelalterlichen Städten wie beispielsweise Freiburg, Waldkirch und Breisach zeigen eine große Palette von kunstvoll geblasenen Trinkgläsern, Flaschen und Vieles mehr. Die Glasmacher leisteten einen wichtigen Beitrag zur Erschließung des Schwarzwaldes im Mittelalter. Von ihren Wohn- und Arbeitsplätzen haben sich meist nur wenig markante archäologische Spuren im Wald erhalten, die teilweise stark gefährdet sind. Der Beitrag gibt einen Überblick zur Lage und zeitlichen Entwicklung des Glasmachergewerbes im Schwarzwald.

 

Sonntag, 25. Februar 2018, 15:00 Uhr – Exkursion zum Glashaus Ballrechten-Dottingen

Leitung: Jörg Martin, Staufen

Glashütte und Glaskunst

Der Glaskünstler Georg Krasztinat gibt uns in seiner Galerie in Ballrechten-Dottingen eine Einführung in die Geschichte des Glases und die Herstellungstechnik. Anschließend führt er die Kunst des Glasblasens vor. In der sehenswerten Galerie wird moderne Glaskunst ausgestellt. Ein Ausflug zu einem für den Schwarzwald einst hochbedeutenden, uralten Kunsthandwerk.

Treffpunkt : 15:00 Uhr, Glashaus Ballrechten-Dottingen, Neue Kirchstr. 30 (direkt am Kreisel). Dauer ca. 1,5 Stunden. Kosten für die Vorführung: 5.- €. Wegen begrenzter Plätze ist eine Anmeldung im Kulturreferat Staufen, Tel. 07633 / 805-30, erforderlich. Wenn Sie eine Mitfahrgelegenheit benötigen, teilen Sie uns dies bei der Anmeldung bitte mit.

 

 

 

Veranstaltungsorte und Anmeldung:

Litschgikeller & Stadtmuseum im Litschgi-Haus, 79189 Bad Krozingen, Basler Straße 10 – 12

Stubenhaus, 79219 Staufen, Hauptstraße 54A

Breisgau-Geschichtsverein, Sektion Bad Krozingen – Staufen, c/o Jörg Martin, Franz-Kohlhepp-Str. 18, 79115 Freiburg, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Förderverein Museum Bad Krozingen e. V., Kulturamt Bad Krozingen, Basler Str. 10, 79189 Bad Krozingen, Tel.: 07633/407-174, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Homepage des Freundeskreises Birchiburg: http://www.birchiburg.de

Stadtmuseum Bad Krozingen https://www.bad-krozingen.de/de/lebenswert/Kultur/Museumslandschaft/Das-Stadtmuseum-im-Litschgihaus

 


 

 

BZ: Raubgräber behindern Forschung

Badische-Zeitung

 

Freitag, 18. August 2017

Raubgräber behindern Forschung

Unbekannte durchsuchen archäologische Ausgrabungsstätte in Bötzingen und schaden damit auch der Wissenschaft.

"Wer sich gezielt auf eigene Faust, also ohne behördliche Genehmigung, auf die Suche nach Fundstücken im Boden begibt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Und wer Gegenstände einsteckt, ist ein Raubgräber und muss mit einer Geldstrafe von bis zu 50 000 Euro, in besonders schweren Fällen von bis zu 250 000 Euro rechnen, informiert die Behörde. In einem Flyer verweist sie außerdem daraufhin, dass behördliche Sondengänger auf freiem Feld nur in Ausnahmefällen unterwegs seien und sich dann stets ausweisen könnten. Schöpfen Bürger Verdacht, sollen sie in jedem Fall die Polizei oder die zuständige Forstbehörde verständigen."

Lesen Sie unter dem Link den vollständigen Text:
Quelle: http://www.badische-zeitung.de/boetzingen/raubgraeber-behindern-forschung

BADISCHE-ZEITUNG

 

Vortrag am Montag, 26. Juni 2017 um 20 Uhr, "Der Mauracher Berg im Fokus der Forschung"

Ergebnisse der Archäologischen Ausgrabungen 2011-2016.

