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Burgen im mittelalterlichen Breisgau

Literatur: Der Gewerbekanal von Waldkirch - Andreas Haasis-Berner

lDer Gewerbekanal von Waldkirch - Andreas Haasis-Berner

 

Der Gewerbekanal von Waldkirch - Andreas Haasis-Berner

Der um 1250 angelegte Gewerbekanal ist mit 3,7 km das längste Denkmal von Waldkirch. Es betrieb bis zu 35 Mühlen, darunter 30 Edelsteinschleifereien. Nach Aufgabe der Edelsteinschleifereien wurde die verfügbare Wasserkraft zum Betrieb von Ölmühlen, Lohmühlen, Feilenhauen, Brauereien und Färbereien genutzt. Entlang des Kanals arbeiteten auch viele Gerber. Darüber hinaus diente der Kanal zur Abfallentsorgung sowie zur Wiesenwässerung. Nach 1860 entstanden zahlreiche Textilfabriken. Bis um 1900 war der Gewerbekanal die wirtschaftliche Lebensader der Stadt.

Dieses Buch ist nicht nur für Waldkircher eine Fundgrube für historische Begebenheiten, sondern auch für alle, die sich mit Wasserbau, Mühlenkunde und Wasserkraftnutzung im Mittelalter und in der Neuzeit interessieren.

Inhaltsverzeichnis: Der Gewerbekanal von Waldkirch - Andreas Haasis-Berner.pdf

Preis: 33,- €

 

Bezugsquellen:

  • Heimat- und Geschichtsverein Waldkirch, Weiherstr. 6, 79183 Waldkirch
    http://www.heimatverein-waldkirch.de/html/bucherecke.html
  • Buchhandlung Augustiniok, Lange Straße 29, 79183 Waldkirch

  • Tourist-Info, Marktplatz 1-5, 79183 Waldkirch, Tel: 07681 19433

  • Elztalmuseum, Kirchplatz 14, 79183 Waldkirch

 


 

Vortrag 29.11.2017: Der Herbolzheimer Kirchberg im Mittelalter

Vortrag

Der Herbolzheimer Kirchberg im Mittelalter

 

Vortrag zu den Ergebnissen der archäologischen Ausgrabung auf dem Herbolzheimer Kirchberg 2015. Wie sah die Kirchenburg des Straßburger Bischofs aus? Es ist mit Überraschungsgästen aus dem Mittelalter zu rechnen!

Referent: Dr. Bertram Jenisch

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 29. November 2017 um 19.30 Uhr statt. Dauer ca. 1,5 bis 2 Stunden.

Veranstaltungsort: Gemeindesaal St. Alexius, Hauptstraße 97, 79336 Herbolzheim

Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Siehe auch: Herbolzheim: Mittelalterliche Kirchenburg aus dem 13. Jahrhundert

Fotoserie über die archäologischen Ausgrabungen siehe: http://www.breisgau-burgen.de/de/index.php/bilder-galerie/ausgrabungen-am-kirchberg-in-herbolzheim

Video über die archäologischen Ausgrabungen:


Link zum Film: https://youtu.be/2oG5McFYgIg

 


 

Unbekannte plündern Grabhügel in St. Goar "Vielleicht ein Superfund, der jetzt zerstört ist"

Unbekannte plündern Grabhügel in St. Goar "Vielleicht ein Superfund, der jetzt zerstört ist"

Quelle: SWR Aktuell, 26.10.2017

 

Nachforschungen nach bekannten oder unbekannten Bodendenkmalen

Wer nach Bodendenkmalen forschen möchte, im Besonderen mit dem Ziel Kulturdenkmale zu entdecken, braucht dazu eine Genehmigung. Unbefugten Personen drohen hohe Geldbußen. Jedes Bundesland hat ein eigenes Denkmalschutzgesetz (z.B. Denkmalschutzgesetz Baden-Württemberg §21 Nachforschungen). Darin sind auch die Bußgelder für Grabräuber geregelt. Wer etwa ein Denkmal zerstört oder zerlegt muss mit einer Geldbuße von bis zu einer Million Euro rechnen, in weniger drastischen Fällen liegt die Strafe bei bis zu 125.000 Euro.

 

Raubgräber behindern Forschung in Bötzingen am Kaiserstuhl

(H-JvA) Erst kürzlich berichteten wir hier über die Raubgrabungen in Bötzingen am Kaiserstuhl (BZ: Raubgräber behindern Forschung).
Raubgräber zerstören das archäologische Erbe und vernichten die Existenz ihrer Geschichte. Raubgräber sind in der Regel mit einem Metalldetektor im Gelände unterwegs und suchen ausschließlich nach metallischen Artefakten. Alte Münz- und Schmuckfunde sind hier die begehrtesten Objekte, die sie dann entweder zu Hause in einer Vitrine zur Schau stellen oder in Internetbörsen verkaufen.

