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Burgen im mittelalterlichen Breisgau

9./10. März 2018 Tagung in Neuenburg - Archäologie und Geschichte der Stadt in der Zähringerzeit

                                  

 

Tagung in Neuenburg a. R. am 9. und 10. März 2018

Archäologie und Geschichte der Stadt in der Zähringerzeit

Tagung der Abteilung Landesgeschichte des Historischen Seminars der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg,
des Landesamts für Denkmalpflege und der Stadt Neuenburg am Rhein

30 Jahre nach der Freiburger Zähringerausstellung und zwei Jahre nach der Tagung 'Die Zähringer. Rang und Herrschaft um 1200' (2016) steht die Zeit der einstigen südwestdeutschen Herzöge erneut im Zentrum einer Tagung der Abteilung Landesgeschichte der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege, dem Forschungsverbund Archäologie und Geschichte des ersten Jahrtausends in Südwestdeutschland und der Stadt Neuenburg:

Am 9. und 10. März 2018 wird die Frühzeit der mittelalterlichen Städtegründungen beleuchtet, wobei das Programm vor allem neue geschichtswissenschaftliche und archäologische Perspektiven kombiniert und deren Ergebnisse in die historischen Kontexte jener Zeit einordnet. Im Rahmen der Buchvorstellung zur Tagung 2016 soll zudem eine Bilanz zu den bestehenden Forschungsergebnissen und -entwicklungen gezogen werden.

 

Neuenburger Kaufhaus Rekonstruktion H-J van Akkeren

Aquarell: Neuenburger Kaufhaus um 1500, Marktstraße
© Rekonstruktion 2014 Hans-Jürgen van Akkeren in Zusammenarbeit mit Dr. Bertram Jenisch, LAD RPS

 

Anmeldung bis 28.02.2018 erforderlich unter:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder
+49(0)761 - 203-3459 (vormittags)

Zimmerbestellung:
Frau Lena-Johanna Sayer
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel: +49(0)7631 - 791-102
FAX: +49(0)7631 - 791-23-102

Infos siehe Flyer: Tagung in Neuenburg 9u10-03-2018.pdf

Quelle: http://www.mittelalter1.uni-freiburg.de/nachrichten/Neuenburg_Tagung_Zaehringer2018


 

7. Dez. 2017 Buchvorstellung: Auf Jahr und Tag - Leben im mittelalterlichen Freiburg

Auf_Jahr_und_Tag_Leben_im_mittelalterlichen_Freiburg

Donnerstag, den 7. Dezember 2017, 18.00 Uhr, Peterhofkeller, Niemensstr. 10, 79098 Freiburg


Buchvorstellung "Auf Jahr und Tag - Leben im mittelalterlichen Freiburg"


(Schlaglichter regionaler Geschichte 3)


mit Dr. Sven von Ungern-Sternberg, den Herausgebern Dr. Heinz Krieg, Dr. R. Johanna Regnath, Dr. Hans-Peter Widmann und Stephanie Zumbrink M.A. sowie dem Geschäftsführer des Rombach Verlags Dr. Torang Sinaga.

Im Anschluss findet ein Stehempfang statt.

In feierlichem Rahmen wird mit passender musikalischer Begleitung - Uwe Schlotterbeck (Blockflöte) und Christian Zimmermann (Laute)

-  Band 3 „Leben im mittelalterlichen Freiburg“ der beliebten Vortragsreihe „Auf Jahr und Tag“ präsentiert. Anhand von einzelnen Personen wird in diesem Buch in gut lesbarer und leicht verständlicher Form das Leben im mittelalterlichen Freiburg in den Fokus genommen. Beispielhaft stehen dabei Herzog Bertold V. von Zähringen, der Münsterbaumeister Johannes von Gmünd, der Maler Hans Baldung Grien, Universitätsrektor Johannes Kerer, der Humanist Ulrich Zasius und andere für ihre soziale Gruppe, ihren Beruf oder für Institutionen, deren Alltag beziehungsweise Aufgaben und Umfeld dargestellt werden, wobei auch das Leben in den Klöstern und in Einrichtungen des Gesundheits- und Fürsorgewesens sowie der Widerstand gegen die Obrigkeit beleuchtet werden.

 

Bei einer Bestellung des Bandes bis einschließlich 7.12.2017 unter 0761-150 675-70 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kostet es 24 Euro und wird versandkostenfrei und mit Rechnung zugesandt.
Danach ist es im Alemannischen Institut oder im Buchhandel für 26 Euro erhältlich.

Bitte bestellen Sie bei uns - Sie unterstützen damit die Organisation der nächsten Vortragsreihe im Winter 2018.

Inhaltsverzeichnis: InhaltAufJahruTagLeben_im_mittelalterlichen_Freiburg.pdf

 

Buchvorstellung:

Wo: Peterhofkeller, Niemensstr. 10, 79098 Freiburg

Wann: Donnerstag, den 7. Dezember 2017, 18.00 Uhr

 

Breisgau-Geschichtsverein "Schau-ins-Land"
Geschäftsstelle:
Stadtarchiv Freiburg i.Br.
Grünwälderstr. 15
79098 Freiburg
0761/201-2701

www.breisgau-geschichtsverein.de
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 


 

Literatur: Der Gewerbekanal von Waldkirch - Andreas Haasis-Berner

lDer Gewerbekanal von Waldkirch - Andreas Haasis-Berner

 

Der Gewerbekanal von Waldkirch - Andreas Haasis-Berner

Der um 1250 angelegte Gewerbekanal ist mit 3,7 km das längste Denkmal von Waldkirch. Es betrieb bis zu 35 Mühlen, darunter 30 Edelsteinschleifereien. Nach Aufgabe der Edelsteinschleifereien wurde die verfügbare Wasserkraft zum Betrieb von Ölmühlen, Lohmühlen, Feilenhauen, Brauereien und Färbereien genutzt. Entlang des Kanals arbeiteten auch viele Gerber. Darüber hinaus diente der Kanal zur Abfallentsorgung sowie zur Wiesenwässerung. Nach 1860 entstanden zahlreiche Textilfabriken. Bis um 1900 war der Gewerbekanal die wirtschaftliche Lebensader der Stadt.