Vortrag "Der Mauracher Berg im Fokus der Forschung"

Montag, 26. Juni 2017 um 20 Uhr, Vortragssaal des Sommerhof Schwarzwaldstr. 1, Denzlingen

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Sechs Jahre haben die Archäologen der Universität Freiburg jeweils im Sommer innerhalb und außerhalb der Kirchenruine auf dem Mauracher Berg gegraben und dabei mehrere Vorgängerbauten entdeckt. Zahlreiche Gräber des 12. bis 15. Jahrhunderts lassen auf einen Friedhof mit Hunderten von  Bestattungen schließen. Damit ist gesichert, dass es schon vor 1497 (so die Jahreszahl über dem Portal der Kirchenruine) eine Pfarrkirche auf dem Berg gegeben hat, die als Mutterkirche des Glottertals („mater ad Glotter“) auch urkundlich bezeugt ist.

Am Montag, 26. Juni 2017, werden Prof. Dr. Sebastian Brather und Frau Dr. Valerie Schoenenberg um 20 Uhr im Vortragssaal des Sommerhof (Denzlingen, Schwarzwaldstr. 1) über die Ergebnisse der sechs Grabungskampagnen berichten und dabei auch erstmals einige Keramik-Funde zeigen. Prof. Dr. Dieter Geuenich wird in die Vorträge einführen. Die Bevölkerung ist zu dieser mit Spannung erwarteten Veranstaltung herzlich eingeladen.


Film: Hans-Jürgen van Akkeren 2014
Link: https://youtu.be/j0XiyGkrvWo

 


 

21. Mai 2017 bis 3. Juni 2018 Sonderausstellung „Burg und Bergbau am Birkenberg bei Bollschweil

Sonderausstellung „Burg und Bergbau am Birkenberg bei Bollschweil - St. Ulrich“ im Stadtmuseum Bad Krozingen

Ruine Birchiburg

 01 Plakat Birchiburg Ausstellung

Flyer FaltblattBirchiburgAusstellung.pdf

21. Mai 2017 bis 3. Juni 2018

Öffnungszeiten des Stadtmuseums Bad Krozingen:

Di. bis Do. 15 – 17 Uhr, jeden 1. und 3. So. im Monat

Durch den glücklichen Umstand, dass am Birkenberg nach dem mittelalterlichen Bergbau zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert keine jüngeren Bergbauaktivitäten stattgefunden haben, ist hier ein herausragendes Denkmal mittelalterlicher Kultur und Technikgeschichte im Schwarzwald erhalten. Anlässlich der Sanierung der Ruine Birchiburg sind in der Sonderausstellung erstmals die Funde aus den Ausgrabungen von 1987 bis 2004 wie Werkzeuge, Pochsteine und Erzmühlen sowie der Hausrat der Bergleute und der Burgbewohner  zu sehen. Eine begehbare Rekonstruktion eines Bergwerksstollens lässt den Besucher in die enge und dunkle Welt mittelalterlicher Bergleute eintauchen. Gefördert wurde die Ausstellung durch die Förderstiftung Archäologie in Baden Württemberg, dem Förderverein Museum Bad Krozingen e.V., dem Freundeskreis Birchiburg e.V., der Stadt Bad Krozingen, der Gemeinde Bollschweil und dem Breisgauer Geschichtsverein, Sektion Bad Krozingen-Staufen e.V.

Birchiburg Ausgrabungen Birchiburg saniert Bergbauausstellung02 Bergbauausstellung03

Führungs-Termine in der Sonderausstellung, jeweils 15 Uhr:

Sonntag 18.6.2017: Heiko Steuer
Sonntag 2.7.2017: Casimir Bumiller
Sonntag 16.7.2017: Heiko Steuer
Sonntag 30.7.2017: Christel Bücker

 

Führungs-Termine am Bergbaulehrpfad Birchiburg, jeweils 15 Uhr:

Treffpunkt: Parkplatz am Birkenberg Richtung St. Ulrich, Dauer ca. 2 Stunden, festes Schuhwerk erforderlich, Teilnahmegebühr: 5 Euro, Kinder bis 16 frei.

Sonntag, den 28. Mai 2017, 15 Uhr: Christiane Leuther

Samstag, den 10. Juni 2017, 15 Uhr: Christel Bücker

Sonntag, den 25. Juni 2017, 15 Uhr: Casimir Bumiller

Sonntag, den 9. Juli 2017, 15 Uhr: Casimir Bumiller

Samstag den 22. Juli 2017, 15 Uhr: Heiko Steuer

 

Homepage des Freundeskreises Birchiburg: http://www.birchiburg.de

Stadtmuseum Bad Krozingen https://www.bad-krozingen.de/de/lebenswert/Kultur/Museumslandschaft/Das-Stadtmuseum-im-Litschgihaus


 

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