Archäologen entgehen durch Raubgrabungen wichtige Informationen und sind unwiederbringlich aus ihrem archäologisch-historischen Kontexten verloren. Den Geschichtsbüchern fehlen als Folge interessante Aufsätze.

Wer mit einem Metalldetektor im Gelände unterwegs sein möchte, benötigt hierzu eine schriftliche Genehmigung des Landesamtes für Denkmalpflege. Diese schriftliche Genehmigung können nur Personen erhalten, die durch das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) zum ehrenamtlich Beauftragten bestellt wurden und sich in einer Schulung für die Metallsondenprospektion qualifizieren lassen (siehe: Metallsondenprospektion im Dienst der archäologischen Denkmalpflege).

Zuwiderhandlungen können in Baden-Württemberg gemäß § 27 Abs. 1 Nr. 1 DSchG gegebenenfalls sowohl als Ordnungswidrigkeit als auch unter Umständen als Straftat gemäß § 246 StGB verfolgt werden. Funde (§ 27 Abs. 3 DSchG) und Tatwerkzeuge (§ 74 StGB) können gegebenenfalls eingezogen und Geldbußen von bis zu 50.000 Euro, in besonders schweren Fällen bis zu 250.000 Euro verhängt werden (§ 27 Abs. 2 DSchG).

Informationsflyer Raubgräber

 

Die Landesdenkmalpflege ist auf ihre Mithilfe angewiesen

(LAD BW) Bitte helfen Sie mit, das Zerstören und Ausplündern von sichtbaren oder noch in der Erde verborgenen archäologischen Denkmalen zu verhindern. Sollten Sie Raubgräber oder Sondengänger in Ortsrandlagen, auf freiem Feld oder im Wald beobachten, verständigen Sie bitte grundsätzlich die Polizei- oder Forstbehörden (in Wäldern ist es grundsätzlich verboten!). Ausnahmsweise können auch Personen im amtlichen Auftrag unterwegs sein, wie beispielsweise Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes oder von der Landesdenkmalpflege beauftragte Privatpersonen. Diese können sich jedoch in aller Regel ausweisen, beziehungsweise sind gemäß ihrem Auftrag verpflichtet, das entsprechende Beauftragungsschreiben mitzuführen. Sie tragen so zum Schutz des kulturellen Erbes bei.

 


 

Alemannisches Institut Freiburg - Lichtbildervortrag durch „La Neustadt“ Straßburg

 

Lichtbildervortrag „La Neustadt“, die kaiserzeitliche Stadterweiterung von Straßburg

 

Am kommenden Montag, 13. November 2017 um 19.00 Uhr führt uns Renate Liessem-Breinlinger in Form eines Lichtbildervortrags durch „La Neustadt“, die kaiserzeitliche Stadterweiterung von Straßburg.

 

Eine Straßburg-Führung mit „quartier allemand“ bietet in der Regel einen Abstecher aus der Altstadt zum Place de la République, der kreisrunden Parkanlage, umgeben von vier Prachtbauten, angeführt vom Palais du Rhin, dem ehemaligen Kaiserpalast. Damit ist zwar das Herzstück der Stadterweiterung nach der Annexion Elsass-Lothringens von 1871 beschrieben, der Ausbau Straßburgs zur Landeshauptstadt betraf aber ein gewaltiges Areal zwischen der neuen Bahnhofanlage und dem Rheinhafen, das überplant und bis zum Ersten Weltkrieg schrittweise bebaut wurde. Auch in den Nebenstraßen findet sich gut erhaltene zeittypische Bausubstanz. Dieses Ensemble des kaiserzeitlichen Straßburg wurde am 10. Juli 2017 zum Welterbe der UNESCO erklärt. Der Vortrag bietet einen Rundgang mit vielen Bildern, nennt nicht nur Architekten und Bauunternehmer, sondern auch einige ehemals prominente Bewohner.

 

Montag, 13. November 2017, 19.00 Uhr

Renate Liessem-Breinlinger: Ein Rundgang durch „La Neustadt“, Lichtbildervortrag

Ort: Stube im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz

 

In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.

 

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Dr. R. Johanna Regnath (Geschäftsführerin)
Alemannisches Institut Freiburg i.Br. e.V.
Bertoldstr. 45
79098 Freiburg
Tel. 0761-15 06 75-70
www.alemannisches-institut.de


 

  

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