Dieses Buch ist nicht nur für Waldkircher eine Fundgrube für historische Begebenheiten, sondern auch für alle, die sich mit Wasserbau, Mühlenkunde und Wasserkraftnutzung im Mittelalter und in der Neuzeit interessieren.

Inhaltsverzeichnis: Der Gewerbekanal von Waldkirch - Andreas Haasis-Berner.pdf

Preis: 33,- €

 

Bezugsquellen:

  • Heimat- und Geschichtsverein Waldkirch, Weiherstr. 6, 79183 Waldkirch
    http://www.heimatverein-waldkirch.de/html/bucherecke.html
  • Buchhandlung Augustiniok, Lange Straße 29, 79183 Waldkirch

  • Tourist-Info, Marktplatz 1-5, 79183 Waldkirch, Tel: 07681 19433

  • Elztalmuseum, Kirchplatz 14, 79183 Waldkirch

 


 

Unbekannte plündern Grabhügel in St. Goar "Vielleicht ein Superfund, der jetzt zerstört ist"

Unbekannte plündern Grabhügel in St. Goar "Vielleicht ein Superfund, der jetzt zerstört ist"

Quelle: SWR Aktuell, 26.10.2017

 

Nachforschungen nach bekannten oder unbekannten Bodendenkmalen

Wer nach Bodendenkmalen forschen möchte, im Besonderen mit dem Ziel Kulturdenkmale zu entdecken, braucht dazu eine Genehmigung. Unbefugten Personen drohen hohe Geldbußen. Jedes Bundesland hat ein eigenes Denkmalschutzgesetz (z.B. Denkmalschutzgesetz Baden-Württemberg §21 Nachforschungen). Darin sind auch die Bußgelder für Grabräuber geregelt. Wer etwa ein Denkmal zerstört oder zerlegt muss mit einer Geldbuße von bis zu einer Million Euro rechnen, in weniger drastischen Fällen liegt die Strafe bei bis zu 125.000 Euro.

 

Raubgräber behindern Forschung in Bötzingen am Kaiserstuhl

(H-JvA) Erst kürzlich berichteten wir hier über die Raubgrabungen in Bötzingen am Kaiserstuhl (BZ: Raubgräber behindern Forschung).
Raubgräber zerstören das archäologische Erbe und vernichten die Existenz ihrer Geschichte. Raubgräber sind in der Regel mit einem Metalldetektor im Gelände unterwegs und suchen ausschließlich nach metallischen Artefakten. Alte Münz- und Schmuckfunde sind hier die begehrtesten Objekte, die sie dann entweder zu Hause in einer Vitrine zur Schau stellen oder in Internetbörsen verkaufen.

Archäologen entgehen durch Raubgrabungen wichtige Informationen und sind unwiederbringlich aus ihrem archäologisch-historischen Kontexten verloren. Den Geschichtsbüchern fehlen als Folge interessante Aufsätze.

Wer mit einem Metalldetektor im Gelände unterwegs sein möchte, benötigt hierzu eine schriftliche Genehmigung des Landesamtes für Denkmalpflege. Diese schriftliche Genehmigung können nur Personen erhalten, die durch das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) zum ehrenamtlich Beauftragten bestellt wurden und sich in einer Schulung für die Metallsondenprospektion qualifizieren lassen (siehe: Metallsondenprospektion im Dienst der archäologischen Denkmalpflege).

Zuwiderhandlungen können in Baden-Württemberg gemäß § 27 Abs. 1 Nr. 1 DSchG gegebenenfalls sowohl als Ordnungswidrigkeit als auch unter Umständen als Straftat gemäß § 246 StGB verfolgt werden. Funde (§ 27 Abs. 3 DSchG) und Tatwerkzeuge (§ 74 StGB) können gegebenenfalls eingezogen und Geldbußen von bis zu 50.000 Euro, in besonders schweren Fällen bis zu 250.000 Euro verhängt werden (§ 27 Abs. 2 DSchG).

Informationsflyer Raubgräber

 

Die Landesdenkmalpflege ist auf ihre Mithilfe angewiesen

(LAD BW) Bitte helfen Sie mit, das Zerstören und Ausplündern von sichtbaren oder noch in der Erde verborgenen archäologischen Denkmalen zu verhindern. Sollten Sie Raubgräber oder Sondengänger in Ortsrandlagen, auf freiem Feld oder im Wald beobachten, verständigen Sie bitte grundsätzlich die Polizei- oder Forstbehörden (in Wäldern ist es grundsätzlich verboten!). Ausnahmsweise können auch Personen im amtlichen Auftrag unterwegs sein, wie beispielsweise Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes oder von der Landesdenkmalpflege beauftragte Privatpersonen. Diese können sich jedoch in aller Regel ausweisen, beziehungsweise sind gemäß ihrem Auftrag verpflichtet, das entsprechende Beauftragungsschreiben mitzuführen. Sie tragen so zum Schutz des kulturellen Erbes bei.

 


 

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